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Mittwoch, 8. Januar 2025

Aussaat 2025

Wie bereits erwähnt, habe ich am 06.01.2025 die Aussaat gestartet. Zunächst kam das gesamte Saatgut für 24 Stunden in die Eiswürfelbox mit 1% Salpeterlösung. Dies hilft bei der Keimung und dem Aufbrechen der Hülle. 


Am 07.01.2025 ging es dann unter die Erde. Hier kommt keine Anzuchterde zum Einsatz, es ging direkt in TKS2 Substrat mit Perlite, was auch in die Endtöpfe kommt. Damit alle 28 Töpfchen gefüllt sind, habe ich noch die Sivri Paprika aus dem Supermarkt dazu genommen. Diese Spitzpaprika haben eine mittlere Schärfe und eignen sich super zur Brotzeit. 


Die Anzuchtschale habe ich dann mit Deckel versehen, den Temperaturfühler der Heizmatte eingesetzt und auf 28°C gestellt. Nun heißt es wieder Abwarten und Tee trinken.


PS: Genaue Anleitung zur Anzucht, zum Pikieren oder zum Setzen in die Endtöpfen findet sich in den HowTos.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Freitag, 5. Januar 2024

Unter die Erde 2024

Nach der gestrigen Wässerung in Salpeterlösung (KNO3) ging es heute wieder unter die Erde mit den Samen. Zunächst gut abwaschen und in die vorbereiteten Töpfchen versenken. Pro Topf ein Samenkorn, damit man sich später das Pikieren sparen kann. 

 
  


Dann kommt das Mini-GWH wieder auf die Heizmatte, die ich auf 28°C eingestellt habe. Der Fühler in der Erde misst die Temperatur und regelt ggfs. nach. 

 


Nun heißt es abwarten. Die ersten werden sich wohl nach ca. einer Woche zeigen, es kann aber durchaus auch bis zu zwei Monaten dauern, je nach Art und Sorte. Ein weiterer Grund, möglichst früh anzufangen. Außerdem kann man so auch noch mal Saatgut nachlegen, falls nichts gekeimt sein sollte.

Eine genaue Anleitung zur Anzucht habe ich in den How To's verlinkt: https://www.chilihead77.de/2016/02/how-to-aussaat-keimung-anzucht-pikieren.html

Eine große Auswahl an Anzuchtmaterial gibt es bei folgenden Anbietern:




Garten Schlüter




Pepperworld Hot Shop



Mittwoch, 23. Dezember 2020

Unter die Erde

Nach ihrem 24 stündigen Salpeterbad geht es heute unter die Erde mit dem Saatgut.


Auch hier verweise ich nochmal auf die How To-Sektion oben im Menü. Dort wird nochmal alles genau erklärt. 

Nun heißt es wieder abwarten und hoffen, dass alles keimt.

Ich wünsche allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!

Sonntag, 7. Januar 2018

Die Ersten erheben sich

Kurz nach dem Aussäen haben sich auch bereits die ersten Keimlinge aus dem Boden gekämpft.


Am 6.1. konnte ich begrüßen:

1x Thsololo
2x Peperone Cancun
1x Limón
1x Bleeding Heart SLP

Heute bisher 1x Peperone Yucatan gekeimt, geht vielleicht noch was.

 
Die Jungpflanzen kamen direkt unter die Lichtleiste, wo es auch etwas kühler ist. Der Rest steht natürlich weiterhin im Mini-GWH auf der Heizmatte bei kuscheligen 26°C.


Sonntag, 31. Dezember 2017

Unter die Erde

Nach dem 24stündigen Salpeterbad ging es gestern Abend noch in die Erde mit dem Saatgut.



Ich nutze hier die Töpfchen der Firma Götz Pflanzenzubehör, weil davon genau 28 Stück in das Mini-GWH passen. So kann jeder Samen sein eigenes Töpfchen bewohnen und ich spare mir das erste pikieren.

Als Substrat dient diesmal eine Mischung aus Anzuchterde und meiner Endtopferde bestehend aus TKS2 und Perlite sowie etwas Urgesteinsmehl.

Jedes Töpfchen bis zum Rand befüllt und mit dem Pikierstab ein kleines, etwa 1 cm tiefes Loch gegraben, Samen gewaschen und eingeworfen.

Dann wieder verschlossen und ab ins Mini-GWH auf die Heizmatte.

Genaueres kann man in meinem How-To: Anzucht, Pikieren, Aussaat lesen.



Als Dokumentation kommt wieder meine Excel-Liste zum Einsatz, die ich auch gerne zum Download bereitstelle:


Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken.


