Posts mit dem Label Sauerkraut werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sauerkraut werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 22. Juli 2024

Jongga - Mat Kimchi

*Werbung*

 



Inhalt: 160g, Abtropfgewicht 120g

Hersteller: Daesang Corporation, Korea

Importeur: Herman Kuijper B.V., Netherlands

EAN: 8801052040523

Zutaten: Kohl, Radieschen, Reisstärke (Reispulver, Wasser), Salz, Paprikapulver, Knoblauch, Seetang base Soße (Seetang-Extrakt), Sorbit (E412)), Schnittlauch, Frühlingszwiebeln, Maissirup mit hohem Fructoseanteil, fermentierte SARDELLENSAUCE (SARDELLEN, Salz), Zwiebel, fermentierte SHRIMP Soße (GARNELEN, Salz), Milchsäurebakterien, Ingwer

Geruch: säuerlich, tomatig, Sauerkraut, Knoblauch

Geschmack: Sauerkraut, Knoblauch

Konsistenz: Sauerkraut mit wenig Biss, matschig

Meine Schärfe: 2-3/10

Händlerangaben pauschal: spicy

Fazit: Die original koreanische Dosenversion ist deutlich besser im Geschmack, als die vegane Folienpackung. So kennt man Kimchi, schön scharf, mit viel Ingwer und Fischsoße, säuerlich und gut Biss. Schöne Chiliflocken erkennbar, gute Menge an Soße, viel Knoblauch. Eine durchaus gute Alternative zum Selbermachen. Auch die Zutaten sind angenehm kurz gehalten, authentisch und ohne großen Schnickschnack. Sogar auf MSG wurde verzichtet. 

Bewertung: 




Link zum Hersteller: https://jonggaglobal.com/product/product_list bzw. https://hermankuijper.com/product/mat-kimchi-coi-36x160g/

Preis: ca. 11,98 € / kg 

Bezugsquelle: Motatos, aber auch bei Amazon erhältlich


Der Supermarkt gegen Lebensmittelverschwendung.

Vielen Dank an meine Frau für die Testmöglichkeit!



Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Samstag, 12. Oktober 2019

Hengstenberg - BBQ Kraut by Mildessa: Würzig, rauchig, pikant

*Werbung*




Inhalt: 400g

Hersteller: Hengstenberg GmbH & Co. KG

EAN: 4008100154575

Zutaten: Sauerkraut (Weißkohl, Salz), 50% Barbecue Sauce (Wasser, Zucker, Tomatenmark 2-fach konzentriert, Speisewürze (enthält Soja), Gemüseextrakte (Karotte, Sellerie, Lauch), Chilipulver, natürliche Aromen, Raucharoma, modifizierte Stärke, Antoxidationsmittel Ascorbinsäure, Farbstoff E150d)..

Geruch: Tomate, Sauerkraut, leicht rauchig

Geschmack: Sauerkraut, säuerlich, Tomate, Paprika, Apfel

Konsistenz: typisches Sauerkraut mit Tomatensoße

Meine Schärfe: 1/10

Händlerangaben pauschal: pikant

Fazit:  Würzig, rauchig und leicht pikant. Das Sauerkraut ist natürlich vorrangig als Burgerbelag gedacht. Glutenfrei, laktosefrei, vegan und ohne Konservierungsstoffe. Hengstenberg liefert gewohnt gute Krautqualität ab. Über das Endprodukt lässt sich natürlich streiten. Man kann selbstverständlich auch selbst Kraut auf den Burger legen und dann mit der BBQ-Sauce seiner Wahl übergießen. Dabei bekommt man dann auch sicher eine bessere, rauchigere Note hin. Insgesamt ist das Produkt nämlich eher am Thema vorbei. Die BBQ Soße ist eigentlich nur Ketchup. Als Convenience-Produkt ok, unter BBQ verstehe ich aber etwas anderes. Genauso ist "pikant" schon wieder fast zuviel gesagt.  Die Schärfe tendiert gegen Null. Zubereitungstipps und Rezepte gibt es auf der Internetseite von Hengstenberg.



