Mittwoch, 12. Mai 2021

Snowdonia Cheese Company - Red Devil

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Inhalt: 200g

Hersteller: Snowdonia Cheese Company Limited, Wales

Vertrieb: Wolfram Berge Delikatessen, Nümbrecht

EAN: 5060011703142

Zutaten: Red Leicester-Käse (96%) (pasteurisierte Kuhmilch, Salz, Käsereikulturen, mikrobielles Lab, Farbstoff (Annatto Norbixin)), Molkenpulver, Zucker, Chili, Meersalz, Zwiebel, Gewürzextrakte (Cayenne- und Habanero-Chili), natürliches Aroma, Gewürze.

Geruch: würzig, Cheddar

Geschmack: mild, nussig, süßlich, pfeffrig

Konsistenz: schnittfest, weich, Chilistückchen erkennbar

Meine Schärfe: 3-4/10

Händlerangaben pauschal: keine Angabe

Fazit: Ein milder, nussiger und leicht süßlicher Leicester, angereichert mit Habanero und zerstoßenem Pfeffer. In den komplexen Aromen meine ich auch einen Hauch Cumin zu erkennen. Sehr intensive Färbung, gute Qualität und toller Geschmack. Sehr lecker, Schärfe durchaus angenehm und dezent, leider erkennt man kein Habanero.  




Bewertung: 
 
 



Link zum Hersteller: https://delikatessen-berge-shop.de/onlineshop/kaese-wurst/kaese/2734/red-devil-red-leicester-with-spices bzw. https://www.snowdoniacheese.co.uk/product/red-devil/

Preis: 3,99€ 

Bezugsquelle: Kaufland Käsetheke oder Amazon


Vielen Dank an meine Frau für die Testmöglichkeit!


Mittwoch, 5. Mai 2021

Paechu Kimchi aus Chinakohl


 




Kimchi nennt man jegliche, auf Milchsäuregärung basierende, Zubereitungsart von Gemüse in der koreanischen Küche.

Traditionell wird Kimchi wie unser Sauerkraut für den Winter eingemacht. Im Herbst trifft man sich dort und bereitet Kimchi in großen Mengen zu, die dann in Tontöpfen in der Erde vergraben werden. Mittlerweile gibt es aber auch in vielen Haushalten einen extra Kimchi-Kühlschrank. In Korea gehört das Gericht fast zu allen Mahlzeiten und jede Familie hat ihr Geheimrezept. Deshalb gibt es auch nicht DIE eine Art, Kimchi zuzubereiten.

In diesem Rezept geht es um das "Standard" Kimchi mit Chinakohl (Paechu Kimchi), welches natürlich in alle Richtungen ausgebaut werden kann. Man kann verschiedenste Gemüsesorten hinzufügen, auch Obst und Fisch findet sich im Kimchi wieder. Traditionell wird der Kohl geviertelt und die Gewürzpaste zwischen die einzelnen Blätter gerieben. 


Die erste Hürde sind die Maßangaben. Es werden dort üblicherweise Cups und Spoons verwendet, die man sich z.B. auf Amazon.de besorgen kann.


Hat man keine Cups, muß man die Volumeneinheiten umrechnen. Ein Cup entspricht dabei z.b. ca. 230ml Wasser. Jede Zutat hat natürlich eine andere Dichte und somit auch ein anderes Volumen/Gewicht. Da das Rezept sich auch noch auf 10lbs Chinakohl bezieht (ca. 4,54kg), mußte ich auch die verwendeten Mengen halbieren.

Ich benutze also für das Kimchi folgende Zutaten:



2,25 kg Chinakohl (ca. 2 Stück)
1/2 Cup Salz (ca. 150g)
1/4 Cup süßes Reismehl (ca. 30g) - kann auch durch Weizenmehl, Maismehl oder Speisestärke ersetzt werden)
1/8 Cup Zucker (ca. 25g)
1,5 Cups Wasser (ca. 345ml)
1/2 Cup Knoblauch (ca. 60g)
1-2 Tbs Ingwer (ca. 10-20g)
1/2 Cup Zwiebeln (ca. 60-70g)
1/2 Cup Fischsoße (ca. 120g)
1 Cup Lauch (ca. 80g)
5 Lauchzwiebeln
1/4 Cup Karotten (ca. 30g)
1 Cup Rettich (ca. 100g)



