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Montag, 6. April 2026

Bald geht es nach draußen

Zur Osterzeit hat sich das Wetter nun endlich gedreht und es wird warm hier. Die Plfanzen durften schon die ersten Sonnenbäder genießen und das Gewächshaus habe ich soweit vorbereitet. Nur die Scheiben müssen noch abgewaschen werden, dann können die Kleinen einziehen. Bin mit der Anzucht bisher ganz zufrieden:



Auf dem zweiten Bild sind auch schon die Gurken und Zucchini zusehen. Trotzdem werde ich diese Woche wohl noch zur Raritätengärtnerei in Arnbruck fahren und noch ein paar Kleinode besorgen.

Ich hoffe, das Wetter hält jetzt und der Frost ist in weite Ferne gerückt. Bis zu den Eisheiligen muss man natürlich immer noch aufpassen, auch im Gewächshaus.


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Sonntag, 11. Mai 2025

Schaschliktopf im Dutch Oven

Anstatt Schaschlikspieße auf dem Grill zu machen, kann man das Ganze auch als Schmorgericht im Dutch Oven zubereiten. Hierfür werden natürlich die gleichen Grundzutaten benötigt, wie für Spieße und Soße. Das Gericht ist recht einfach zu machen, es köchelt einfach einige Zeit alleine vor sich hin. Eignet sich daher natürlich hervorragend für den Gußeisentopf.

 




Zutaten für 5 Personen:



Man beginnt am besten am Vortag und schneidet das Fleisch in ordentlich große Würfel (ca. 4cm)

Mariniert wird es dann mit etwa 15g Magic Dust und etwas Rapsöl. Alles gut einmassieren und für mindestens 12 Stunden ziehen lassen. 


Zum Beginn des Dopfens wird der Speck angebraten und dabei ausgelasssen. Sollte das entstehende Fett nicht ausreichen, hilft man noch mit etwas Rapsöl nach. Das Fleisch wird portionsweise zugegeben und soll etwas Röstaromen annehmen.

















Hat alles Farbe angenommen, nimmt man das Fleisch wieder heraus und macht mit Paprika und Zwiebel weiter. Diese werden auch nur in grobe Stücke geschnitten, es verkocht nachher sowieso alles.


Hier gibt man auch gleich Tomaten- und Paprikamark zu. Leicht glasig werden lassen, dann kann der Knoblauch (klein gewürfelt) mit hinein. Nicht zu früh, sonst kann er bitter werden. Anschließend das Fleisch wieder in den Dopf und mit den etwas kleingehackten Tomaten auffüllen. Dazu den Fond eingießen und mit Ajvar sowie Worcestersauce würzen.


Dann kommt der Deckel drauf, für ca. eine Stunde leicht köcheln lassen. Beim FT9 braucht man dafür etwa 15 Briketts. 

Nach dieser Zeit dann noch die vier Essiggurken würfeln und zusammen mit einem Schuss Gurkenwasser zugeben.

Dann nochmal eine Stunde weiter einkochen, aber immer wieder den Flüssigkeitsstand kontrollieren. Sollte es zu wenig werden, mit etwas Brühe/Wasser oder dem Bier in der Hand nachfüllen.

 

Serviert wird das Schaschlik dann mit Beilage nach Wahl: Nudeln, Kartoffeln oder Reis.

Für die Chiliheads kann man natürlich einige Zutaten durch scharfe Varianten ersetzen. Hier gibt es z.B. scharfes Paprikamark, scharfen Magic Dust, scharfes Pimentón de la Vera und scharfes Ajvar.

 


Vielen Dank an meine Frau für die Testmöglichkeit!

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Sonntag, 19. Mai 2024

Endtopf 2024

Es ist vollbracht... die Eisheiligen haben sich nicht blicken lassen und so konnten alle Pflanzen nach und nach in den Endtopf und im Gewächshaus Platz nehmen. 

 


Ich habe auch dieses Jahr wieder alles in TKS2 mit Perlite und etwas Pflanzerde gepackt. Natürlich wurde die alte Erde von 2023 aus den Töpfen hinzugemischt, nachdem ich die Überreste der alten Chilipflanzen entfernt hatte. 

Dazu kommt noch in jeden Topf eine Ladung Langzeit-Depotdünger für 6 Monate Ruhe, eine Handvoll Urgesteinsmehl sowie ein paar zerriebene Eierschalen für etwas Calcium, welches gegen Blütenendfäule hilft.

Den Überblick dazu habe ich diesmal als kleine Slideshow verpackt:

 


 Es blüht und fruchtet an allen Pflanzen, bisher bin ich sehr zufrieden.

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Samstag, 4. Mai 2024

Auszug der Gladiatoren

Die schönen Tage habe ich genutzt, um das Gewächshaus zu reinigen. Besonders die Scheiben hatten es wieder verdient, da hatte sich viel Grünspan angesammelt. Danach sind dann auch die kleinen Pflanzen wieder eingezogen und warten nun auf ihre Endtöpfe, die ich Mitte Mai nach den Eisheiligen vorbereiten werde. 
 




Beim Reinigen habe ich festgestellt, dass die Probleme letztes Jahr wohl doch keine Schnecken waren, sondern Wühlmäuse. Man sieht auch an einigen Stellen die kleinen Löcher und Erdhaufen, die sich angesammelt haben. 

 



Die Teile werden einfach in den Boden geschraubt und per Solarzelle aktiviert. Deshalb habe ich etwas aufgerüstet und ein paar Verschrecker besorgt. Die sorgen im Boden nun dafür, dass die Vibrationen die Tierchen vertreiben. Schmerzfrei und chemiefrei. Die Teile werden einfach in den Boden geschraubt und per Solarzelle aufgeladen. Besorgt habe ich diese bei Amazon, einfach aufs Bild klicken für den Link.

