Samstag, 11. Mai 2013

LIDL - Vitasia Sambal Oelek



Inhalt: 200 g

Zutaten: Rote Chilischoten 62%, Paprika, Wasser, Speisesalz, Säuerungsmittel: Essigsäure; modifizierte Maisstärke, Konservierungsstoff: Natriumbenzoat

Geruch: Salzig würzig, nach Chili

Geschmack: salzig, nach Chili, sauer

Konsistenz: etwas fester als Marmelade, komplett pürierte Chilis mit Kernen

Meine Schärfe: 4/10

Händlerangaben pauschal: feurig-pikant

Fazit: Ganz ordentliches Sambal Oelek, leider völlig totpüriert und homogen. Dürfte ruhig schärfer sein. Man hat hier die Chilimenge reduziert und mit Paprika gestreckt.

Kaufempfehlung: Ja, kann man als Aktionsware ruhig mitnehmen. Gibt aber durchaus besseres, schärferes und günstigeres Sambal Oelek.


Freitag, 10. Mai 2013

Postenprofis - Figuretta keramikbeschichtete Bratpfanne



Die Postenprofis schenkten mir eine keramikbeschichtete Pfanne zum Testen, die ich hier in meinem Blog kurz vorstellen soll. Passt ja auch irgendwie zum Thema Essen, deshalb hier mal ein Test, der nur leicht aus der Reihe tanzt.

Auf dem massiven Boden finden sich auch noch einige Hinweise, die Pfanne ist universal auf allen Herdarten verwendbar, kann in die Spülmaschine und in den Ofen. Alles wirkt sehr gut verarbeitet, auch der Griff ist fest und gummiert.


Wie könnte man die Pfanne besser testen, als mit einem richtig schönen Rib-Eye vom irischen Rind.


Der Vorteil dieser Keramikpfanne ist, daß man theoretisch kein Fett zum Braten benötigt. Durch den natürlichen Anti-Haft-Effekt kann nichts mehr anbacken. Etwas Fett empfiehlt sich natürlich trotzdem, auf Grund des Geschmacks. Also einen Hauch Öl in die Pfanne:


Die Pfanne wird sehr schnell heiß, der hochwertige Boden leitet die Hitze sehr schnell weiter und verteilt sie gut über die gesamte Fläche. Die Pfanne ist sogar bis zu 450°C hitzebeständig. Die Keramikbeschichtung ist kratzunempfindlich, also können auch metallische Pfannenwender oder ähnliches verwendet werden. Empfehlenswert sind natürlich trotzdem welche aus Holz.


Das Steak nahm sehr schnell Farbe an und bildete schöne Röstaromen. Nach nur 2 Minuten bereit zum Wenden.


Hier kam noch etwas Butter für den Geschmack dazu. Da die Pfanne auch in den Ofen kann, durfte das Rib-Eye natürlich noch ein paar Minuten bei 80°C ruhen. Der Griff wird dabei natürlich auch heiß, man sollte also einen Topflappen beim Rausholen benutzen.

Das Reinigen gestaltet sich sehr einfach, mit einem Küchenkrepp hier mal demonstriert:


Wie man sieht, reicht einfaches auswischen schon völlig aus, etwas Wasser und ein Spüllappen, schon ist die Pfanne wieder gereinigt, eine Runde in der Spülmaschine ist total überflüssig, auch wenn die Pfanne es durchaus mitmachen würde.

Das Steak gabs übrigens mit BBQ Beans:


Fazit zur Pfanne:

Liebe Postenprofis, vielen Dank für diese qualitativ hochwertige Pfanne, die unsere Küche nun bereichern darf. Wird schnell heiß, ist robust, macht alles mit und ist super leicht zu reinigen. Absolute Kaufempfehlung von mir!

Erhältlich sind die Pfannen hier: http://www.postenprofis.com/Kueche-Haushalt-Wohnen/Keramik-Pfannen-Toepfe/Premium-Qualitaet---64_185_196.html

Mautner Markhof - Pfefferoni Senf


Pfefferoni Senf - feurige Sinfonie mit 6% Pfefferoni und bester, behutsam gemahlener Senfsaat, komponiert vom Senf-Spezialisten Mautner Markhof. Verschärft den Grillteller, das Fondue oder Salate, Gemüse und Saucen mit unnachahmlich ausgewogener Würze.



Inhalt: 200g/180ml

Zutaten: Wasser, Senfsaat, Weingeistessig, 6% Pfefferoni, Zucker, Salz, Gewürze, Gewürzextrakte. Ohne Zusatz von Konservierungsmittel.

Geruch: Senftypisch

Geschmack: guter, mittelscharfer Senf mit leichter Pfeffer und Chilinote

Konistenz:  Cremig, kleine Stückchen

Schärfeangabe Hersteller: feurig pikant

Meine Schärfe: 3-4/10

Fazit: Qualitativ hochwertiger Senf, gut abgeschmeckt. Von der Senfschärfe her ein mittelscharfer Senf. Die Pfefferonidosis ist mit 6% relativ hoch, was sich auch in der Schärfe bemerkbar macht. Hier ist wirklich eine gute Schärfe vorhanden.

Kaufempfehlung: Ja, gute Schärfe und gut abgerundeter Senfgeschmack machen dieses Produkt sehr lecker. Durchaus zu empfehlen!