Zeitgleich habe ich noch die Stecklinge verpflanzt, die bereits Wurzeln angesetzt haben.





Einer davon ist leider etwas untergegangen (im wahrsten Sinne des Wortes) und hat sämtliche Blätter verloren. Da man aber bereits wieder neues Wachstum sieht, gebe ich ihm natürlich auch eine Chance.



Wird er schon schaffen, der Kleine!







Freitag, 29. Dezember 2017

Aussaat 2018

Der Mond steht laut Mondkalender einigermaßen günstig, also habe ich die Aussaat für 2018 angestoßen. 



Wie üblich nehme ich dafür meine Eiswürfelbehälter. So kann ich die Sorten einfach trennen und kann sie nicht vermischen. Dokumentiert wird in meiner Excelliste, die ich als Vordruck auch gerne zur Verfügung stelle:

Eiswürfelbehälter - Excel Tabelle - Download

Die Sortenauswahl hat sich von der ersten Planung nun nochmal leicht geändert, da ich ja für den Chilipflanzentest 2018 bei Pepperworld und Chilifood sechs Pflanzen bestellt habe. Somit fällt die Aussaat auch etwas kleiner aus als sonst. In den Behälter kamen jetzt jeweils 3 Samen folgender Sorten:

  1. Peperone Yucatan
  2. Peperone Cancun
  3. Bleeding Heart SLP
  4. Limón
  5. Costa Rican Red
  6. Comapeño
  7. Thsololo
  8. Aji Melocoton


Die baden nun für 24 Stunden in Salpeterlösung (KNO3) im Mini-GWH auf der Heizmatte. Genaue Aussaatbeschreibung bitte meinem How-To: Aussat, Anzucht, Pikieren entnehmen.





Donnerstag, 2. Februar 2017

Unter die Erde

Nach 24 Stunden im Salpeterbad müssen die Samen unter die Erde kommen. Das habe ich heute erledigt:






Als Substrat verwende ich die torffreie Neudorff Kräuter- und Aussaaterde.

Bin mit der NeudoHum seit Jahren sehr zufrieden. Schön locker und luftig, kaum grobe Stücke und wenig mit Schädlingen belastet. Außerdem schimmelt sie kaum und ist immer gut feucht zu halten, bzw. wieder zu befeuchten.






Angegossen habe ich mit einer Sprühflasche. Damit wird die Erde gut feucht, das Saatgut wird aber nicht gleich wieder ausgeschwemmt. Außerdem kam zur Vorsorge gegen Trauermücken auch gleich noch etwas Stechmückenfrei mit ins Wasser. Günstigere Alternative zu Nematoden. Man kommt mit einem Fläschchen jahrelang aus.










Dann ab ins Mini-GWH auf die Heizmatte:


Nun heißt es mal wieder: Abwarten!

Samstag, 31. Dezember 2016

Guten Rutsch in die Saison 2017

Nach 24 Stunden im Salpeterbad kamen die Samen nun unter die Erde.



Als Substrat verwende ich die Neudorff NeudHum Aussaat- und Kräutererde.




Hat sich bei mir sehr bewährt. Ist torffrei und sehr luftig, wenig Ärger mit Schädlingen, keine groben Bestandteile. Die Töpfchen werden locker mit Erde befüllt, mit dem Pikierstab wird ein kleines Löchlein gebohrt (ca. 1 cm tief) und dann kommt der abgewaschene Samen hinein. Leicht mit Erde bedecken und gut angießen.




Anschließend ins Mini-GWH auf die Heizmatte. Nun heißt es abwarten.


Die Gelegenheit habe ich auch genutzt, um meine Superchinense-Stecklinge endlich einzutopfen. War höchste Zeit, ich bekam die Wurzeln schon kaum noch getrennt.


An einem Trieb hat sich in der Zwischenzeit doch glatt eine Frucht entwickelt, die auch schon reif geworden ist. Da sieht man mal wieder, wie robust und produktiv die "Sorte" ist.


Ab in 10cm Töpfchen mit je zwei Trieben:


Die stehen nun unter der neuen Pflanzlampe, die ich testen möchte. 12W LED-Leistung sollte für die beiden Stecklinge doch ausreichen.

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https://www.adcell.de/promotion/click/promoId/112565/slotId/67932?param0=https://www.pepperworldhotshop.deAnzuchtzubehör bzw. Material zur Aussaat gibt es bei Chilifood oder Pepperworld zu günstigen Preisen.

