Samstag, 30. März 2013

Es geht voran

Viel Neues gibt es nicht zu berichten, die Pflanzen wachsen gut vor sich hin und warten sehnsüchtig darauf, endlich mal nach draußen zu dürfen. Leider spielen die Temperaturen da immer noch nicht mit, der Winter zieht sich enorm hin.

Sollte noch einer was von "Global Warming" erzählen, erschlage ich ihn eigenhändig mit dem Eiskratzer.

Meine Anzuchtstationen sind bald auf Anschlag, die Pflanzen haben mittlerweile eine Höhe von ca. 25cm erreicht.



Dieses Jahr läßt sich sehr gut an und auch schädlingstechnisch bin ich bisher gut geschont worden. Keine Blattläuse bisher und die Trauermücken halten sich auch sehr in Grenzen. Ich glaube, ich bleibe bei der Neudorff Anzucht- und der Bodengold Bioerde.

Die Turbo Pube hat es doch glatt geschafft, eine Frucht zu bilden.


Diese werde ich ihr aber wohl wieder abnehmen, die soll mal lieber noch etwas wachsen.

Den beiden Beaver Dam habe ich die Königsblüte abgenommen, bei beiden auch bereits befruchtet. An denen wachsen recht große Früchte, da würde das Wachstum ansonsten fast völlig eingestellt werden.

Auch die Black Prince blüht bereits, die schwarz/lila Pflanzen haben einfach schöne Blüten


Die Sarit Gat ist da schon etwas weiter und ich habe doch glatt übersehen, daß da schon eine Frucht heranreift.


Auch die Purrira legt jetzt richtig los:



Im Terrarium wirds ziemlich eng, die Chinensen sind einfach zu breit,


während es am Fenster schon richtig hoch geworden ist.


Freu mich schon auf die erste, leckere Jalapeño.


Freitag, 29. März 2013

Chili und Co - Zingerling/Teubner

http://www.amazon.de/dp/3898935140/ref=as_sl_pd_tf_lc?tag=chili2012-21&camp=2906&creative=19474&linkCode=as4&creativeASIN=3898935140&adid=1X5CB58A7D8BYSH4S9XQ&&ref-refURL=http%3A%2F%2Fchilihead-icewolf77.blogspot.de%2F2013%2F03%2Fchili-und-co-zingerlingteubner.html


Titel: Chili & Co - Rezepte aus Südamerika

Autor: Cornelia Zingerling / Odette Teubner

Verlag: Bellavista

ISBN: 3-89893-514-0

Seiten: 64

Inhalt: Essen wie die Inka - oder wie ihre Nachfahren, die Indios und Gauchos!
Die Küche Südamerikas ist so abwechslungsreich wie die Landschaft des Kontinents: von den fischreichen Meeresküsten, über die weiten Tiefebenen und tropischen Regionen, bis zu den Höhenzügen der Anden. Mit Infos über exotische Früchte, Gewürze und landestypische Produkte.

Eigene Meinung: Das Buch enthält viele typische Spezialitäten der Region, sehr übersichtlich gestaltet und gut illustriert. Ein farbiges Punktesystem gibt schnellen Überblick über Schärfegrad, Preis, Dauer, Schwierigkeitsgrad und Vegetarisch. Kurze Erklärungen zu Quinoa, Empanadas, Topinambur usw. sind zwischen den Rezepten versteckt. Über Ceviche, Avocadosuppe, Yucca in pikanter Soße und Cherimoya-Flan ist für jeden Geschmack was dabei. Manko: Das Buch ist etwas klein und kurz gehalten. Ansonsten einen Blick wert.


Freitag, 22. März 2013

Blüten

Langsam öffnen sich überall Blüten, noch etwas zu früh, aber immer schön anzusehen.

Zwei Beispiele zeige ich hier mal.

Trinidad Scorpion Orange, typische Chinenseblüte.


Sarit Gat (Capsicum Annuum):


Die Sarit Gat haben beide ziemlich starke Aussalzungen an der Blattrückseite, obwohl sie nicht groß gedüngt und genau wie die anderen Pflanzen behandelt wurden. Sollte sich mit der Zeit aber auch wieder geben.


Machen ansonsten jedenfalls einen absolut fitten Eindruck und würden ja auch nicht blühen, wenns ihnen schecht gehen würde.

Meine Chinensen werden immer breiter, so langsam muß ich sie wohl etwas auseinander stellen:


2 Neuzugänge gibts auch noch zu vermelden, der Martin (DerMadel) war bei mir und hat mir noch eine Green Habanero und eine Butch T vorbeigebracht. Die durften dann heute natürlich auch zu ihrem ersten halbstündigen Sonnenbad antreten. Mitgenommen hat er noch eine Jalapeño Concho, ich hoffe sie beschert ihm reiche Ernte.



Im Vergleich zu meiner Butch T (Saatgut aus nicht offizieller Quelle) doch recht anders geartet:


Meine Butch T (im Hintergrund) sieht mir fast schon eher nach Capsicum Baccatum aus, schießt jedenfalls eher nach oben und bleibt nicht so buschig, wie eine Chinense es normalerweise ist.

Naja, die Früchte werden dann letztendlich für Aufklärung sorgen.

Mittwoch, 20. März 2013

Kurzer Lichtblick

Die Sonne war heute Mittag mal kurz zu sehen, also raus mit den Kleinen!


Die erste Frucht an der Biker Bill ist schon gut gewachsen:


und die Beaver Dam hat eine Blüte geöffnet:


Die Turbo Pube blüht auch bereits sehr schön:


Nur Rocozilla schiebt noch nicht richtig an, da herrscht Stillstand...


Ich fürchte, dies wird ihr letztes Jahr werden. Wenn sie nicht mehr richtig will, dann wird es wohl Zeit für einen ihrer Nachkommen, Samen habe ich ja genug ;)


Montag, 18. März 2013

Kochkäse

Dieses Rezept hat zwar nichts mit Chili zu tun, ich stelle es aber auf Grund des super Geschmacks trotzdem hier vor. Wer möchte, kann am Schluß ja noch ein paar Chiliflocken unterrühren ;)

Zum ersten Mal probiert habe ich diesen Kochkäse auf einem Chilitreffen in Biblis. Es stammt vom Chef des Capsamania-Forums Michel.

Man benötigt:


250g Margarine
1 Schmierkäseschiffchen (200g)
1 Harzer Roller (200g)
1 Becher Saure Sahne (200g)
Kondensmilch
Natron

Zur Zubereitung:

Als erstes die 250g Margarine in einem großen Topf zerlassen.


Währenddessen den Harzer Roller in kleine Würfel schneiden.


Den Käse dann in der Margarine auflösen. Dabei immer schön rühren, brennt sonst schnell mal an.


Am besten einen Schneebesen benutzen, dann gibts auch keine Klumpen.

Den Schmierkäse und etwa die Häfte der Kondensmilch zugeben. Im Milchpäckchen befanden sich 340g, also ungefähr 160g-170g.


Wer Lust hat, kann gerne noch etwas ganzen Kümmel und Pfeffer hinzugeben.
Ist alles zu einer schönen glatten Masse verschmolzen, nimmt man den Topf vom Herd. Es darf nun nicht mehr kochen, wenn die Saure Sahne eingerührt wird. Mit dem Schneebesen schön durchrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Zuletzt noch eine Messerspitze bis 1TL Natron rein, dadurch geht die Masse auf, deshalb auch der große Topf.


Es ergibt ca. 1 Liter Kochkäse, der nun abkühlen muss und am besten im Kühlschrank aufbewahrt wird. Wer will kann nun noch mit Pfeffer und Salz abschmecken. Dazu reiche man Brot und "Musik", also kleingehackte Zwiebeln mit Essig und Öl.

Schmeckt einfach traumhaft, auch wenn es eine Kalorienbombe ist.