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Dienstag, 22. März 2022

Salty Honey Roast Chicken Jerky

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Zum Dörrgerät gab es noch ein Rezeptbuch, aus dem ich dieses Rezept genommen habe. Ich muss es allerdings etwas abwandeln, da z.B. die Salzmenge dort einfach viel zu hoch ist. Es heißt zwar "salty", sollte aber doch noch essbar sein.


Zutaten:




500g Hühnerbrustfilet ohne Haut
1 EL süßer Senf
4 EL Honig
2 EL Himbeer- oder Apfelessig
1/2 EL Zimt




Man friert zunächst die Hühnerbrust etwas ein, damit man sie besser in ca. 4mm dicke Scheiben schneiden kann. 



Die restlichen Zutaten werden in einer Schüssel vermischt und dann wird das Hühnchen damit mariniert. Hier eignet sich der fürs Einfrieren genutzte Gefrierbeutel zum Wiederverwerten. 

 


Etwas durchmengen und über Nacht marinieren lassen.

Am nächsten Tag dann ab in das Dörrgerät und bei 50°C für mindestens 15 Stunden trocknen. 

 









Huhn ist sehr proteinreich und fettarm, lässt sich also gut als gesunder Snack zubereiten. 

Als Variation kann man hier natürlich auch anderes Salz verwenden, Rauchsalze oder zur Not auch ganz normales Steinsalz.

Die Chiligabe kann selbstverständlich ebenso nach Geschmack variiert werden, auch hier eignet sich z.B. ein rauchiges Pimenton de la Vera Chilipulver sehr gut.




Donnerstag, 31. Dezember 2020

Jahresendpost

Zum Abschluss des Jahres bin ich trotzdem nochmal fleissig. Es keimt in der Anzuchtbox recht fröhlich vor sich hin, die Quote ist besonders bei dem Chiligeschenkset sehr hoch.


Mittlerweile sind gekommen:

4x Habanero Rot
3x Bishops Crown
2x Charapita
3x Aurora
4x Carolina Reaper
2x Thai Chili
4x Anaheim
4x Jalapeño Ruben




   Alle aus dem Geschenkset, was sich als sehr keimfreudig erwiesen hat. So kann es nun ruhig weiter gehen.

Die restlichen Rocotos habe ich noch aus dem Dörrer geholt.


 
Danach kamen die gesammelten Reste ins Dörrgerät. Darunter auch die abgeerntete Amashito Wild.



Eigentlich wollte ich diese jetzt auch zum Überwintern zurückschneiden, da sie auch etwas unter Blattläusen leidet. 

 


Ich habe es aber nicht übers Herz gebracht, da die Natur sich bereits darum kümmert und die ersten Bekämpfer eingezogen sind.



Denen kann ich jetzt natürlich nicht Futter und Heimat nehmen.

Aber die Ninja-Aussaat habe ich noch aus dem Topf geholt und unter die Anzuchtlampe gesetzt.




Die kann ich ja nun auch nicht einfach um die Ecke bringen.

Somit wünsche ich nun allen Lesern einen Guten Rutsch und ein gutes Chilijahr 2021!




Freitag, 17. November 2017

Hot-Pain Kalender, Saatgutlieferung und Resteverarbeitung

Heute mal ein etwas gemischter Post. 

Der gratis Hot-Pain Kalender für 2018 wurde geliefert!

http://bit.ly/2zO9kBs

Wieder ganz tolle Fotos dabei und diesmal sogar in großem DIN A3. Hier noch ein kleines Beispiel:

http://bit.ly/2zO9kBs

Da freut sich der Chilihead das ganze Jahr drüber. Übrigens gibt es den Kalender noch bis Ende November GRATIS - natürlich nur solange Vorrat reicht. Dazu bitte den Gutscheincode HP_2018 im Warenkorb verwenden.

Einen Haufen Superhots habe ich ja auch noch nachreifen lassen. Die Fatalii Jigsaw und die Carolina Reaper kamen nun in den Dörrer. Super nachgereift war nichts grünes mehr vorhanden:


Ein paar Aji Charapita sind auch noch darunter, alles zusammen darf nun ein paar Stunden im Dörrgerät trocknen.



Außerdem sind meine Saatgutlieferungen auch bereits eingetroffen. Nur 5 Tage nach der Bestellung ist bereits Post von Semillas gekommen:



Es fehlte also nur noch eine Sorte, die ich bei der Hippy Seed Company in Australien bestellt hatte. Aber auch die hat heute ihren Weg zu mir gefunden:


Dazu ganz lieb noch eine Grußkarte, die Grow-Anleitung und eine kleine Zugabe in Form von Aji Crystal Saatgut. Vielen Dank dafür! Selbst das schützende Klopapier ist liebevoll ausgewählt, Neil und Charlotte sind einfach toll. 

In diesem Sinne:


PS: Wer noch Saatgut braucht, der kann sich gerne mal in meinen How-To's umschauen. Dort gibt es auch eine Liste der gängigsten Samenshops.

Montag, 2. Oktober 2017

Chilisalz herstellen

Fast alle Speisen werden gesalzen. Warum also nicht gleich die Chili mit dem Salz kombinieren? So spart man sich das doppelte Würzen.



