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Donnerstag, 18. Februar 2016

Dongwon - Yangban Kimchi


http://www.amazon.de/gp/product/B003U6Q2VM/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B003U6Q2VM&linkCode=as2&tag=chili2012-21

Inhalt: 160g (Abtropfgewicht 120g)

Hersteller: Dongwon

Zutaten: Chinakohl 75%, Wasser, Frühlingszwiebeln, scharfe Peperoni, Zucker, Salz, Knoblauch, Ingwer, Geschmacksverstärker: Mononatriumglutamat

Geruch: säuerlich, Chili, Weißkohl, Knoblauch

Geschmack: Kohl, Chili, Frühlingszwiebel, Ingwer

Konsistenz: Knackige, aber sehr dicke Blätter/Strunk. Viel Flüssigkeit, Chiliflocken erkennbar

Meine Schärfe: 3-4/10

Händlerangaben pauschal: Keine Angabe

Fazit: Kimchi ist eine tolle Beilage, aber auch pur immer ein Genuss. Leider wurden hier ein paar unschöne Dinge veranstaltet. Die Blätter sind zum Großteil sehr dick und hart, aus dem unteren Teil des Kohls. Nur wenige, dünne Blätter waren zumindest in meiner Dose enthalten. Etwas zuviel Flüssigkeit ist dabei, die auch die übliche Fischsoße vermissen lässt. Zu guter Letzt braucht natürlich auch niemand das überflüssige und ungesunde Glutamat. Geschmacklich trotz allem sehr gut, aber auch etwas zu teuer.

Kaufempfehlung: Nein. Zwar lecker, aber aus diversen Gründen nicht empfehlenswert. Kann man günstiger und besser selber machen. Rezept findet sich hier im Blog: Kimchi-Rezept

Preis: 2,18€

Bezugsquelle: Asia Shop

Samstag, 18. Januar 2014

Mak-kimchi (Easy Kimchi)



Kimchi nennt man jegliche, auf Milchsäuregärung basierende, Zubereitungsart von Gemüse in der koreanischen Küche.

Traditionell wird Kimchi wie unser Sauerkraut für den Winter eingemacht. Im Herbst trifft man sich dort und bereitet Kimchi in großen Mengen zu, die dann in Tontöpfen in der Erde vergraben werden. Mittlerweile gibt es aber auch in vielen Haushalten einen extra Kimchi-Kühlschrank. In Korea gehört das Gericht fast zu allen Mahlzeiten und jede Familie hat ihr Geheimrezept. Deshalb gibt es auch nicht DIE eine Art, Kimchi zuzubereiten.

Ich halte mich hier zum Einstieg stark an ein Rezept für ein relativ einfaches Kimchi, welches natürlich in alle Richtungen ausgebaut werden kann. Man kann verschiedenste Gemüsesorten hinzufügen, auch Obst und Fisch findet sich im Kimchi wieder. Traditionell wird der Kohl nicht in kleine Häppchen zerschnitten, sondern nur geviertelt und die Gewürzpaste zwischen die einzelnen Blätter gerieben. Geschnitten fermentiert es aber schneller und es geht einfacher.

Mein verwendetes Rezept stammt ursprünglich von Maangchi und findet sich auch auf ihrer Internetseite unter diesem Link wieder: http://www.maangchi.com/recipe/easy-kimchi

Die erste Hürde sind die amerikanischen Maßangaben. Es werden die dort üblichen Cups und Spoons verwendet, die man sich z.B. auf Amazon.de besorgen kann.


Hat man keine Cups, muß man die Volumeneinheiten umrechnen. Ein Cup entspricht dabei z.b. ca. 230ml Wasser. Jede Zutat hat natürlich eine andere Dichte und somit auch ein anderes Volumen/Gewicht. Da das Rezept sich auch noch auf 10lbs Chinakohl bezieht (ca. 4,54kg), mußte ich auch die verwendeten Mengen halbieren.

Ich benutze also für das Kimchi folgende Zutaten:



2,25 kg Chinakohl (ca. 2 Stück)
1/2 Cup Salz (ca. 150g)
1/4 Cup süßes Reismehl (ca. 30g) - kann auch durch Weizenmehl, Maismehl oder Speisestärke ersetzt werden)
1/8 Cup Zucker (ca. 25g)
1,5 Cups Wasser (ca. 345ml)
1/2 Cup Knoblauch (ca. 60g)
1-2 Tbs Ingwer (ca. 10-20g)
1/2 Cup Zwiebeln (ca. 60-70g)
1/2 Cup Fischsoße (ca. 120g)
1 Cup Lauch (ca. 80g)
5 Lauchzwiebeln
1/4 Cup Karotten (ca. 30g)
1 Cup Rettich (ca. 100g)



dazu Chilipulver nach Vorliebe. Im Originalrezept sind es 2,5 Cups (bezogen auf 4,54 kg Kohl), es kommt dort aber das typische, koreanische Pulver Gochu-Garu zum Einsatz. Dieses ist eher mild und war hier nicht zu bekommen. Ich habe deshalb ein etwas schärferes Chilipulver benutzt, davon etwa 60g (3/4 Cup). Hier muß natürlich jeder etwas experimentieren und seine gewünschte Menge selbst wählen.








