Heute ist der Endspurt im Chili Food Wettbewerb auf Facebook. Bitte alle, die Facebook haben, nochmal kräftig meinen Kommentar mit dem Rezept für Canadian Style Ribs "liken".
Ein Klick auf "Gefällt mir" tut niemand weh. Vielen, vielen Dank.
https://www.facebook.com/chilifood/posts/544571822280362?comment_id=4270581&offset=0&total_comments=38
Mittwoch, 13. November 2013
Montag, 11. November 2013
Kürbissuppe mit Habanero
Zutaten:
1kg Kürbis (z.b. Hokkaido oder der
nussig-zarte Crown Prince)
125g Speckwürfel / Baconstreifen (leider auf dem Bild vergessen)
35g Ingwer
1 große Zwiebel
3 EL Olivenöl
2 Habaneros
750ml Wasser
1 TL gekörnte Brühe (optional)
1 Suppengrün
1 TL Cumin
1/2 TL Koriander
125 ml Sahne
Pfeffer & Salz zum Abschmecken.
Zubereitung:
Zunächst muß der Kürbis vorbereitet werden. Da er in diesem Fall auch noch zur Jack O'Lantern werden soll, wird er oben geöffnet.
Das schlonzige Innenleben inklusive Kerne erstmal entfernen. Die Kerne können natürlich gewaschen und getrocknet aufbewahrt werden. Dann mit einem scharfkantigen Löffel ordentlich auskratzen und das Fruchtfleisch sammeln.
Nun kann es mit dem Kochen aber losgehen:
Den Sellerie und die Karotten aus dem
Suppengrün sowie die Zwiebel würfeln und zusammen mit dem Speck im Olivenöl
scharf anbraten.
Dann nach und nach das ebenfalls gewürfelte
Kürbisfleisch hinzugeben. Den
Kürbis aber nicht braun werden lassen!
Ingwer und Habaneros fein hacken,
dazugeben und kurz anschmoren, noch den Lauch (aus Suppengrün) dazu und
mit dem Wasser ablöschen.
Nun für ca. 20-30 Minuten im geschlossenen
Topf köcheln lassen. Ist der Kürbis weich, kann die Mischung mit dem
Zauberstab püriert werden.
Gewürze und die 125 ml Sahne hinzufügen und
mit frisch gemahlenem Pfeffer, Salz und eventuell noch 1 TL gekörnter Brühe
abschmecken.
Noch einmal kurz aufkochen lassen und
durchpürieren, fertig!
Optional kann man vor dem Servieren noch
etwas Kürbiskernöl zur Suppe geben, das intensiviert den Geschmack noch
einmal. Garniert mit frischem Koriander oder der Petersilie aus dem
Suppengrün.
Passendes Gericht zu Halloween, wo ja sowieso beim Feiern ein Kürbis anfällt. Hier das Endergebnis:
Und in Aktion:
Mögen die bösen Geister fernbleiben und die nächste Saison ertragreich werden!
Frische Habaneros bekommt man übrigens entweder bei Pepperworld oder bei Chilifood:
Sonntag, 10. November 2013
Ernte 10.11.2013, Eingelegtes und Chinensenpüree
Heute habe ich Rocozilla von ihrer letzten Last befreit. ein rundes Kilo Rocotos hing noch dran.
Die werden demnächst zur "Gringokiller" Salsa verarbeitet. Ein Rezept aus dem Chiliforum von Pedro bzw. Hombre. Letzterer konnte mir zumindest genauere Mengenangaben nennen, sodaß ich sie jetzt mal nachbauen kann. Rocozilla selbst wird nun zurückgestutzt und überwintert.
Die nachgereiften Früchte von letzter Woche habe ich natürlich wieder sauer eingelegt. Diesmal mit Silberzwiebeln und Cornichons.
Außerdem habe ich mich noch an mein Chinensenpüree gemacht. Alle Capsicum Chinense, die noch gefroren auf Verarbeitung gewartet haben, wurden kleingeschnibbelt und mit Knoblauch, Salz, Essig und Öl püriert.
