Freitag, 28. November 2014

Netto - Cremesso Compact One

Heute mal ein kleiner Off-Topic Test. Netto war so freundlich und hat mir eine ihrer neuen Kapselkaffeemaschinen zum Testen geschickt. Erhalten habe ich folgendes:


Die Maschine kostet ca. 70€ und hat ein schlichtes, aber sehr schickes Design. Ausgepackt und angeschlossen ist die Maschine in Sekunden. Für die kinderleichte Bedienung gibt es auf jeden Fall schonmal einen Pluspunkt.


Die kurze, bebilderte Anleitung führt einfach durch die Installation und Erstinbetriebnahme.
Zunächst muß die Maschine entlüftet werden, was sich aber über einen einzigen Tastendruck erledigen lässt. Genauso gibt es ein umgekehrtes Programm, um die Maschine vor dem Transport oder der Aufbewahrung auszudampfen. Der Wassertank fasst ca. 1 Liter.

So kann es nach dem Anschließen sofort mit dem Kaffeegenuss losgehen:

Die Kapselpackung öffnen und den Hebel der Maschine hochziehen. Dann kann die Kapsel leicht eingeführt und der Hebel wieder nach unten gedrückt werden. Hierbei sticht die Maschine die Kapsel auf und wartet auf die Eingabe der Bezugsmenge.



Drei Möglichkeiten stehen zur Auswahl. Klein, Mittel und Groß.

Werksseitig finde ich persönlich die Wassermengen viel zu gering eingestellt, beim Ristretto gibts gerade mal ein paar Tropfen Wasser. Soll zwar wenig sein, aber 30ml halte ich dann doch für untertrieben. Die mittlere Einstellung fördert 50ml in die Tasse, die größte 100ml.


Damit wird eine normale Kaffeetasse nichtmal halb voll.


 Immerhin lässt sich die Wassermenge sehr einfach einstellen und nach Belieben anpassen.

Zu den einzelnen Sorten:


 Die erste Sorte war der Espresso namens Ristretto.
Würzig, kräftig, aromatisch, aber dabei nicht bitter. Tolle feste Crema, durchaus empfehlenswert!
Die Kapsel mit der großen Wassermenge zu nutzen funktioniert fast gar nicht, da der Kaffee wohl stark gepresst ist und die Flüssigkeit kaum durchkommt. Dadurch dauert es extrem lange, eine große Tasse zu füllen. Hier sollte man wirklich bei der kleinen bzw. höchstens mittleren Wassermenge bleiben. Dafür ist der Espresso nunmal auch gedacht.

Als verlängerte Variante dann der Leggero:


Zunächst auch würzig kräftig, da die Werkseinstellung zuwenig Wasser gibt. Gute Crema, runder Geschmack. Die Maschine braucht recht lange, um die Tasse zu füllen.

Als drittes noch der Tee.


Ich finde es ja durchaus etwas seltsam, Tee innerhalb von 30 Sekunden aufzubrühen. Funktioniert aber doch recht prächtig. Auch geschmacklich ein schönes Aromenspiel und vor allem sehr heiß!

Die verbrauchten Kapseln fallen übrigens nach einer weiteren Hebelbewegung in den dafür vorgesehenen Auffangbehälter. An sich eine saubere Sache.


Fazit:

Wer auf Kapselmaschinen steht, der kommt hier voll auf seine Kosten. Mir persönlich sind die Kapseln aber einfach zu teuer, ich bleibe beim Vollautomaten.

Preislich ist die Maschine aber durchaus eine Kaufempfehlung. Auch geschmacklich sind die Kaffeekompositionen sehr gut. Inwieweit Kapseln anderer Hersteller passen, kann ich leider nicht sagen.

Vielen Dank nochmal an Netto und die Probierpioniere für das Testequipment!


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