Sonntag, 7. Februar 2016

How To: Aussaat, Keimung, Anzucht, Pikieren

Mal ein kleines Tutorial bzw. How-To zum Thema Aussaat, Anzucht und Pikieren.



Dieses How-To soll als Empfehlung bzw. Anregung gesehen werden, die auf meinen Erfahrungen beruht. Sicher macht das jeder etwas anders, bzw. auf seine Weise. Ich habe mit meinen Methoden jedenfalls immer gute Ergebnisse erzielt. Meinungen, Tipps und Hinweise können gerne in den Kommentaren abgegeben werden.

Aussaat:


Als erstes benötigt man natürlich Saatgut, welches man sich entweder durch Tausch in Chiliforen / Facebookgruppen oder auf einschlägigen Internetseiten besorgen kann. Besonders erwähnenswert sind hier Semillas, der Pepperworld Hot Shop und der Onlineshop von Chilifood.

Eine komplette Liste empfehlenswerter Shops habe ich hier zusammengesammelt:




Beginn der Anzucht sollte irgendwann im Januar/Februar sein, da manche Sorten durchaus 4 Monate bis zur Fruchtreife benötigen und auch die Keimung je nach Bedingungen auch bis zu 8 Wochen dauern kann.


Empfohlenes Equipment:
  • Eiswürfelbehälter
  • Pinzette
  • Pikierset
  • Spritze


Das Saatgut sollte man zunächst für ca. 24 Stunden einweichen. Hier reicht eigentlich einfaches Wasser aus. Manche schwören auf Kamillentee (natürlich erst abgekühlt), weil er angeblich keimtötende Wirkung hat. Halte davon mittlerweile nicht mehr allzuviel, da so ein Tee nach ein paar Stunden bereits selbst zum Keimherd wird und dann wohl eher einen gegenteiligen Effekt hat. Ich persönlich nutze Salpeter (KNO3), welches die Samenhülle besser aufweicht und auch die Keimlinge etwas kräftiger macht.





Gibt es entweder in der Apotheke, oder bestellt man einfach bei Semillas mit. Auf 100ml Wasser gibt man 1g Salpeter.

Als Bewässerungsstation nutze ich einfache Eiswürfelbehälter und führe eine Liste, damit man die Sorten auch weiterhin zuordnen kann. Die Liste ist mit Excel verfasst und kann gerne über diesen Link heruntergeladen werden: https://www.dropbox.com/s/aucbbwpgtgxzhvl/Eisw%C3%BCrfel.xlsx?dl=0



Ggf. muss sie dann eben für die verwendeten Behälter angepasst werden. Die Samen verteilen und mit der Spritze die salpeterlösung zufügen. Samen komplett bedecken und nach Möglichkeit untertauchen.

Nach dem Einweichen gibt es zwei verschiedene Keimmethoden, die beide gut funktionieren.

Man spült die Samen mit klarem Wasser ab und legt sie auf ein feuchtes Küchenkrepp. Dieses plaziert man in einer kleinen Schale oder auf einem Teller und spannt etwas Klarsichtfolie drüber. So hat man sich ein kleines Gewächshaus gebastelt und hält die Feuchtigkeit drin. Anschließend warm stellen, ca. 25-30°C.
Der Vorteil dieser Methode ist, dass man sofort sieht wenn gekeimt ist und man nur gekeimte Saat in die Erde steckt. Für die Ungeduldigen vielleicht die bessere Variante.
Man kann die Samen natürlich auch direkt in die Erde legen und diesen Schritt überspringen.




Um die Samen in die Erde zu bringen, empfiehlt sich ein sogenanntes Pikierset, welches für wenig Geld im Fachhandel angeboten wird.


Als Erde nutze ich torffreie Anzuchterde von Neudorff, die sehr locker ist und mit der ich gute Erfahrungen gemacht habe. Anzuchterde hat weniger Nährstoffe als Blumenerde, was einerseits die zarten ersten Wurzeln des Sämlings nicht durch zuviel Dünger "verbrennt" und gleichzeitig die Wurzelbildung der Pflanze anregt, die sich ja auf Nährstoffsuche macht. So ein Beutel reicht mir locker 2-3 Jahre, was die Erde bei guter Lagerung auch locker mitmacht. Zur Anzucht nutze ich gerne die stabilen Töpfe von Goetzpflanzenzubehör.de in Größe 6. Diese sind wesentlich fester als die "Container", die beim Draufdrücken sofort brechen.




Die eckigen Töpfchen haben außerdem den großen Vorteil, dass sie platzsparend aufgestellt und jahrelang wiederverwendet werden können. Von Quelltabs (auch als Jiffy bekannt), halte ich gar nichts. Die Feuchtigkeit hält sich bei den Tabs ewig, wodurch Schimmel fast unvermeidlich ist.