6 Gläser tödlichen Inhalts. Ich habe mir wieder mal die Seele aus dem Leib gehustet beim Kochen.
Die werden demnächst zur "Gringokiller" Salsa verarbeitet. Ein Rezept aus dem Chiliforum von Pedro bzw. Hombre. Letzterer konnte mir zumindest genauere Mengenangaben nennen, sodaß ich sie jetzt mal nachbauen kann. Rocozilla selbst wird nun zurückgestutzt und überwintert.
Die nachgereiften Früchte von letzter Woche habe ich natürlich wieder sauer eingelegt. Diesmal mit Silberzwiebeln und Cornichons.
Außerdem habe ich mich noch an mein Chinensenpüree gemacht. Alle Capsicum Chinense, die noch gefroren auf Verarbeitung gewartet haben, wurden kleingeschnibbelt und mit Knoblauch, Salz, Essig und Öl püriert.
6 Gläser tödlichen Inhalts. Ich habe mir wieder mal die Seele aus dem Leib gehustet beim Kochen.
Samstag, 9. November 2013
Ernte 09.11.2013 - Abholzen und Aussaat planen
Nächste Woche sollen die Temperaturen unter 0°C gehen, weshalb so langsam die Saison beendet wird. Die eine oder andere Pflanze ist sowieso schon tot, es ging also ans Abholzen.
Vorher noch schnell alles abgeerntet, was einen leichten Farbstich bekommen hat:
800g sinds immerhin nochmal geworden.
Der traurige Anblick draußen:
Der Prince ist tot :'(
An der Aji Cochabamba waren kaum noch Blätter. Aber ein paar einsame Früchtchen hingen noch.
Ähnliches Bild bei der Bido Tacana:
Insgesamt habe ich 20 Pflanzen entsorgt, bis mich der Regen überraschte. Der Rest kommt dann eben dran, wenn es wieder trocken ist.
Die Erde in den Töpfen enthielt Unmengen von Regenwürmern, eigentlich ein gutes Zeichen. Die Jungs lockern ja wunderbar den Boden auf und bringen etwas Dünger mit.
Hier ein Exemplar auf der Flucht:
Die Reste habe ich etwas zusammengestellt, dürfen noch eine Runde kuscheln.
Sorte des Jahres ist meiner Meinung nach die Peruviano Arancio. Schöne große Pflanzen mit hohem Ertrag an wunderschönen, mittelscharfen Früchten. Leicht orangige Note auch im Geschmack, baccatumtypisch schön frisch und saftig.
Zweiter Sieger: Purrira. Sehr ertragreiche Frutescenssorte mit ordentlich scharfen Früchten.
Drinnen gibt es auch Erfreuliches zu berichten. Ein kurzer Blick in den Stecklingskrug - Wurzeln!
Schöne lange Wurzeln haben sich gebildet, ich kann also demnächst in Erde topfen und hoffen, daß sie dort gut anwachsen. Endlich hat es bei mir auch mal geklappt, was sicher auch an den fehlenden Blattläusen lag. Dieses Jahr hat sich kein Schädling eingefunden, nachdem ich die Pflanzen reingeholt habe. Sehr ungewöhnlich, da ich normalerweise nach spätestens einer Woche mit der Blattlausbekämpfung anfangen kann.
Meine Eltern kamen heute auch zu Besuch und brachten ein paar Leckerlis. 250g Cayennes sollten eine Weile reichen. Vielen Dank dafür!
Außerdem gabs noch gelbe und braune Senfkörner, bald kann ich mir also wieder frischen Senf selber machen. Von Col Pain (Fire Eaters BBQ) habe ich mal ein sehr gutes Habanero-Mango-Senf-Rezept probiert, den wirds wohl wieder geben.
Zu guter Letzt ist natürlich nach der Saison auch vor der Saison. Es beginnen also die Planungen für 2014. Sieht dann ungefähr so aus:
Etwas Brainstorming, Herumgeschiebe und Gerechne später, sind es ca. 35 Pflanzen verteilt über 24 Sorten geworden. Angaben wie immer noch völlig ohne Gewähr.
Vorher noch schnell alles abgeerntet, was einen leichten Farbstich bekommen hat:
800g sinds immerhin nochmal geworden.
Der traurige Anblick draußen:
Der Prince ist tot :'(
An der Aji Cochabamba waren kaum noch Blätter. Aber ein paar einsame Früchtchen hingen noch.