Link zum Hersteller: http://www.mautner.at/produkte/details/pp/zeige/produkt/pfefferoni-senf.html

Mittwoch, 8. Mai 2013

Post von Scovilla

Die netten Leute von Scovilla haben mir nun zum zweiten Mal ein tolles Testpaket geschickt.

Ich möchte mich als erstes nochmal recht herzlich dafür bedanken!



Bekommen habe ich diesmal ihre neue BIO Habanero Soße, welche ich demnächst natürlich ausführlich im Blog vorstellen werde.

Desweiteren legten sie mir noch eine Dose ihres tollen Dragonfire XCP 80 Pulvers dazu.
(Ist übrigens gerade im Angebot für 5,90€)

Leicht zu übersehen auch die Dragonfire Extreme Hot Sauce Micro mit 3ml, super für unterwegs.

Außerdem lagen noch 2 Poster bei, hat mich total gefreut. Wilbur's Gedenkposter bekommt auf jeden Fall einen Ehrenplatz.

Freue mich sehr über die Testmöglichkeit, Bewertungen sind natürlich Ehrensache und folgen demnächst.



Montag, 6. Mai 2013

Chicken Andouille Gumbo

Das Rezept stammt aus dem Chilipepper Buch von Harald Zoschke (siehe Literatur). Ich habe es mehrfach nachgekocht und stelle es nun hier im Blog vor, da es einfach köstlich ist.

Man benötigt:

750g Okra (vorzugsweise frisch)
2 EL Öl
150ml Öl
3 Liter Wasser
1 Suppenhuhn
125g Mehl
2 mittlere Zwiebeln
1 große (grüne) Paprikaschote
2 Stangen Staudensellerie
2 Knoblauchzehen
500g Räucherwurst (z.b. Cabanossi; im Original Andouille)
1 große Dose Tomaten (800g)
1 Lorbeerblatt
1 TL Thymian
1 TL Basilikum
1 TL Cayennepulver
1 TL schwarzer Pfeffer
2 TL Salz



Der Name des Gerichts leitet sich von der Okra ab, deren afrikanischer Ursprungsname eben Gumbo ist. Es handelt sich um einen klassischen Eintopf der Cajun/Louisiana-Küche.

Die Okra ist eine der ältesten Gemüsepflanzen und zumindest bei uns in der Gegend eher schwer frisch zu bekommen. Im frischen Zustand sollte man sich beim Aufschneiden nicht von der klebrigen Konsistenz schrecken lassen. Das ist völlig normal und dient auch als natürliches Bindemittel im späteren Eintopf. Ich greife auf eingelegte Okraschoten der Firma Baktat zurück, in größeren Supermärkten in der Feinkostabteilung bzw. ausländischem/türkischem Regal. Hier reicht ein Glas mit ca. 400g Okra, komplett mit Flüssigkeit in den Eintopf geben.

Die Andouille ist eigentlich eine französische Räucherwurst, die aus Innereien besteht. Französische Auswanderer brachten sie nach Louisiana, wo heute ohen Innereien aus Schweinefleisch hergestellt wird. Bekommt man sie nicht im Laden, kanns ie auch durch andere Räucherwurst wie z.b. Cabanossi ersetzt werden. Nehme normalerweise auch Cabanossi, passt sehr gut.

Zur Zubereitung:

Zunächst das Huhn in kleine Stücke schneiden, mit Wasser überdecken und ca. 1 Stunde köcheln lassen.
Danach die Stücke beiseite legen, etwas abkühlen lassen und die Brühe unbedingt aufbewahren.

Falls frisch wird nun die Okra in 1 cm dicke Scheiben geschnitten und mit 2 EL Öl ca. 30 Minuten gedünstet. Aus der Dose/Glas entfällt dieser Schritt, sie sind ja dann schon weich.

Nun die Zwiebeln, Paprika, Selleriestangen und den Knoblauch hacken, die Tomaten grob würfeln und die Wurst in Scheiben schneiden.


Man nimmt nun einen großen Topf und erhitzt die 150ml Öl. Dann das Mehl portionsweise und langsam bei mittlerer Hitze einrühren, sodaß eine Mehlschwitze entsteht, die man leicht braun werden läßt.


Die Zwiebeln, Paprika, Sellerie und Knoblauch darin glasig dünsten.


Dabei ständig rühren, brennt sonst schnell an. Als nächstes dann die Tomaten, Wurstscheiben und die Okra dazugeben. Alles zusammen ca. 15 Minuten zugedeckt dünsten.

Anschließend mit Lorbeer, Thymian Basilikum, Pfeffer und Salz würzen.


Die Hühnerbrühe wieder angießen, bis man eine leicht flüssige Konsistenz erreicht, zum Kochen bringen und ca. 1 - 1 1/2 Stunden köcheln lassen. Dabei immer wieder gut umrühren, die Masse brennt sonst schnell mal an. Hier immer wieder mit der Hühnerbrühe in kleinen Schlucken die Konsistenz steuern.

Währenddessen kümmert man sich um das Hühnerfleisch. Haut entfernen, vom Knochen lösen und in 2 cm große Stücke schneiden.


Das Fleisch zum Eintopf geben und nochmal ca. 15 Minuten köcheln lassen. Fertig!


Dazu serviert man Reis, uns schmeckts aber auch ohne sehr gut!

Abschließend nochmal: Die Hühnerbrühe steuert die Konsistenz. Hier sollte ein schöner, dickflüssiger Eintopf entstehen. Den Rest der Brühe kann man noch etwas einreduzieren und als Geflügelfond weiterverwenden oder einfrieren.

Guten Appetit!