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Freitag, 16. November 2018

Season 2018 ends

Nun war es endlich soweit. Die Temperaturen sind unter den Nullpunkt gewandert. -4°C in der Früh waren selbst für die Rocotos zuviel. 





Somit wird nun alles abgeerntet und entsorgt. Mit den grünen Chilis werde ich wohl nichts mehr anfangen, die sind in der Regel recht geschmacklos und oft bitter. 

Nachreifen können Chilis leider auch nicht, zumindest helfen keine Ethylengaben über Äpfel bei der Reifung. Der Prozess muss schon am Laufen gewesen sein, sonst bleiben sie grün. 

Ich habe aber, wie oben schon erwähnt festgestellt, dass auch die nachgereiften Früchte kaum Aroma bilden und auch hier die Bitterstoffe dominieren. Deshalb kommt alles auf den Kompost.



Damit kommen wir zu einem Fazit der 2018er Saison:


Im Prinzip ein gutes Jahr. Das Wetter war gut, es war lange Zeit angenehm warm und eigentlich von Mai bis Ende September durchgehend über 20°C. Damit haben sich auch viele Früchte gebildet. Allen voran mal wieder Aribibi Gusano und Limón, die waren wie jedes Jahr am ertragreichsten.




Die Superchinensen natürlich ebenso, hier habe ich wieder Stecklinge für 2019 gemacht.



Zur Chilipflanzenbestellung der beiden großen Shops Pepperworld und Chili Food ist eigentlich kaum noch was zu sagen. 

Von Chili Food werde ich sicherlich keine Pflanzen mehr bestellen. Für 2,99€ habe ich nicht viel erwartet und noch weniger erhalten. Die Pflanzen waren klein, mickrig, kamen ohne Töpfe und waren noch nichtmal das, was ich bestellt hatte. 

So sieht jedenfalls keine Trindidad Scorpion Moruga Red aus:



Die Rawit hat es ja noch einigermaßen geschafft ein paar Früchte zu produzieren. Annuums wachsen ja auch etwas schneller. Außerdem habe ich von vielen Fällen gehört, wo die Pflanzen voll mit Blattläusen gewesen sind und man als Antwort auf Reklamationen gesagt bekam: "Ist halt BIO". Kann ich bei meinen Pflanzen nicht bestätigen, wollte es nur erwähnt haben.

Ganz anders dagegen Mitbewerber Pepperworld. Da bekommt man für 4,95 € - 6,95 € auch was geboten. Die Pflanzen waren riesig, kräftig, gut genährt und teilweise schon mit Früchten behangen.

Dazu gab es noch einen Beutel Langzeitdünger, was bei mir zu ganz wunderbaren und voll tragenden Pflanzen geführt hat. Da kann man auf keinen Fall meckern und der Shop ist absolut empfehlenswert.




Die Planungen für die nächste Saison laufen bereits, Stecklinge sind ja wie gesagt schon geschnitten. Die Sortenauswahl ist auch schon vorangeschritten, werde demnächst eine vorläufige Anbauliste für 2019 präsentieren.

Wer selber noch Saatgut braucht, unter diesem Link habe ich eine große Auswahl an Shops hinterlegt:



Wer sich lieber Pflanzen kommen lässt, der wird hier in der Shop-Liste fündig:

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Das Ende 2015

Bevor die erste Frostnacht angekündigt war, musste Rocozilla gerettet werden. Schade um die große Pflanze die noch voll im Saft stand und ohne Ende blühte.


 Aber bevor ich 7 Jahre verliere, wird lieber gestutzt.


Jede Menge unreifer Früchte hingen noch dran, vielleicht reift ja noch was nach.


Bemerkenswert: Sie hat den kompletten 90 Liter Topf in einer Saison durchwurzelt. Hat ihr richtig gut gefallen.


Nun muss sie wieder in ihrem 7 Liter Gefäß überwintern.


Seit ein paar Tagen sind die Temperaturen nun schon gesunken, nachts hatten wir bereits bis zu -3°C.
Das hat natürlich den Tod der restlichen Pflanzen bedeutet. Überall sieht man nur noch traurig hängende Köpfe. Jedes Mal wieder ein Bild des Grauens.







Also auf ans Werk und abgeräumt.


Die Früchte, denen ich noch Chancen ausrechne, habe ich aufgeteilt.


Links - wird noch reif
Rechts - wird vielleicht noch reif.

Alles was schon leicht Farbe hatte, kommt nach Links, alles was bereits ausgewachsen, aber noch grün ist, kommt nach rechts.

Chilis reifen leider nicht durch Apfel oder Bananentricks nach, nur wenn der Reifeprozess bereits gestartet war, bekommen sie noch Farbe.

Insgesamt waren das nochmal 1434g reife und 1224g unreife Früchte.

Die goldene Gurke gewinnt dieses Jahr die CGN21500. Die wollte zunächst gar nicht wachsen, dann tat sich geringfügig was, bevor sie dann wieder stehenblieb. Auch die Wurzeln haben sich nicht ausgebreitet. Keine Ahnung, was mit der los war.


Die einzige Chili, die bisher noch nicht gestorben ist, ist die Sukanya. Mein seltsamer Salatkopf lebt immer noch, hat aber weder Blüten noch Früchte angesetzt und schob immer nur von unten raus Blätter nach. Vielleicht doch ein Kopfsalat im falschen Körper.

Gewinner und Massenträger waren Limón, Chupethino, Aribibi Gusano (Caterpillar), Takanotsume, Thunder Mountain Longhorn sowie die Comet's Tail. Letztere sind sehr geschmackvoll, saftig und haben nur eine leichte Schärfe, ca. 3/10. Absolut top zur Brotzeit.

Jetzt kann ich mich voll und ganz der Sortenplanung für 2016 widmen, erstes Saatugt ist ja bereits bestellt.