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Samstag, 17. Januar 2026

Beerdigung


Nach dem Bad zum Aufweichen, sind die Samen heute in der Erde gelandet. Das Mini-Gewächshaus steht nun auf der Heizmatte und wartet nun bei kuscheligen 25°C auf die ersten Keimlinge.

  

Wie immer bin ich sehr gespannt, wer diesmal das Rennen als erster für sich entscheiden wird. 


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Sonntag, 18. August 2024

Mixed Pickles aus der ersten Ernte

Die erste Ernte wurde eingefahren und ich habe die knapp 1,5kg Chilis zu Mixed Pickles verarbeitet. 

 

Darin gelandet sind ein paar Karotten und Gurken aus dem eigenen Garten, dazu ein gekaufter Blumenkohl und Eingelegtes wie Silberzwiebeln, Maiskolben und Sellerie. Zur Abrundung noch einige Knoblauchzehen. 


Die frischen Sachen wie Blumenkohl und Karotten kurz blanchieren, alles durchmischen und zusammen mit etwas Einmachgewürz in die Gläser füllen. Als Sud habe ich diesmal der Einfachheit halber Gurkenmeister von Hengstenberg genutzt sowie den übrigen Sud der eingelegten Sachen dazugegeben. Ich rechne grob mit etwa 250ml Sud pro großem Glas (Rollmops, Gurken, Brathering etc.). Lieber etwas mehr, als zu wenig machen. Der Sud wird entweder aufgekocht und heiß in die Gläser gegeben, oder man kocht es ein. Die letztere Variante kam bei mir zum Einsatz, ich habe die Gläser mit kaltem Sud befüllt, verschlossen und in den Weckautomaten gestellt. 85°C und etwa 60 Minuten reichen. Ich bin mit der Ernte auf 12 Gläser gekommen, die nun mindestens vier Wochen ruhen müssen.




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Sonntag, 11. Oktober 2020

Kandierte Chilis

Beim Kandieren tauscht man das Wasser in den Zellen der Früchte durch Osmose mit Zucker aus. Dieser Prozess dauert seine Zeit und wurde schon vor Jahrhunderten angewandt. Er macht Lebensmittel haltbar und gibt zugleich eine tolle Süßigkeit mit vielen Anwendungsmöglichkeiten. 

Benötigt werden hier neben Chilis nur noch etwas Wasser und natürlich Zucker.

 

Zutaten:

  • 270g frische Chilis
  • 1,2 Kilo Zucker           
  • 1 Liter Wasser










Der Arbeitsvorgang zieht sich über eine knappe Woche hin und man muss pro Tag etwa 30 Minuten dafür investieren.

Als Arbeitsmaterial benötigt man einen entsprechend großen Topf für den Sirup, ein Weckglas für die Chilis, hitzefestes Sieb und etwas zum Beschweren, damit die Früchte unter die Flüssigkeit gedrückt werden.

An Tag 1 beginnt man damit, 1kg Zucker im Wasser zu lösen und für etwa 30 Minuten sprudelnd zu kochen, bis er eine etwas zähere Konsistenz bekommt. 

 



Währenddessen kann man die Chilis schonmal reinigen und zumindest halbieren sowie entkernen. Damit kann die Zuckerlösung besser eindringen.





Die Früchte in das Weckglas geben und mit der heißen Zuckerlösung vorsichtig übergießen. Entweder ein Eintauchgitter verwenden, oder etwas zum Beschweren, damit die Chilis unter die Flüssigkeit gedrückt werden. Den Restsirup in weiteren Gläsern aufbewahren.




Tag 2:

Nach 24 Stunden werden die Chilis wieder aus der Zuckerlösung befreit. Abtropfen lassen und wieder zurück ins Glas geben. Die Zuckerlösung wieder komplett im Topf zusammengießen und mit weiteren 50g Zucker nochmals für etwa 10 Minuten aufkochen. Vorsicht! Der Zucker kann anfangen zu schäumen und wie Milch nach oben steigen. Dabei bleiben, rühren und die Hitze regulieren. 

Dann wieder übergießen und beiseite stellen.






Tag 3-5:

Die Prozedur wiederholen und immer wieder 50g Zucker zugeben. Am 5. Tag dann für 48 Stunden stehen lassen.

Tag 7:

Endspurt. Diesmal wird der Sirup mitsamt Chilis kurz für ca. 1 Minute aufgekocht. Danach abseihen, abtropfen lassen und den scharfen Zuckersirup natürlich aufbewahren. Aus dem kann man noch scharfe Süßigkeiten wie Gummibärchen machen.