 

Ich hoffe, dass ich damit die kleinen Tierchen vertreiben kann und endlich meine Chilis wieder selber essen darf.

 


Außerdem habe ich mir noch etwas Depotdünger besorgt. Dieser kann ca. sechs Monate lang  kontinuierlich Nährstoffe liefern, da die Umhüllung sich langsam auflöst. Diese haben meist die Bezeichnung "Basacote" oder "Osmocote". Auch dieser findet sich auf Amazon.

 

Da Chilis mit den Tomaten verwandt sind, kann man sich beim Dünger auch an diesen orientieren. Die N-P-K Nährstoffverteilung sollte dabei als Eselsbrücke grob etwa im Verhältnis 2:1:3 liegen, also möglichst mehr Kalium als Stickstoff aufweisen. Kalium ist für die Blütenbildung, während Stickstoff das Wachstum unterstützt.

Auf der Schachtel finden sich auch noch gute Dosierangaben für die Topfgrößen, ich werde ca. 30g pro 12 Liter Mörteleimer verwenden.

 

Damit spare ich mir dann das ständige Nachdüngen und das mühselige Einarbeiten in die meist eh komplett durchwurzelten Töpfe. 

Natürlich kommen noch andere Hilfsstoffe bei mir mit in den Topf, worauf ich aber später noch einmal genauer eingehen werde.

Ich bin jetzt erstmal gut gerüstet und warte auf die Eisheiligen, bevor es dann richtig los geht. Manche Pflanzen müssen auch bereits richtig dringend in größere Töpfe gesetzt werden, z.b. die Chile de Seda, welche ich bei der Raritätengärtnerei mitgenommen hatte.

 

Bisher sieht es also recht gut aus für dieses Jahr, auch wenn ich mit der Keimrate an sich nicht zufrieden war.


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Freitag, 12. April 2024

Outdoor Vorbereitungen 2024

Langsam geht es mit den Pflanzen voran, sie dürfen bald ins Gewächshaus einziehen. Die neuen Töpfe haben sie gut angenommen und haben auch schon einiges zugelegt. 

 

 


  

Das Gewächshaus braucht noch geputzte Scheiben und etwas frischen Sand für den Boden. Dann können die Chilis einziehen. Frost erwarte ich dank des Klimawandels keinen mehr, bei Bedarf kann ich sie aber jederzeit wieder reinholen. Die Endtöpfe gibt es dann eh erst Mitte Mai.

Die marokkanische Spitzpaprika von Kaufland hat bereits einige Blüten geöffnet, die ich aber vermutlich noch entfernen werde. Die ist dann doch noch viel zu klein, um die wirklich großen Früchte tragen zu können. Würde das Wachstum einfach zu sehr aufhalten und die Früchte würden am Boden liegen, was zu hoher Schimmelgefahr führt.


Aber auch andere sind bereits am Blühen, z.b. die schicke Czech Black:

 

In mehreren Töpfen habe ich auch Guerilla Peppers gefunden. Entweder stammen die aus der alten Erde vom letzten Jahr, oder es ist dann doch noch was gekeimt, was in den Anzuchttöpfen steckte. 

 

Natürlich werde ich diese dann entsprechend pikieren und aufwachsen lassen. Schon allein aus Neugier, was es denn wird.




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Sonntag, 17. Mai 2020

Umtopfen Day 2

Heute nur Bilder in Kurzfassung. Namen stehen auf den Töpfen.















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Samstag, 16. Mai 2020

Umtopfen Day 1

Endlich sind die Eisheiligen durch und die Pflanzen dürfen raus. Begonnen habe ich bereits letzte Woche damit, mein Substrat anzumischen. Mir war es ja auf Grund der aktuellen Viruslage nicht möglich, an TKS2 von Floragard zu gelangen. Also mische ich es mir kurzerhand selbst:



Laut Bio Chi.li muss man den reinen Torf mit seinem pH-Wert von nur 3,5 aufkalken. Um auf die nötigen 6-7 zu kommen, sollten es etwa 675g auf den 225 Liter Sack sein. (2-4 kg auf 1000 Liter Torf)

Dazu habe ich einen Sack Gartenkalk besorgt und zusätzlich noch gesammelte Eierschalen verwertet:



Diese kurz in den Dörrer zum Trocknen und danach mit der Kaffeemühle fein gemahlen. Die Eierschalen bestehen ja auch zu über 90% aus Kalk und können also durchaus verwendet werden.


Dazu noch etwas Perlite (10-15%) und dann wird alles von den fleissigen Helfern gut durchgemengt.



Die Rocoto, die ich überwintert hatte, zeigt schon die ersten offenen Blüten und kann es gar nicht mehr erwarten, endlich nach draußen in ihren 90 Liter Eimer zu kommen.




Das wurde dann auch sofort erledigt. Fehlt noch der Rest:


Der Superchinense Steckling hat sich einen 20 Liter Eimer verdient.


Eine erste Ernte von satten 33g hat sie mir auch schon eingebracht. 



Big Red Mama:




Aji Fantasy:



Aji Norteno:



Dann mussten heute auch unbedingt die Tomaten noch raus, die haben schon das komplette Fenster verdeckt:



Nach ein paar Blumen mit den Kindern war die Umtopfaktion für heute erstmal beendet. Da hab ich mir wohl ein Bierchen verdient.


Prost und bis morgen!


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