Die Zubereitung:

Zunächst wird der Chinakohl längs geviertelt, besser sogar geachtelt und der Strunk entfernt.

Dann quer in mundgerechte Stücke schneiden und im Spülbecken wässern. Dies hilft der späteren Salzaufnahme.


Den Kohl anschließend in eine große Schüssel geben und den halben Cup Salz gut verteilen.


Gut, aber vorsichtig und behutsam durchmengen. Der Kohl muß nun 1,5 Stunden stehenbleiben. Alle 30 Minuten wieder vorsichtig mischen.

In dieser Zeit bereitet man nun die Gewürzmischung zu. Damit die Konsistenz etwas verbessert wird, rührt man als erstes den Porridge an.

Das Wasser wird mit dem Mehl vermischt und unter ständigem Rühren erhitzt, bis es eine schöne, homogene Masse ist. Fängt es an zu kochen, wird die Hitze etwas reduziert und der Zucker eingerührt. Noch einige Minuten köcheln lassen, bis es leicht transparent wird und sich wie Tapetenkleister verhält.


Dann runter vom Herd und kalt werden lassen. (Eventuell zur Beschleunigung in ein kaltes Wasserbad stellen)

Im Mixer werden der Knoblauch, die Zwiebeln, der Ingwer und die Fischsoße etwa eine Minute gut püriert.


Bis der Porridge kalt geworden ist, kümmert man sich um das Gemüse.

Lauch, Lauchzwiebeln, Karotten und Rettich werden leicht schräg in Scheiben und diese dann in Streifen geschnitten.




Ist der Porridge kalt, kann man alles zusammenmischen. Erst Porridge, Chilipulver und die Masse aus dem Mixer.


Danach das Gemüse untermischen.


Mittlerweile sollten die 1,5 Stunden auch vergangen sein und das Salz ordentlich Wasser aus dem Kohl gezogen haben.


Der Kohl wird nun wieder gewässert, um das Salz abzuwaschen. Den Vorgang mindestens 3x wiederholen!

Danach werden Gewürzpaste und Kohl vermengt und alles in verschließbare Plastikbehälter gefüllt. Man sollte darauf achten, alles gut zusammenzudrücken. Dabei unbedingt Handschuhe tragen!


Der Kohl kann sofort gegessen werden, das richtige Kimchi entwickelt sich aber erst in ein paar Tagen, wenn die Fermentation eingesetzt hat und die Gärung den Kohl langsam sauer werden läßt. Hält sich im Kühlschrank locker einige Wochen.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Cole Slaw


Bei Cole Slaw handelt es sich um die amerikanische Variante eines Krautsalats.

Zutaten:





500g frischer Weißkohl
2-3 große Karotten (ca. 250g)
1 große, rote, nicht zu scharfe Chili
2 mittlere Zwiebeln
evtl. ein paar Jalapeñoringe.











Dressing: 

100ml Olivenöl
8 EL Apfelessig
5 EL Zitronensaft, frisch gepresst
2 TL Senf
5 TL Zucker
2 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
2 EL Cajun-Würzpulver (*)





(*) Würzpulver nach Rezept von Harald Zoschke aus seinem Buch Chili Barbecue. Für ca. 200g sind hier zusammengemischt: 8EL ungarischer edelsüßer Paprika, 1 EL Cayenne, 1 EL getrockneter Thymian, 1/2 EL getrockneter Oregano, 1/2 EL getrockneter Basilikum, 4 EL schwarzer Pfeffer, 4 EL Knoblauchpulver, 4 EL Zwiebelpulver, 3 EL Meersalz.


Zubereitung:

Weißkohl und Karotten in feine Streifen hobeln. Chilis in Ringe schneiden, Zwiebeln würfeln, oder in in feine, halbe Ringe schneiden.


Gemüse gut vermengen und mit dem Dressing übergießen. Hat man eine unbehandelte Zitrone, kann man hier auch noch etwas Abrieb der Schale zugeben.

Alles gut durchrühren und 2-3 Stunden kühl stellen, damit es durchziehen kann.