Die Chilis werden dann auf Gittern im Ofen bei ca. 50° C getrocknet, oder falls vorhanden im Dörrgerät. 




Im Ofen unbedingt etwas Backpapier oder Silikonmatten unterlegen, der Zuckersirup klebt ungemein und brennt sich sonst richtig ein.

  

Sonntag, 4. Oktober 2020

Erntezeit Chilipflanzen Saison 2020

Langsam neigt sich die Saison dem Ende entgegen. Mittlerweile sind es Nachts teilweise nur noch 3-4°C und lange werden es die Pflanzen nicht mehr aushalten.

Ich hoffe noch auf weitere reife Früchte, aber die ersten kann man so langsam abernten.

Coccinella F1 vom Kiepenkerl:

 

 

Capezzolo di Scimmia:




Rocoto Manzano braucht noch etwas, hält aber durchaus auch etwas länger den Temperaturen stand.
 


Superchinense:




Sumher F1 Kiepenkerl:



Dalle Khursani:

 



Shakira F1:



Aji Mochero:

 


Insgesamt doch recht zufriedenstellend. Ich wünsche mir, dass es noch ein paar Tage gut geht.


Donnerstag, 4. April 2019

Blüten, Früchte, Tanggun Kimchi

Die sonnigen Tage machen sich durchaus an den Chilis bemerkbar. Die Kreuzung "Ulupica X Locoto" aus dem Chiliforum blüht wunderbar auf.


Bin schon sehr gespannt, was mich da für Früchte erwarten.

Rocozillas Nachkommen verästeln sich bereits mehrfach und starten auch mit den Blüten.


Während die Superchinensen aus dem Saatgut noch warten,


ist der Steckling bereits gut dabei:


So darf es gerne weitergehen.


Auf Wunsch meiner Frau setze ich dieses Wochenende noch einmal etwas Tanggun Kimchi an. Das Rezept für dieses karottenbasierte Kimchi findet sich natürlich im Reiter Rezepte. Diesmal habe ich sogar original koreanisches Gochugaru Chilipulver am Start.


Sonntag, 1. Juli 2018

Update 01.07.2018

Langsam kann man die ersten Früchte abgreifen. Einige Pflanzen haben richtig angeschoben und sind bereits riesig. 

Hier der Überblick:


Zum Geburtstag gab es noch einen Neuzugang. Eine unbekannte Capsicum Annuum aus dem IKEA Regensburg. Vielen Dank an meine Frau, da konnte man ja auch kaum vorbeigehen.

 























Kurz und knapp die aufgedruckte "Bedienungsanleitung":



Hat natürlich auch gleich einen größeren Topf bekommen.























Auch die Superchinensen sind erwartungsgemäß gut dabei:



Rocoto Brown


Die gut erholte Tshololo sollte sich langsam mal an die Blütenbildung machen.


Damit haben Tropadeira do Werner und Aji Melocoton bereits begonnen:

 




















Während leider die etwas mickrige Moruga von Chili Food weiterhin mickerig bleibt. Das wird wohl nichts mehr und somit sind selbst 2,99€ rausgeschmissenes Geld.


Etwas komisch wächst auch die Peperone Yucatan, die sehr kompakt, aber doch groß ist.


Zumindest hängt bzw. steht einiges dran, also lassen wir ihr mal einfach freien Lauf.


Donnerstag, 7. Juni 2018

Update 07.06.2018

Das gute Wetter derzeit lässt die Pflanzen super sprießen. Sie haben sich in den Endtöpfen gut eingelebt und die Wurzeln ausgebreitet. Nun beginnen sie wieder verstärkt mit dem oberirdischen Wachstum. Es blüht und fruchtet an vielen Stellen.

Peperone Cancun:


Aji Melocoton


Die totgeglaubte Comapeño reift ab:


Hungarian Wax:


Und die Brown Rocoto setzt endlich auch was an. Schön, wenn man von Pepperworld richtig große Pflanzen bekommt. Die starten dann auch früh mit den Früchten.


Selbst die Thsololo, die nicht wachsen wollte, geht jetzt richtig ab und ich denke, da wird sich auch noch was ernten lassen. Das Köpfen und erneute umtopfen hat ihr wohl zum Durchbruch verholfen.


Der Überblick:


Zum Schluss noch ein Off-Topic. Auch Tomaten und Minigurken sind gut dabei.