Ähnliches Bild bei der Bido Tacana:
Insgesamt habe ich 20 Pflanzen entsorgt, bis mich der Regen überraschte. Der Rest kommt dann eben dran, wenn es wieder trocken ist.
Die Erde in den Töpfen enthielt Unmengen von Regenwürmern, eigentlich ein gutes Zeichen. Die Jungs lockern ja wunderbar den Boden auf und bringen etwas Dünger mit.
Hier ein Exemplar auf der Flucht:
Die Reste habe ich etwas zusammengestellt, dürfen noch eine Runde kuscheln.
Sorte des Jahres ist meiner Meinung nach die Peruviano Arancio. Schöne große Pflanzen mit hohem Ertrag an wunderschönen, mittelscharfen Früchten. Leicht orangige Note auch im Geschmack, baccatumtypisch schön frisch und saftig.
Zweiter Sieger: Purrira. Sehr ertragreiche Frutescenssorte mit ordentlich scharfen Früchten.
Drinnen gibt es auch Erfreuliches zu berichten. Ein kurzer Blick in den Stecklingskrug - Wurzeln!
Schöne lange Wurzeln haben sich gebildet, ich kann also demnächst in Erde topfen und hoffen, daß sie dort gut anwachsen. Endlich hat es bei mir auch mal geklappt, was sicher auch an den fehlenden Blattläusen lag. Dieses Jahr hat sich kein Schädling eingefunden, nachdem ich die Pflanzen reingeholt habe. Sehr ungewöhnlich, da ich normalerweise nach spätestens einer Woche mit der Blattlausbekämpfung anfangen kann.
Meine Eltern kamen heute auch zu Besuch und brachten ein paar Leckerlis. 250g Cayennes sollten eine Weile reichen. Vielen Dank dafür!
Außerdem gabs noch gelbe und braune Senfkörner, bald kann ich mir also wieder frischen Senf selber machen. Von Col Pain (Fire Eaters BBQ) habe ich mal ein sehr gutes Habanero-Mango-Senf-Rezept probiert, den wirds wohl wieder geben.
Zu guter Letzt ist natürlich nach der Saison auch vor der Saison. Es beginnen also die Planungen für 2014. Sieht dann ungefähr so aus:
Etwas Brainstorming, Herumgeschiebe und Gerechne später, sind es ca. 35 Pflanzen verteilt über 24 Sorten geworden. Angaben wie immer noch völlig ohne Gewähr.
Mittwoch, 6. November 2013
LIDL - Halloween Inferno Paprika-Hackfleisch-Suppe Jalapeno
Scharfe Paprika-Hackfleisch-Suppe "Jalapeno"
Inhalt: 400ml
Hersteller: Barteroder Feinkost GmbH
Zutaten: Trinkwasser, 23% Paprika, 8% Rinderhackfleisch, Zwiebeln, Sahne, modifizierte Wachsmaisstärke, Gemüsebrühe (Speisesalz, Hefeextrakt, Sellerie, Rapsöl, Gewürze), Rinderbouillon (Speisesalz, Würze, natürliches Aroma, Sonnenblumenöl, Fleischextrakt, Gerstenmalzextrakt, Gemüse), Tomaten, Zucker, Knoblauchsprossen, Paprikapulver, Gewürze, Chilies, Jalapenopulver
Geruch: Gulaschsuppe, Paprika
Geschmack: wässrig, leicht tomatig, etwas nach Paprika.
Konsistenz: flüssig, wenig und sehr kleine Hackstückchen, erkennbare Paprikastreifen und Zwiebeln.
Meine Schärfe: 1/10
Händlerangaben pauschal: scharf
Fazit: Nichts besonderes. Von "Feinkost" möchte ich hier nicht sprechen. Die Suppe ist sehr flüssig und nicht besonders geschmackvoll. Außerdem ist der Hackanteil viel zu gering und die Stückchen viel zu klein. Die Dosen dürften vergleichbar zu den "Teufels Küche" Suppen sein, da diese vom selben Hersteller stammen.
Kaufempfehlung: Nein. Kaum scharf und sehr wässrig.
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