Hierbei gibt es eigentlich zwei Methoden:


Salz mit Chiliflocken mischen

Die erste, einfache Variante kombiniert nur getrocknete Chiliflocken oder Pulver mit grobem Salz. Man nimmt nur eine handvoll Flocken und mischt diese unter. Hier hat man leider keine leuchtenden Farben und auch das Aroma ist nicht besonders stark. Eine wenig elegante Methode. Besser ist:


Salz mit frischen Chilis vermengen

Man benötigt ein paar frische Früchte, am besten aus der eigenen Ernte. Dazu noch etwas grobes Meersalz.



Zunächst werden die Chilis vom Stengel befreit, halbiert und entkernt. Wer viel Schärfe erhalten möchte, sollte darauf achten, dass wirklich nur die Samen entfernt werden. Die Schärfe sitzt nämlich hauptsächlich in der weißlichen Plazenta, an der die Samen hängen.



Die Chilis sollten wirklich sehr frisch sein, nur so sind sie auch saftig genug, um sich mit dem Salz richtig zu verbinden. Man püriert nun die Früchte im Mixer (Eventuell etwas Wasser zugeben, falls es nicht richtig zerkleinert wird). Ein Teil Chilis wird dann mit drei Teilen Salz vermengt (3:1). In meinem Fall waren das etwa 100ml Chilipüree, also 300ml Salz oben drauf.






Ordentlich durchmengen und dann wieder trocknen lassen. Hierbei entweder etwas Backpapier auf ein Backblech legen und die Masse bei ca. 50°C mit leicht geöffneter Tür (Holzlöffel einklemmen)  im Backofen trocken, oder ins Dörrgerät packen.

Für den Dörrer eine Lage aufs Backpapier legen, anzeichnen und ausschneiden.



Die Masse darauf verteilen und mehrere Stunden laufen lassen, bis das Salz wieder richtig trocken ist.












Anschließend in ein großes Glas geben und ordentlich schütteln, damit sich die Kristalle wieder einigermaßen lösen. Dann eine Portion in eine Mühle packen und schon ist das intensiv duftende, farbintensive Salz fertig.


Man hat hier wenige Grenzen und kann mit unterschiedlichen Sorten sehr viele, bunt gefärbte, aromatische Chilisalze herstellen.

Passende Mühlen gibt es übrigens z.B. bei Chili Food.

http://bit.ly/2KOB8td


rauchsalz.eu

Montag, 25. September 2017

Ernte 25.09.2017

Die Temperaturen gehen langsam in den Keller, also schnell mal abgeerntet:



Insgesamt 1171g. 
Jede Menge extrem scharfer Fatalii Jigsaws dabei, die direkt in den Dörrer gewandert sind.



Dazu kamen dann noch die Aji Charapita. Das Pulver soll ja angeblich ein tolles Aroma haben, also wird das natürlich ausprobiert. 

Leider eine ziemliche Sträflingsarbeit:



Wer mehr über den Dörrvorgang erfahren möchte, kann sich mal in meinen How-To's umsehen. Hier der direkte Link zur Anleitung:



Freitag, 18. November 2016

Resteverarbeitung

Die letzten Rocotos sind fast komplett nachgereift und mußten noch irgendwie verarbeitet werden.


Zur Erinnerung, geerntet sahen sie noch so aus:


1664g sind das nochmal gewesen. Etwa ein Kilo habe ich kleingeschnitten und entkernt in den Froster gelegt, eventuell wird daraus nochmal etwas Rocoto Senf Soße. Der Rest ging dann kleingeschnitten in den Dörrer, Rocotopulver wird immer gern genommen:


Bei den dickfleischigen Früchten wird das mindestens 8 Stunden dauern. Eventuell auch länger. Wer sich über das Dörren und die unterschiedlichen Geräte nochmal informieren möchte, dem lege ich folgenden Link ans Herz:

How To: Dörren und Pulverherstellung

Dort habe ich eine kleine Zusammenfassung der gängigsten Geräteklassen und deren Einsatz erstellt.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Verarbeitung und Stecklinge

Da sich bald der erste Frost einstellen wird, müssen die ersten Vorbereitungen getroffen werden. Zunächst habe ich von der Superchinense wieder Stecklinge geschnitten, solange die Pflanze noch voll im Saft steht und keinem Temperaturschock ausgesetzt war. Sie hat es sogar noch geschafft, ein paar weitere Früchte reif zu bekommen:



Einige frische Triebe mit dem Messer abgeschnitten und in den dunklen Tonkrug gestellt. Zusätzlich noch eine kleine Heizmatte aus einem Terrarium drunter, weil das Fensterbrett ziemlich kühl ist und sich sonst die Wurzelbildung ewig hinzieht.



Jetzt heißt es ständig nach Blattläusen Ausschau halten, die saugen sonst das bisschen Pflanzensaft aus dem Steckling und er geht ein.

Meine Wettbewerbspflanze hat noch einmal 11g gespendet. Der Contest geht noch bis November, eventuell rette ich sie für den Rest der Zeit noch nach drinnen.



Die Gochu wird im Dörrer getrocknet, die brauche ich fürs nächste Kimchi als Originalzutat.

http://chilihead-icewolf77.blogspot.de/2013/10/dorren-und-pulverherstellung.html

Dazu habe ich noch die Aji Colorados gelegt, die bereits an der Pflanze angetrocknet waren. Mal sehen, wie aromatisch die im dehydrierten Zustand so sind.


Dann nochmal vielen Dank an Martin, der mir noch einmal etwas geschickt hat. Da gab es leckere Jalapeño Poppers von.


Mit einem T-Schnitt geöffnet, mit Käse gefüllt und Speck umwickelt. Ab in den Ofen: