Samstag, 12. Mai 2018

Produkttest Google Wifi System

Heute mal ein etwas anderer Produkttest abseits der Chiliwelt. 



Ich durfte über die Markenjury die neuen Google WiFi Hotspots testen. 

Googe Wifi erstellt ein Mesh- bzw. vermaschtes Netzwerk. Dies sorgt für einen starken Empfang in der ganzen Wohnung sowie einen nahtlosen Übergang zwischen den einzelne WLAN-Zugangspunkten. 

Beim Mesh-Netzwerk arbeiten mehrere Router bzw. Zugangspunkte miteinander, um das Netz optimal zu verteilen und ein großes, starkes WLAN aufzubauen.

Deshalb befinden sich in der Packung auch gleich drei dieser Hotspots. Recht edel im Design, aber trotzdem sehr dezent und schlicht. Einfach schick.



Die Stromversorgung der einzelnen Stationen wird über ein Netzteil mit USB-C Anschluß realisiert.



Schade hierbei: Man kann das Kabel nicht abnehmen, es ist fest montiert. Somit ist man weniger flexibel in der Kabelführung und kann das Netzteil auch nicht für andere Geräte nutzen. Hier hätte mir ein simples Standard-USB-A Netzteil besser gefallen. Schön wiederum ist der USB-C Stecker, der ja immer passt, egal wie rum man ihn einsteckt.

Der erste Hotspot wird noch mit einem ebenfalls mitgelieferten Netzwerkkabel direkt an den Internet-Router gesteckt. 



Eventuelle Switches können hinter dem Hotspot an die zweite Netzwerkbuchse gesteckt werden. ACHTUNG: Es MUSS zwingend der Google Wifi als erstes nach dem Internetrouter angestekct werden, danach erst ein Switch. Andersrum funktioniert es nicht.

Konfiguriert und eingerichtet wird alles dann über die Smartphone App "Google Wifi", die im Play Store heruntergeladen werden kann.

Die Einrichtung erfolgt hierbei sehr einfach und komplett über die App geführt. Eine Bedienungsanleitung benötigt man also nicht.



Den ersten Hotspot habe ich in der Nähe des Routers im ersten Stock plaziert. Die Einrichtung erfolgt über den Barcode an der Unterseite, der einfach mit dem Smartphone gescannt wird. Anschließend vergibt man nur noch einen WLAN-Namen und ein WLAN-Passwort, dann ist es auch bereits einsatzbereit und man kann sich mit dem neuen Netzwerk verbinden.

Die anderen Hotspots werden dann noch strategisch in der Wohnung bzw. Haus verteilt, sodass überall WLAN zur Verfügung steht. Hierbei am besten etwas erhöht, also auf ein Regal stellen. 



In der Küche, wo uns der WLAN Empfang schon immer fehlte, habe ich den zweiten Hotspot auf dem Regal über der Waschmaschine plaziert. Per App werden auch diese Hotspots leicht installiert und konfiguriert. Alles vollautomatisch.



Die App hat am Ende dann noch die aktuellste Software installiert und schon konnte ich mit meinem Netzwerktest loslegen. Hier mal die Stärke des Netzwerks in der Küche (FritzBox 7412 in Rot dargestellt)



Surfen war hier fast unmöglich, Youtube Videos ruckelten, oder starteten erst gar nicht. Nach Installation des neuen Netzwerks nun ein völlig anderes Bild:



In Gelb dargestellt nun der aktuelle, starke Empfang in der Küche. Ich bin restlos begeistert und kann nun mit voller Power surfen, was die App auch bestätigt:



Außerdem bietet das Google System auch WLAN im 5 GHz Band an, die Geschwindigkeit und Stabilität sind hervorragend.



FAZIT:

Das Google Wifi System sieht nicht nur schick aus, es funktioniert auch top. Einfache Installation, simple Bedienung, großartige Funktion. Lediglich der Preis ist für das 3er Pack mit 359€ (UVP) ziemlich hoch, hier könnte vielleicht nochmal etwas nachgebessert werden. Ansonsten ist es ein Top-Gerät, welches ein super Mesh-Netzwerk in der ganzen Wohnung erstellt.Selbstverständlich bietet es den gängigen WPA2 Verschlüsselungsstandard, eine Firewall und Gastzugänge. Außerdem lassen sich über die App die Lichtleisten in der Stärke regulieren und sämtliche WLAN Einstellungen vornehmen. Ein absolut edles Gerät für Enthusiasten.


Kommentare:

  1. Funken die einzelnen Hotspots alle im gleichen Kanal oder sucht sich jeder einen eigenen?

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    1. Mesh verwendet immer den gleichen Kanal für alle Nodes. Als Hinweis: OpenWRT/Lede kann auch Mesh. Selbst ein günstiger TP-Link AP funktioniert da prima.

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