Montag, 31. Mai 2021

Rico Picante - Smoky Chilli Sauce

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Inhalt: 150ml / 5 FL. OZ

Hersteller: Rico Picante Ltd. UK

EAN: 5060256240037

Zutaten: Aji Amarillo, getr. Aji Panca, Essig, pflanzl. Öl, Wasser, Zwiebeln, Knoblauch, Salz, schwarzer Pfeffer, Zucker, Citrussäure.

Geruch: herb, würzig, erdig, rauchig

Geschmack: würzig, leichte Säure, erdig, Knoblauch, Citrus

Konsistenz: dickflüssig, Pfefferpunkte, stückig

Meine Schärfe: 4-5/10

Händlerangaben pauschal: mild (1 Chili)

Fazit: Die Soße ist sehr interessant und anders als viele. Würzige, erdige Noten mit einem Hauch Citrus. Original peruanische Chilisorten, keine künstlichen Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder Aromen. Sehr dickflüssig und in hoher Qualität. Eine Rauchigkeit kann man aber höchstens im Abgang erahnen. Trotzdem ein sehr gutes Produkt, anders und würziger als viele Mitbewerber.

Bewertung: 

 



Link zum Hersteller: https://www.facebook.com/Rico.Picante

Bezugsquelle: Pepperworld Hot Shop oder Amazon

Freitag, 28. Mai 2021

Kaufland - K-Classic Rote Jalapeños

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Inhalt: 330g (Abtropfgewicht: 160g)

Hersteller: Matithor Internationale Lebensmittel-Spezialitäten GmbH, Taunusstein

EAN: 4006099673725

Zutaten: Jalapeño-Peperoni, Wasser, Salz, Branntweinessig

Geruch: sauer, Jalapeño

Geschmack: Sauer, Jalapeño, salzig

Konsistenz: kleine Scheiben, Samen, leichter Biss

Meine Schärfe: 4-5/10

Händlerangaben pauschal: feurig-scharf

Fazit: Hinter Matithor steht Feinkost Dittmann. Die Qualität des Produkts ist sehr gut, hier wurden nur die nötigen Zutaten verwendet. Keine Verstärker, Farbstoffe, Aromen oder Chemie. Deshalb kommt der Geschmack der Jalapeños auch gut zur Geltung. Die Schärfe ist ordentlich, das Aroma super und die Scheiben sind noch leicht knackig. Absolute Empfehlung zu diesem Preis!

Bewertung: 

  



Preis: 0,99 €

Bezugsquelle: Kaufland


Vielen Dank an meine Frau für die Testmöglichkeit!

Montag, 24. Mai 2021

Umgetopft in den Endtopf. Saison 2021

Nach dem Bau des Gewächshauses stand nun das Umtopfen in den Endtopf an, um das GWH auch entsprechend zu befüllen.



Ich bin also weiterhin fleissig gewesen. Zunächst das Substrat angemischt aus Floragard TKS2, ca. 20% Perlite und etwas Pferdemist. Dazu natürlich auch die alte Erde aus den Töpfen von 2020 wiederverwertet. 

 


Die Töpfe dann zu 3/4 befüllt und noch ein Stamperl Langzeitdünger, Hornspäne, Eierschalen und Urgesteinsmehl dazu, ordentlich gemischt und die Pflanzen nach und nach eingesetzt.

 

Für die Beschriftung habe ich etwas aufgerüstet. Ein kleiner Etikettendrucker macht mir nun das Markieren der Pflanzen etwas leichter und schöner.

 



Leider sind die Pflanzen alle noch relativ klein, die Temperaturen waren dieses Jahr ja nicht die besten bisher.

Ein Überblick:


Die Thai Chili stammt aus dem Chilianzuchtgeschenkset von Valeaf. Sieht mir auf den ersten Blick aber nicht wirklich nach Thai Chili aus. Bin mal gespannt, was das letztlich wird.



Die Bishop's Crown aus dem gleichen Paket hat noch nicht die richtige Form, die ersten Früchte sind aber oft etwas deformiert. Auch hier bleibt es also spannend.



Die Amashito Wild von Fatalii Seeds habe ich wegen ihres tollen Wuchses überwintert.



Eine Anaheim, wieder aus dem Chilipack. Schön gewachsen und mit ersten Fruchtansätzen versehen.


Die Fundador F1 vom Kiepenkerl. Hier habe ich die Frucht entfernt, damit die Pflanze ihre Kraft ins Wachstum steckt. 



Letztes Jahr hatte ich ja Big Red Mama Saatgut bestellt und daraus braune Früchte bekommen. Diese habe ich natürlich gesichert und direkt wieder ausgesät. Zwei schöne Exemplare dürfen nun heranwachsen. Bin auch hier sehr gespannt, was dabei heraus kommt.



Die Charapita will nicht so wirklich wachsen, trotzdem bekommt auch sie mehr Platz. Vielleicht legt sie ja jetzt im GWH richtig los.



Rocoto Mini. Die kommt natürlich nicht ins Gewächshaus, da Rocotos besser wachsen, wenn sie eine Temperaturabsenkung in der Nacht erfahren.



Der Superchinense Steckling, den mir Jens freundlicherweise geschickt hat, sieht immer noch sehr traurig aus. Auch hier hoffe ich auf Besserung im warmen Häuschen.


Meine beiden Carlina Reaper stammen ebenfalls aus dem Anzuchset. Hier sieht es zumindest schon mal nach Capsicum Chinense aus.


Zweimal Jalapeño Ruben, wieder aus dem Anzuchtset. 


Auch im Doppelpack: Aurora Zierchili.


Dazu noch 2x Habanero, das sollte es gewesen sein.

Der Rest steht nun noch hier rum und wird an bedürftige Chilibauern verteilt. Auch wenn ich hier wohl die Hälfte entsorgen kann, weil sie nicht richtig gewachsen sind. Ein eher schlechter Start ins Chilijahr 2021 ist das...


Nun hoffe ich auf einen guten Sommer, angenehme Temperaturen und eine Ertragssteigerung durch das Gewächshaus. 




Material zum Umtopfen gibt es übrigens hier:




Garten Schlüter




Pepperworld Hot Shop



Freitag, 21. Mai 2021

ALDI Süd - Lyttos Spezialitäten - Hirtenkäse-Aufstrich Paprika-Chili

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Inhalt: 150g

Hersteller: Bonifaz Kohler GmbH, Lindenberg/Allgäu

EAN: 4061458030168

Zutaten: Käse in Salzlake gereift (64%) (pasteurisierte Milch, Speisesalz, mikrobieller Labaustauschstoff, Käsereikulturen (enthalten Milch)), Paprika (19%), Rapsöl, Tomatenmark, Stärke, Trinkwasser, Auberginen, Knoblauch, Chili, Petersilie, Branntweinessig, Speisesalz, Zucker, Säuerungsmittel: Essigsäure, Citronensäure; Konservierungsstoff: Kaliumsorbat. 

Geruch: Feta, Paprika, säuerlich

Geschmack: Feta, salzig, Paprika, Tomate

Konsistenz: Streichfest, Stückchen, erkennbare Kräuter

Meine Schärfe: 

Händlerangaben pauschal: 

Fazit: Die Bonifaz Kohler GmbH gehört zum Hochland Konzern. Einen wirklichen Link zum Produkt gibt es daher nicht. Das ist aber auch kaum der Rede wert. Schärfe liegt erwartungsgemäß bei 0,0. Der Aufstrich ist sehr salzig und außer Feta schmeckt man noch einen Hauch Tomate und Paprika. Insgesamt also essbar, aber recht belanglos.  

Bewertung: 

 




Link zum Hersteller: https://bonifaz-kohler.com/produkte/weisskaese

Preis: 1,69€

Bezugsquelle: ALDI Süd


Vielen Dank an meine Frau für die Testmöglichkeit!

Mittwoch, 19. Mai 2021

Projekt Gewächshaus - Vitavia Luna 3800

In der letzten Zeit hatte ich etwas wenig gepostet, da ich an einem neuen Projekt gearbeitet habe. Ein Gewächshaus sollte es sein, weil hier im bayerischen Wald die Temperaturen doch stark zu wünschen übrig lassen. 

Vor allem hoffe ich damit die Saison etwas zu verlängern, da hier auch früh Frost zu erwarten ist und ich viel grünes nicht mehr reif bekomme. Gerade dieses Jahr ist ja sehr bescheiden gestartet. Der April war der kälteste seit 40 Jahren und ich höre viele Klagen über klein gebliebene Pflanzen. Außerdem konnte ich sie auch kaum an die Sonne gewöhnen, die war ja nie da. Da schafft ein GWH natürlich Abhilfe, da man keine UV-Gewöhnung durchführen muss und die Chilis es schön warm haben.

Man ist ja bescheiden und fängt klein an. Deshalb habe ich mich für den ersten Versuch für ein kleines GWH mit ca. 2x2 Metern Grundfläche entschieden. Nach einiger Recherche und Suche wurde es dann das Luna 3800 von Vitavia. Gefunden habe ich es bei OTTO, wo zufällig gerade 10% auf Gartenartikel ausgelobt wurden. Das Schnäppchen für unter 300€ inklusive Fundament und Lieferung musste ich einfach mitnehmen.



Gebracht wurde es dann per GLS-Spedition von E.P.H. Schmidt u. Co. GmbH in zwei Paketen. Haus und Hohlkammerplatten separat. 

Zunächst hieß es also, einen guten Unterbau für das GWH zu schaffen. Man hat hier entweder die Möglichkeit sich selbst zu behelfen, oder ein fertiges, passendes Fundament mit zu ordern. 

Baut man das Fundament selbst, eignen sich Rasenkantensteine gut, um einen geraden, stabilen Rahmen für das Haus zu errichten. Die Steine werden im Boden versenkt und gerade ausgerichtet. Mit Sand und ordentlich Druck wird dann alles befestigt und das Haus auf diesen Rahmen gesetzt. 
EIne andere Möglichkeit ist natürlich, einen kompletten, geraden Boden zu schaffen, z.b. Waschbetonplatten zu verlegen und dann einen kleinen Holzrahmen darauf zu dübeln. 

Da bei mir bereits ein passender, verzinkter Stahlrahmen dabei war, hatte ich es etwas leichter. Schnell war das Ding zusammengeschraubt und die Bodenanker befestigt. Dann noch Löcher dafür ausheben und mittels Wasserwaage, Winkel und Maßband genau ausrichten. Das ist sehr wichtig, da nur auf einem exakt geraden Fundament auch das Haus zusammenpasst. Dabei auch immer beide Diagonalen messen!

 




Mit Gartenbeton dann ordentlich befestigen und nach 24 Stunden wieder zuschütten. Innen habe ich noch Sand verteilt, damit auch kein Unkraut wächst und alles gerade steht. Damit steht das Grundgerüst bombenfest und der Aufbau kann beginnen.

Zunächst fiel mir auf, dass auf der Anleitung als Hersteller Konifera genannt wird. Es scheint also mal wieder ein Produkt aus China zu sein, welches jeder unter seinem Namen vertreiben kann. Aber egal ob Vitavia oder Konifera, Hauptsache es passt nachher alles zusammen.

Am Anfang war ich etwas überfordert mit der Fülle an Informationen, die teilweise gut versteckt auf dem Plan angegeben sind, man findet sich aber dann doch recht gut zurecht und es ist eigentlich wirklich alles gut beschrieben. Jedes einzelne Bauteil hat eine Nummer und die einzelnen Bauschritte sind auch in Päckchen zusammengefasst.

 


Stück für Stück wuchs dann auch der Rohbau und passte recht problemlos zusammen. 

 


Bei den Hohlkammerplatten sah ich dann auf dem Plan wieder den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ich frug mich einige Zeit, woher ich denn nun wissen soll, welche Platte welche ist, da die abgebildeten Buchstaben auf den Platten nicht vorhanden waren. Ich ärgerte mich etwas, dass nirgendwo Maße stehen, bis ich die riesige Tabelle mitten im Blatt entdeckte...

 


Damit war es dann doch recht flott erledigt, hätte es nicht andauernd zwischendurch geregnet. So zog sich der Aufbau dann doch über mehrere Tage hin. 

Weil ich in einigen Youtube-Videos immer wieder den Rat gehört habe, dass man sich zusätzliche Klammern besorgen soll, um die Hohlkammerplatten zu befestigen, habe ich mir bei Amazon ein Set aus Klammern und Befestigungen für Pflanzen besorgt.

Beim Zusammenbau stellte ich dann aber fest, dass hier ein anderes Befestigungssystem mittels Plastikstreifen statt Klammern zum Einsatz kommt. Naja, die Befestigungen für Pflanzen kann man ja trotzdem gebrauchen, also halb so schlimm.

 


Nun steht das Haus und wartet auf Befüllung. Ich schätze, dass ich dort etwa 10 Pflanzen in voller Größe unterbringe, Anfangs sicher noch alle ausgesäten. Das wird aber die Zeit und die gesammelte Erfahrung dann zeigen.

  


Da ich als Nachtschichtler zu seltsamen Zeiten unterwegs bin, überlege ich mir noch die Anschaffung eines automatischen Fensteröffners

Der reagiert sicher schneller als ich und im GWH wird es doch schnell zu warm. Dann würde ich damit das Gegenteil erreichen und die Pflanzen regelrecht grillen.

Außerdem ist ein Regenfallrohr mit Auffangtonne auch noch interessant. Wer hier Erfahrung hat, oder gute Produkte kennt: Gerne in die Kommentare damit!

Mittlerweile sind die kleinen eingezogen und ich werde dann wohl spätestens am Wochenende mit dem Umtopfen beginnen.






Eine große Auswahl an Gewächshäusern und Zubehör gibt es natürlich auch bei folgenden Anbietern:




Garten Schlüter




Mittwoch, 12. Mai 2021

Snowdonia Cheese Company - Red Devil

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Inhalt: 200g

Hersteller: Snowdonia Cheese Company Limited, Wales

Vertrieb: Wolfram Berge Delikatessen, Nümbrecht

EAN: 5060011703142

Zutaten: Red Leicester-Käse (96%) (pasteurisierte Kuhmilch, Salz, Käsereikulturen, mikrobielles Lab, Farbstoff (Annatto Norbixin)), Molkenpulver, Zucker, Chili, Meersalz, Zwiebel, Gewürzextrakte (Cayenne- und Habanero-Chili), natürliches Aroma, Gewürze.

Geruch: würzig, Cheddar

Geschmack: mild, nussig, süßlich, pfeffrig

Konsistenz: schnittfest, weich, Chilistückchen erkennbar

Meine Schärfe: 3-4/10

Händlerangaben pauschal: keine Angabe

Fazit: Ein milder, nussiger und leicht süßlicher Leicester, angereichert mit Habanero und zerstoßenem Pfeffer. In den komplexen Aromen meine ich auch einen Hauch Cumin zu erkennen. Sehr intensive Färbung, gute Qualität und toller Geschmack. Sehr lecker, Schärfe durchaus angenehm und dezent, leider erkennt man kein Habanero.  




Bewertung: 
 
 



Link zum Hersteller: https://delikatessen-berge-shop.de/onlineshop/kaese-wurst/kaese/2734/red-devil-red-leicester-with-spices bzw. https://www.snowdoniacheese.co.uk/product/red-devil/

Preis: 3,99€ 

Bezugsquelle: Kaufland Käsetheke oder Amazon


Vielen Dank an meine Frau für die Testmöglichkeit!


Mittwoch, 5. Mai 2021

Paechu Kimchi aus Chinakohl


 




Kimchi nennt man jegliche, auf Milchsäuregärung basierende, Zubereitungsart von Gemüse in der koreanischen Küche.

Traditionell wird Kimchi wie unser Sauerkraut für den Winter eingemacht. Im Herbst trifft man sich dort und bereitet Kimchi in großen Mengen zu, die dann in Tontöpfen in der Erde vergraben werden. Mittlerweile gibt es aber auch in vielen Haushalten einen extra Kimchi-Kühlschrank. In Korea gehört das Gericht fast zu allen Mahlzeiten und jede Familie hat ihr Geheimrezept. Deshalb gibt es auch nicht DIE eine Art, Kimchi zuzubereiten.

In diesem Rezept geht es um das "Standard" Kimchi mit Chinakohl (Paechu Kimchi), welches natürlich in alle Richtungen ausgebaut werden kann. Man kann verschiedenste Gemüsesorten hinzufügen, auch Obst und Fisch findet sich im Kimchi wieder. Traditionell wird der Kohl geviertelt und die Gewürzpaste zwischen die einzelnen Blätter gerieben. 


Die erste Hürde sind die Maßangaben. Es werden dort üblicherweise Cups und Spoons verwendet, die man sich z.B. auf Amazon.de besorgen kann.


Hat man keine Cups, muß man die Volumeneinheiten umrechnen. Ein Cup entspricht dabei z.b. ca. 230ml Wasser. Jede Zutat hat natürlich eine andere Dichte und somit auch ein anderes Volumen/Gewicht. Da das Rezept sich auch noch auf 10lbs Chinakohl bezieht (ca. 4,54kg), mußte ich auch die verwendeten Mengen halbieren.