Man bohrt nun also mit dem kegelförmigen Pikierstab ca. 1-2cm tiefe Löcher in die Erde und legt je ein Samenkorn hinein. Wer sich das Pikieren sparen will, der kann natürlich auch nur ein Korn pro Töpfchen ausbringen.


 Anschließend leicht mit Erde bedecken und angießen. Generell gilt: Erde nie fest drücken, immer schön locker und luftig lassen. Chilis mögen fluffiges Substrat, die Wurzeln haben es leichter sich auszubreiten.



Angegossen wird mit Algan Wachstumshilfe von Neudorff. Das Braunalgenextrakt hilft dem Keimling mit Spurenelementen und Vitaminen, darf aber nicht mit einem richtigen Dünger verglichen werden. Ist nur zur Unterstützung und Kräftigung der kleinen Pflanze gedacht. Sehr wichtig sind natürlich auch Löcher im Boden des Behältnisses, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Chilis mögen keine Staunässe, deshalb niemals in einer Pfütze stehen lassen!





Keimung:


Entscheidend für eine optimale Keimung ist eine Temperatur zwischen 25-30°C und eine relativ hohe Luftfeuchte. Um das zu erreichen, empfiehlt sich folgendes Equipment:
Von den oben genannten Töpfchen in Größe 6 bekommt man genau 28 Stück ins Mini-GWH.



Damit man den Überblick behält, habe ich mir auch dafür eine Excelvorlage gebastelt. Unter diesem Link gerne abrufbar: https://www.dropbox.com/s/14gyh2t2422ks9z/Anzuchtkasten.xlsx?dl=0

Anschließend kommt der Deckel aufs GWH und das ganze Ding auf die Heizmatte.


Die Temperatur wird mit einem günstigen Außenthermometer gemessen und ggfs. mit einer Zeitschaltuhr geregelt.


Jetzt heißt es geduldig abwarten. Manche sind schnell und zeigen sich bereits nach wenigen Tagen, andere keimen auch mal gerne erst nach 4-6 Wochen. Hier muss man der Natur nun einfach etwas Zeit geben.


Pikieren:


Sind nun mehrere Pflänzchen in einem Topf gekeimt, wird vereinzelt. Sobald sich das erste, richtige Blattpaar entwickelt hat, ist es Zeit dafür.
Man sieht im Bild links auch bereits, dass sich Wurzeln unten aus dem Behälter schieben. Ein weiterer Indikator dafür, dass man umtopfen sollte.

Generell gilt: Je früher, desto besser. Die Pflanze verkraftet das Umtopfen ohne weiteres auch mit Keimblättern. Zur Sicherheit warte ich aber auf ein paar ordentliche Wurzeln und eine kräftige, gefestigte Pflanze mit richtigen Blättern.












Die Sämlinge werden mit dem zweiten Pikierstab aus dem Set gelockert und entfernt. Dazu kann man auch das Töpfchen umdrehen und leicht von allen Seiten drücken. Die Erde lockert und löst sich mitsamt dem Wurzelgeflecht dann aus.


Man muss hier nicht extrem vorsichtig sein, ein par verletzte Wurzeln regen die Pflanze nur zu neuem Wachstum an.


Der nächste Topf stammt bei mir auch aus dem Hause Goetz. Diesmal die Größe 11. Genau wie bei der Aussaat wird hier wieder locker mit Erde befüllt, diesmal aber schon mit richtig vorgedüngter Blumenerde. Chilis sind Starkzehrer und können mit der Düngerladung durchaus umgehen.


Als Substrat kommt eine Mischung aus TKS2 (Torfkultursubstrat) und Perlite zum Einsatz. Letzteres sorgt für lockere Erde und fungiert als Wasserspeicher (ähnlich Seramis). Achtung: Es gibt zwei Varianten am Markt, einmal Perligran für den Gartenbau und einmal Isoself für den Hausbau. Isoself kann durchaus mit Schadstoffen belastet sein und hat in der Erde nichts zu suchen!






In den locker befüllten Topf bohrt man dann mit dem Pikierstab wieder ein Loch für die Pflanze und setzt diese vorsichtig ein. Leicht andrücken und wieder mit Algan Wachstumshilfe angießen.




Den Sämling dabei ruhig etwas tiefer eingraben, bis knapp unter die Blätter. Das schafft Stabilität und am Stengel bilden sich neue Wurzeln aus.



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Heizmatte