Dazu Chilipulver nach Vorliebe. Im Originalrezept sind es 2,5 Cups (bezogen auf 4,54 kg Kohl), es kommt dort aber das typische, koreanische Pulver Gochu-Garu zum Einsatz. Dieses ist eher mild und bekommt man bequem bei Amazon. Davon etwa 60g (3/4 Cup). Hier muß natürlich jeder etwas experimentieren und seine gewünschte Menge selbst wählen. Einen Test zum Produkt habe ich hier hitnerlegt: https://www.chilihead77.de/2019/05/nongshim-farmers-heart-red-chili-pepper.html






Die Zubereitung:

Zunächst wird der Chinakohl längs geviertelt und der Strunk grob entfernt.


Dann die Blattlagen säubern und mit Meersalz bestreichen. 




Den Kohl anschließend in eine große Schüssel geben mindestens 3-4 Stunden ziehen lassen.





In dieser Zeit bereitet man nun die Gewürzmischung zu. Damit die Konsistenz etwas verbessert wird, rührt man als erstes den Porridge an.

Das Wasser wird mit dem Mehl vermischt und unter ständigem Rühren erhitzt, bis es eine schöne, homogene Masse ist. Fängt es an zu kochen, wird die Hitze etwas reduziert und der Zucker eingerührt. Noch einige Minuten köcheln lassen, bis es leicht transparent wird und sich wie Tapetenkleister verhält.


Dann runter vom Herd und kalt werden lassen. (Eventuell zur Beschleunigung in ein kaltes Wasserbad stellen)

Im Mixer werden der Knoblauch, die Zwiebeln, der Ingwer und die Fischsoße etwa eine Minute gut püriert.


Bis der Porridge kalt geworden ist, kümmert man sich um das Gemüse.

Lauch, Lauchzwiebeln, Karotten und Rettich werden leicht schräg in Scheiben und diese dann in Streifen geschnitten.




Ist der Porridge kalt, kann man alles zusammenmischen. Erst Porridge, Chilipulver und die Masse aus dem Mixer.


Danach das Gemüse untermischen.


Aus dem Kohl ist mittlerweile jede Menge Wasser ausgetreten. Sind die Blätter weich, wird er gut vom Salz abgespült. Dabei darauf achten, dass er möglichst noch etwas ZU salzig bleibt.






Danach wird die Gewürzpaste zwischen die einzelnen Kohlblätter gestrichen und alles in der Plastikbox verstaut. Man sollte darauf achten, alles gut zusammenzudrücken. Dabei am besten Handschuhe tragen!






Die Box mit Deckel versehen und dann erst einmal für 2 Tage bei Zimmertemperatur aufbewahren, damit die Fermentation einsetzen kann. Danach ab in den Kühlschrank.

Der Kohl kann zwar sofort gegessen werden, das richtige Kimchi entwickelt sich aber erst in ein paar Tagen, wenn die Fermentation eingesetzt hat und die Gärung den Kohl langsam sauer werden lässt. Hält sich im Kühlschrank locker einige Wochen.

In Japan isst man das Kimchi übrigens etwas süßer und meist nicht bzw. kaum fermentiert.





Wer auf den Geschmack gekommen ist und sich über verschiedenste Original-Kimchi-Rezepte informieren möchte, dem sei das Buch "Kimchi - Die Seele der koreanischen Küche" empfohlen. Auch zu diesem habe ich eine Rezension erstellt: https://www.chilihead77.de/2018/02/kimchi-die-seele-der-koreanischen-kuche.html




Sonntag, 2. Mai 2021

Pflanzenupdate 02.05.2021

Nachdem der April 2021 der kälteste seit 40 Jahren war, hat sich pflanzentechnisch auch leider nicht viel getan. Kaum Wachstum, keine große UV-Gewöhnung, frieren auf der Fensterbank war angesagt.

Am Wochenende war es etwas wärmer und stark bewölkt, aber damit eigentlich ideal für UV-Gewöhnung. Die Strahlung ist nicht zu stark und die Pflanzen konnten den ganzen Tag draußen verbringen. Immerhin sollen sie ja eigentlich Mitte Mai nach draußen umziehen.




Nebenbei habe ich mich um die Tomaten und Gurken gekümmert. Die alte Erde vom Vorjahr etwas aufbereitet mit Hornspänen, Langzeitdünger, etwas frischer Erde und Eierschalen angemischt. 