Ich benutze also für das Kimchi folgende Zutaten:



2,25 kg Chinakohl (ca. 2 Stück)
1/2 Cup Salz (ca. 150g)
1/4 Cup süßes Reismehl (ca. 30g) - kann auch durch Weizenmehl, Maismehl oder Speisestärke ersetzt werden)
1/8 Cup Zucker (ca. 25g)
1,5 Cups Wasser (ca. 345ml)
1/2 Cup Knoblauch (ca. 60g)
1-2 Tbs Ingwer (ca. 10-20g)
1/2 Cup Zwiebeln (ca. 60-70g)
1/2 Cup Fischsoße (ca. 120g)
1 Cup Lauch (ca. 80g)
5 Lauchzwiebeln
1/4 Cup Karotten (ca. 30g)
1 Cup Rettich (ca. 100g)



Dazu Chilipulver nach Vorliebe. Im Originalrezept sind es 2,5 Cups (bezogen auf 4,54 kg Kohl), es kommt dort aber das typische, koreanische Pulver Gochu-Garu zum Einsatz. Dieses ist eher mild und bekommt man bequem bei Amazon. Davon etwa 60g (3/4 Cup). Hier muß natürlich jeder etwas experimentieren und seine gewünschte Menge selbst wählen. Einen Test zum Produkt habe ich hier hitnerlegt: https://www.chilihead77.de/2019/05/nongshim-farmers-heart-red-chili-pepper.html






Die Zubereitung:

Zunächst wird der Chinakohl längs geviertelt und der Strunk grob entfernt.


Dann die Blattlagen säubern und mit Meersalz bestreichen. 




Den Kohl anschließend in eine große Schüssel geben mindestens 3-4 Stunden ziehen lassen.





In dieser Zeit bereitet man nun die Gewürzmischung zu. Damit die Konsistenz etwas verbessert wird, rührt man als erstes den Porridge an.

Das Wasser wird mit dem Mehl vermischt und unter ständigem Rühren erhitzt, bis es eine schöne, homogene Masse ist. Fängt es an zu kochen, wird die Hitze etwas reduziert und der Zucker eingerührt. Noch einige Minuten köcheln lassen, bis es leicht transparent wird und sich wie Tapetenkleister verhält.


Dann runter vom Herd und kalt werden lassen. (Eventuell zur Beschleunigung in ein kaltes Wasserbad stellen)

Im Mixer werden der Knoblauch, die Zwiebeln, der Ingwer und die Fischsoße etwa eine Minute gut püriert.


Bis der Porridge kalt geworden ist, kümmert man sich um das Gemüse.

Lauch, Lauchzwiebeln, Karotten und Rettich werden leicht schräg in Scheiben und diese dann in Streifen geschnitten.




Ist der Porridge kalt, kann man alles zusammenmischen. Erst Porridge, Chilipulver und die Masse aus dem Mixer.


Danach das Gemüse untermischen.


Aus dem Kohl ist mittlerweile jede Menge Wasser ausgetreten. Sind die Blätter weich, wird er gut vom Salz abgespült. Dabei darauf achten, dass er möglichst noch etwas ZU salzig bleibt.






Danach wird die Gewürzpaste zwischen die einzelnen Kohlblätter gestrichen und alles in der Plastikbox verstaut. Man sollte darauf achten, alles gut zusammenzudrücken. Dabei am besten Handschuhe tragen!






Die Box mit Deckel versehen und dann erst einmal für 2 Tage bei Zimmertemperatur aufbewahren, damit die Fermentation einsetzen kann. Danach ab in den Kühlschrank.

Der Kohl kann zwar sofort gegessen werden, das richtige Kimchi entwickelt sich aber erst in ein paar Tagen, wenn die Fermentation eingesetzt hat und die Gärung den Kohl langsam sauer werden lässt. Hält sich im Kühlschrank locker einige Wochen.

In Japan isst man das Kimchi übrigens etwas süßer und meist nicht bzw. kaum fermentiert.





Wer auf den Geschmack gekommen ist und sich über verschiedenste Original-Kimchi-Rezepte informieren möchte, dem sei das Buch "Kimchi - Die Seele der koreanischen Küche" empfohlen. Auch zu diesem habe ich eine Rezension erstellt: https://www.chilihead77.de/2018/02/kimchi-die-seele-der-koreanischen-kuche.html