Ein weiteres Gericht aus dem Petromax Dutch Oven, den mir die Ofenseite.com zum Testen zur Verfügung gestellt hat.
Diesmal habe ich mich an die eigentliche Bestimmung des Feuertopfes gewagt: Die Outdoor-Küche.
Für das Gulasch (bzw. Pörkölt) benötigt man folgende Zutaten:
- 1 kg Rindfleisch (vorzugsweise Wade)
- Gemüselzwiebeln
- Karotten
- Paprika
- 1 kleine Dose geschälte Tomaten
- Paprikacreme
Das Fleisch wird in mundgerechte Stücke geschnitten und das Gemüse gewürfelt. Hier nimmt man volumenmäßig ungefähr gleich viel. Waren ca. 2 Gemüsezwiebeln, 3 Karotten und eine große Spitzpaprika.
Draußen habe ich in der Zwischenzeit schonmal den Anzündkamin befeuert und die Kohle zum Glühen gebracht:
Dank der Füßchen die der DO besitzt, lässt er sich sehr gut auf die Glut stellen; und die Kohle kann optimal darunter verteilt und verschoben, bzw. bei Bedarf nachgelegt werden.
Mit etwas Öl wird der Topf dann gut erhitzt, bevor man das Fleisch anbrät.
Ist das ganze Wasser verkocht, nimmt man das Fleisch wieder heraus und gibt dafür das Gemüse hinein. Natürlich immer nur mit einem Holzlöffel arbeiten, damit die Patina des Feuertopfs nicht zerstört wird.
Schön anbraten und dann ca. 2 EL von der Paprikacreme dazu. Hier gibt es eine milde und eine scharfe Variante, der Chilihead bevorzugt natürlich letztere. Ebenso kann man natürlich Chilis nach Belieben zufügen.
Dann das Fleisch und die geschälten Tomaten wieder zum Gemüse.

Mit 0,75 - 1 Liter Wasser ablöschen. Wer will, kann hier auch noch etwas Gemüsebrühe/Bier zugeben, ist aber nicht unbedingt notwendig. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Gut passen hier natürlich auch rauchige Paprikapulver wie Erös Paprika von Puszta Peppers oder auch La Chinata - Pimentón de la Vera.
Jetzt wird der Deckel wieder aufgesetzt und man lässt das Gulasch für 2-4 Stunden schmoren.
Abschließend dann ohne Deckel auf die gewünschte Konsistenz einreduzieren.
Hier zeigt sich wieder, wie super Schmorgerichte im Gusseisen funktionieren. Durch die optimale Hitzeverteilung wird das Gulasch zart und wunderbar cremig.
Vielen Dank an die Ofenseite für die Testmöglichkeit!
Nach dem Unboxing jetzt der erste, vorsichtige Test des neuen Petromax Dutch Ovens, welchen ich von der Ofenseite.com zum Produkttest bekommen habe.
Es sollte ein Mischbrot aus Roggen und Dinkel werden, das im Backofen gebacken wurde. Man muss sich ja langsam rantasten und sollte vielleicht nicht gleich mit Holzkohle oder Gas arbeiten. Kontrollierbarer ist die Temperatur dann doch im Backofen, drum dort der erste Versuch.
Der DO bringt durch seine optimale Hitzeverteilung eine wahnsinnig krosse Kruste zustande.
Der Teig besteht aus 750g Roggenmehl und 250g Dinkelmehl. Dazu noch ein Beutel Roggensauerteigextrakt, etwas Salz, Brotgewürz, eine Prise Zucker und 1 kompletter Würfel Frischhefe, der in ca. 750ml Wasser aufgelöst wurde.
Alles ordentlich verkneten und dann ruhen bzw. gehen lassen. Möglichst an einem warmen Ort, ca. 1 Stunde lang. Dann knetet man den Teig wieder runter und wiederholt die Prozedur mehrmals.
Wenns schnell gehen muss, reicht auch ein Durchgang.
Zwischenzeitlich wird der Backofen mitsamt Feuertopf auf ca. 230°C gebracht.
Der Teig kommt in den vorgeheizten DO und darf mit Deckel erst einmal eine halbe Stunde backen.
Das Gußeisen verteilt die Hitze gleichmäßig und das Brot wird rundherum kross und perfekt.
Ist die halbe Stunde vergangen, nimmt man den Deckel ab und schüttet etwas Wasser ins Backblech. Die Feuchtigkeit gibt der Kruste noch den letzten Schliff.
Nochmal eine Viertelstunde warten und dann ist das Brot auch schon fertig.
Auskühlen lassen, anschneiden und genießen:
Ich würde den ersten, zaghaften Test des Dutch Ovens als gelungen bezeichnen. Ohne den tollen Gusseisen-Feuertopf würde man nie so ein perfektes Ergebnis erzielen.
Auh die anschließende Reinigung ist sehr einfach. Nichts ist angebacken oder verbrannt. Man wischt den Feuertopf einfach mit einem feuchten Schwamm aus und ist fertig.
Ich bedanke mich nochmal recht herzlich bei der Ofenseite.com für die Testmöglichkeit. Ich liebe diesen Dutch Oven jetzt schon und kann nur jedem empfehlen, sich so ein Teil zuzulegen. Die Qualität des Petromax-Geräts (Made in Germany) ist sehr hoch, da hat man bei der richtigen Pflege lange Freude dran.
DOs, Zubehör und Pflegemittel bekommt man bei der Ofenseite:
Ich bedanke mich recht herzlich beim Team der Ofenseite.com, die mir einen Petromax Dutch Oven zum Testen zur Verfügung gestellt haben.
Der gusseiserne Topf fasst ca. 4 Liter, der Deckel knapp 1,2 Liter. Das reicht für etwa 2-5 Personen aus. Er kann auf Gasflamme, im Backofen oder auch auf dem Lagerfeuer bzw. mit Holzkohle verwendet werden. Das Gusseisen mit seiner ausgezeichneten Wärmeverteilung und -speicherung ist dank der vorbehandelten Oberfläche sofort einsatzfähig und leicht zu pflegen.
Zunächst einmal zur Verpackung und dem Lieferumfang:
Gut verpackt, mit Styropor und Papier geschützt, kommt der DO in einem stabilen Karton daher. Mit dabei ist noch eine detaillierte Anleitung und ein kleines Rezeptheft mit 10 Gerichten. Vom Kuchen bis zum Eintopf ist dort alles dabei.
Die Rezepte sind auf Deutsch und Englisch beschrieben und stammen aus Kochwettbewerben von 2014 und 2015. Am Ende des Hefts findet man noch diverse Zubehörteile, die das Grillvergnügen perfektionieren.
Den Feuertopf gibt es mit oder ohne Füße, mir persönlich ist er mit lieber. Ich kann so die Kohlen besser unter dem Topf positionieren, da die Füße mit 4 cm eine komfortable Höhe erreichen.
Der DO ist bereits eingebrannt und kann somit sofort verwendet werden. Da fiel mir auch der erste Makel auf:
Anscheinend sind noch Reste der Pflegepaste mit der das Gusseisen eingebrannt worden ist, vorhanden. Um die Patina nicht zu zerstören, darf man den Topf ja nur mit Schwamm und Wasser reinigen, keinesfalls mit Spülmittel. Deshalb habe ich auch nur mit einem feuchten Schwamm versucht, die Reste abzurubbeln. Es ist mir aber noch nicht ganz gelungen. Ich denke aber, dass dies kein Problem bei der Verwendung des DOs darstellt.
Natürlich wird in der Anleitung genau erklärt, wie dieser Einbrennvorgang vorzunehmen ist, sollte die Schutzschicht mal erneuert werden müssen. Außerdem wird sogar die zu erwartende Temperatur mit einer bestimmten Brikettmenge beschrieben. So sind z.B. ca. 15 Briketts (9 oben und 6 unten) nötig, um eine Temperatur von 160-180°C zu erreichen. Zum Messen dieser Temperatur hat der DO sogar eine kleine Einkerbung in Deckel und Topf, damit ein Thermometer mit Kabel durchgeführt werden kann.
Es wurde also an alles gedacht und selbst ein Laie kann sofort loslegen.
Natürlich kann auch der Deckel zum Kochen und Braten verwendet werden, einfach umdrehen und loslegen.
Ich freue mich nun nach dem ersten Unboxing schon auf die Tests und danke nochmal recht herzlich der Ofenseite für die Testmöglichkeit!
Nachtrag vom 14.07.2017:
Mittlerweile ist mein Testbericht auch auf der Ofenseite.com abrufbar:
https://www.ofenseite.com/feuertopf-ft45-test