Bewertung:




Link zum Hersteller: https://www.hengstenberg.de/produkte/mildessa/mildessa_sauerkraut/Mildessa_Sauerkraut_Beutel/bbq_kraut_by_mildessa

Preis: 1,99€

Bezugsquelle: Einzelhandel (REWE) oder Amazon:



Vielen Dank an meine Frau für die Testmöglichkeit!

Samstag, 18. Januar 2014

Mak-kimchi (Easy Kimchi)



Kimchi nennt man jegliche, auf Milchsäuregärung basierende, Zubereitungsart von Gemüse in der koreanischen Küche.

Traditionell wird Kimchi wie unser Sauerkraut für den Winter eingemacht. Im Herbst trifft man sich dort und bereitet Kimchi in großen Mengen zu, die dann in Tontöpfen in der Erde vergraben werden. Mittlerweile gibt es aber auch in vielen Haushalten einen extra Kimchi-Kühlschrank. In Korea gehört das Gericht fast zu allen Mahlzeiten und jede Familie hat ihr Geheimrezept. Deshalb gibt es auch nicht DIE eine Art, Kimchi zuzubereiten.

Ich halte mich hier zum Einstieg stark an ein Rezept für ein relativ einfaches Kimchi, welches natürlich in alle Richtungen ausgebaut werden kann. Man kann verschiedenste Gemüsesorten hinzufügen, auch Obst und Fisch findet sich im Kimchi wieder. Traditionell wird der Kohl nicht in kleine Häppchen zerschnitten, sondern nur geviertelt und die Gewürzpaste zwischen die einzelnen Blätter gerieben. Geschnitten fermentiert es aber schneller und es geht einfacher.

Mein verwendetes Rezept stammt ursprünglich von Maangchi und findet sich auch auf ihrer Internetseite unter diesem Link wieder: http://www.maangchi.com/recipe/easy-kimchi

Die erste Hürde sind die amerikanischen Maßangaben. Es werden die dort üblichen Cups und Spoons verwendet, die man sich z.B. auf Amazon.de besorgen kann.


Hat man keine Cups, muß man die Volumeneinheiten umrechnen. Ein Cup entspricht dabei z.b. ca. 230ml Wasser. Jede Zutat hat natürlich eine andere Dichte und somit auch ein anderes Volumen/Gewicht. Da das Rezept sich auch noch auf 10lbs Chinakohl bezieht (ca. 4,54kg), mußte ich auch die verwendeten Mengen halbieren.

Ich benutze also für das Kimchi folgende Zutaten:



2,25 kg Chinakohl (ca. 2 Stück)
1/2 Cup Salz (ca. 150g)
1/4 Cup süßes Reismehl (ca. 30g) - kann auch durch Weizenmehl, Maismehl oder Speisestärke ersetzt werden)
1/8 Cup Zucker (ca. 25g)
1,5 Cups Wasser (ca. 345ml)
1/2 Cup Knoblauch (ca. 60g)
1-2 Tbs Ingwer (ca. 10-20g)
1/2 Cup Zwiebeln (ca. 60-70g)
1/2 Cup Fischsoße (ca. 120g)
1 Cup Lauch (ca. 80g)
5 Lauchzwiebeln
1/4 Cup Karotten (ca. 30g)
1 Cup Rettich (ca. 100g)



dazu Chilipulver nach Vorliebe. Im Originalrezept sind es 2,5 Cups (bezogen auf 4,54 kg Kohl), es kommt dort aber das typische, koreanische Pulver Gochu-Garu zum Einsatz. Dieses ist eher mild und war hier nicht zu bekommen. Ich habe deshalb ein etwas schärferes Chilipulver benutzt, davon etwa 60g (3/4 Cup). Hier muß natürlich jeder etwas experimentieren und seine gewünschte Menge selbst wählen.