Ich hoffe, das Wetter spielt nun auch mit und es wird nicht wieder extrem kalt. Recht viel länger kann ich die größeren Pflanzen aber nun nicht mehr im Haus halten. 



Außerdem habe ich mir ein Plätzchen für ein kleines Gewächshaus ausgesucht. Der Kälte hier kann man fast nicht anders begegnen und die Chilis lieben es warm. Ca. 2x2 Meter soll es sein und der Boden wird nun noch nivelliert. 


 
Wenn es das Wetter und meine knappe Zeit dann mal zulassen, wird es zusammengesetzt. Angekommen ist es bereits und wartet nun im Karton auf den Aufbau.

Manche Pflanzen können es auch kaum noch erwarten dort einzuziehen.

Die Anaheim blüht schon schön:



Und die Fundador F1 hat schon eine Frucht angesetzt:



Außerdem gibt es noch kurioses. 

Ich hatte in einem Anzuchttöpfchen 4 Chilisamen ausgebracht. Davon ist auch nach knapp 2 Monaten keine gekeimt. Also habe ich das Töpfchen so wie es war einfach für die Tomatenaussaat genutzt. Einfach einen Samen rein, erneut angegossen und gewartet. 

Dabei keimte nicht nur die Tomate, nein ALLE vier Chilisamen gingen plötzlich auch mit auf. 
Leider weiß ich nun nicht mehr, welche Sorte das überhaupt war, ich gebe den kleinen aber gerne eine Chance und habe sie umgetopft. Bin sehr gespannt, was das nun wird!




Eine große Auswahl an Umtopfmaterial gibt es natürlich auch bei folgenden Anbietern:





Garten Schlüter




Pepperworld Hot Shop



Mittwoch, 28. April 2021

Capsicumpendium - Ein Chili-Quartett

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Das Capsicumpendium ist ein Chili-Sorten-Quartett für Chili-Fans, Hobbygärtner und Spieleliebhaber.

Entweder als klassisches Quartett zu spielen, sein Wissen zu erweitern, als Nachschlagewerk zu nutzen, oder als Anregung für die nächste Chili-Saison. 

In der limitierten Auflage (meine ist die 102 von 500) des Kartenspiels erwarten den Käufer 32 Illustrationen bekannter und ausgefallener Chili-Sorten, dazu Beschreibungen mit Details über Schärfegrad, Herkunft, Fruchtgröße, Wuchshöhe und Reifedauer. Wunderschön gestaltet und mit viel Liebe zum Detail.

Geliefert wird das Spiel in einer Pappschachtel mit den Hochglanzkarten und einer Übersichtstabelle. 

Eigentlich ein Muss für jeden Chilihead!

 


Versandkostenfrei zu bekommen, solange Vorrat reicht, bei Etsy




Freitag, 23. April 2021

Marten - Salami Sticks scharf XXL Pack

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Inhalt: 200g

Hersteller: Marten Fleischwarenfabrik GmbH & Co. KG, Gütersloh

EAN: 4000246097679

Zutaten: Schweinefleisch, Speisesalz, Maltodextrin, Gewürze, Dextrose, 0,6% Chili, Antioxidationsmittel: Ascorbinsäure, Natriumascorbat; Gewürzextrakte, Konservierungsstoff: Natriumnitrit; Reifekulturen, essbare Hülle aus Rinderkollagen, Rauch.

Geruch: Salami, würzig, Dauerwurst

Geschmack: Salami, würzig

Konsistenz: trocken, hart, gröbere Konsistenz

Meine Schärfe: 1/10

Händlerangaben pauschal: herzhaft-pikant

Fazit: Hergestellt von der "Mühlengruppe" dazu gehören auch die Wurstmarken Böklunder, Könecke, Redlefsen (darunter Jensen's und Heine's), Schulte, Zerbster Original, Hareico, Plumrose und Nölke (Gutfried). Man erhält wieder einmal wenig Schärfe bei relativ gut gelungener Snackwurst. Schön knackig, gut getrocknet, hart und würzig. Keine großen Beanstandungen, aber auch ziemlich belanglos.

Bewertung: 






Preis: 2,99€

Bezugsquelle: Kaufland


Vielen Dank an meine Frau für die Testmöglichkeit!