Die Zubereitung:

Zunächst wird der Chinakohl längs geviertelt, besser sogar geachtelt und der Strunk entfernt.

Dann quer in mundgerechte Stücke schneiden und im Spülbecken wässern. Dies hilft der späteren Salzaufnahme.


Den Kohl anschließend in eine große Schüssel geben und den halben Cup Salz gut verteilen.


Gut, aber vorsichtig und behutsam durchmengen. Der Kohl muß nun 1,5 Stunden stehenbleiben. Alle 30 Minuten wieder vorsichtig mischen.

In dieser Zeit bereitet man nun die Gewürzmischung zu. Damit die Konsistenz etwas verbessert wird, rührt man als erstes den Porridge an.

Das Wasser wird mit dem Mehl vermischt und unter ständigem Rühren erhitzt, bis es eine schöne, homogene Masse ist. Fängt es an zu kochen, wird die Hitze etwas reduziert und der Zucker eingerührt. Noch einige Minuten köcheln lassen, bis es leicht transparent wird und sich wie Tapetenkleister verhält.


Dann runter vom Herd und kalt werden lassen. (Eventuell zur Beschleunigung in ein kaltes Wasserbad stellen)

Im Mixer werden der Knoblauch, die Zwiebeln, der Ingwer und die Fischsoße etwa eine Minute gut püriert.


Bis der Porridge kalt geworden ist, kümmert man sich um das Gemüse.

Lauch, Lauchzwiebeln, Karotten und Rettich werden leicht schräg in Scheiben und diese dann in Streifen geschnitten.




Ist der Porridge kalt, kann man alles zusammenmischen. Erst Porridge, Chilipulver und die Masse aus dem Mixer.


Danach das Gemüse untermischen.


Mittlerweile sollten die 1,5 Stunden auch vergangen sein und das Salz ordentlich Wasser aus dem Kohl gezogen haben.


Der Kohl wird nun wieder gewässert, um das Salz abzuwaschen. Den Vorgang mindestens 3x wiederholen!

Danach werden Gewürzpaste und Kohl vermengt und alles in verschließbare Plastikbehälter gefüllt. Man sollte darauf achten, alles gut zusammenzudrücken. Dabei unbedingt Handschuhe tragen!


Der Kohl kann sofort gegessen werden, das richtige Kimchi entwickelt sich aber erst in ein paar Tagen, wenn die Fermentation eingesetzt hat und die Gärung den Kohl langsam sauer werden läßt. Hält sich im Kühlschrank locker einige Wochen.

Donnerstag, 16. Januar 2014

Keimung, Knospen, Kimchi

Zu meiner Freude keimten auch heute wieder einige Sorten.

Diesmal gabs zu begrüßen:

1x Langer gelber Cayenne
2x Moruga Red
3x Thai Orange Hot
2x Naga Viper
2x Red Bhutlah SLP
2x Omnicolor
1x Select Yellow

Die Keimquote also nach knapp über einer Woche schon bei 66%.

Stehen da wie die Zinnsoldaten:


Aber auch die Stecklinge geben richtig Gas. Machen mir schon langsam Angst:


Bei der Biker Bill Jalapeño ist auch bereits der Frühling eingekehrt, sie blüht:


Demnächst kommen dann auch die Überwinterer aus dem Keller wieder in die Wärme. So langsam können die nämlich auch wieder austreiben und frisches Blattwerk bilden.

Am Wochenende wird dann mein erster Kimchiversuch gestartet. Das koreanische Nationalgericht gibt es dort zu fast allem und ist ständiger Gast in der Küche. Kimchi ist sozusagen das asiatische Sauerkraut, schön fermentiert mit Chilipulver, Fischsoße, Lauchzwiebeln und diversen anderen Gemüsesorten. Macht jeder etwas anders und jeder hat sein Familienrezept. Ich werde mich zunächst der Einsteigervariante "Mak-Kimchi" (Easy Kimchi) widmen.