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Sonntag, 21. Mai 2017

Ab in die Endtöpfe - Outdoor 2017 gestartet!

Die Saison 2017 habe ich heute in die Hand des großen Habanero übergeben. Alle Pflanzen stehen nun draußen in den 12 Liter Eimern und sind Wind und Wetter nun ausgeliefert. Die Eisheiligen sind durch und ich hoffe die Temperaturen bleiben jetzt stabil.


Begonnen habe ich wie immer mit dem Mischen des Substrats. Hier verwende ich das bewährte TKS2 (Torfkultursubstrat) von Floragard. Dazu kamen noch 80 Liter günstigste Blumenerde und etwa 30 Liter (ca. 20%) Perlite.


Dieses Jahr wollte ich versuchen, den fehlenden Kalk im Wasser etwas mit Urgesteinsmehl und kleingestampften Eierschalen auszugleichen.


Bin ich mal gespannt, was das so bewirkt.

So wurden nun also alle Töpfe befüllt und mit Pflanzen bestückt. Diese sind im Einzelnen:

Tabasco


Superchinensen:



Aji Ecuadorian Orange:


Limón:


Aji Cachucha:


Long Brilliant Dwarf:


Aji Charapita:


Aji Pineapple:


Fatalii Jigsaw:


Coyote Zan White:


Kuikuro:


Sipka Weiße Scharfe:


Teja Indian Rare:


Murupi Amarela:


Chiltepin Cappuccino:


Rocozilla Reloaded:


und im 90 Liter Topf darf diesmal die Yellow P360 Rocoto Platz nehmen:


Da gibt es auch schon die erste offene Blüte, wie immer eine traumhafte Schönheit:


Das Sommerquartier ist somit bezogen und ich kann mich zurücklehnen. Wachsen müssen sie nun von alleine.


Weiter ging es dann noch mit den Tomaten und Minigurken, die an der Hausmauer Platz genommen haben:


Die Kürbisse landeten auch noch auf dem Ex-Kompost und ich habe fertig!


Möge die Saison 2017 sonnig und warm werden!


Samstag, 14. Mai 2016

Umgetopft

Heute das etwas durchwachsene Pfingstwochenende zum Umtopfen genutzt. Alle Pflanzen sollen nun draußen bleiben, auch wenn die Eisheiligen noch nicht ganz durch sind. Für die Nächte sind nochmal ungemütliche 7-4°C angesagt, eventuell muss ich sie dann nochmal in den Schuppen holen.
Aktuell sind es noch 9°C um 22 Uhr. 
An sich sollte aber alles außer Frost kein Problem mehr darstellen.


Zunächst habe ich das Substrat angemischt:


Das besteht aus 225 Liter TKS2 von Floragard, etwas Restsubstrat vom letzten Jahr, ca. 20 Liter Pflanzerde, 40 Liter abgelagerter Pferdemist und knapp 30 Liter Perlite.


Dazu habe ich noch das restliche Substrat von Rocozillas 90 Liter Topf gekippt, die Erde kann man ja ruhig nochmal verwenden und nach dem Winter sind die restlichen Wurzeln darin auch gut zersetzt worden.


Alles wurde ordentlich durchgerührt und in die 12 Liter Mörtelkübel gekippt. Die Pflanzen im Überblick:


Rocoto Marlene, wächst 10 cm hoch, dann nur noch in die Breite... Immerhin hängt schon ein Kügelchen dran und Blüten gibts auch.


Tabasco, der Klassiker. Steht gut da, kräftig gewachsen, schöne Farbe.


Limón, blüht wie blöd, hat auch schon Früchte dran.


Aribibi Gusano, leichter Sonnenbrand, treibt aber am Stamm an allen Blattachseln richtig aus, wird also gewohnt buschig werden.


Peter Pepper aka Penis-Chili. Steht auch sehr kräftig und groß da.


Aji Ecuadorian Orange. Habe die aufgerollten Blätter bisher nicht in den Griff bekommen. Keine Ahnung, was der Pflanzen fehlt. Sie wächst aber immer weiter, also scheint es nicht viel auszumachen.


Aji Cachucha, wieder sehr kräftige Pflanze, erste Blüten.


Cola de Rata, hat bereits einige Rattenschwänze dranhängen.


Pimenta Bode, da bin ich doch sehr auf die Früchte gespannt.Blüten sind auf alle Fälle schon dran.


Aji Limo, gehört auch zu meinen schönsten Pflanzen.


Aji de Cocina, eins meiner Sorgenkinder. Hat noch nicht richtig durchgestartet und auch das Wurzelwachstum läßt sehr zu wünschen übrig. Vielleicht gefällt es ihr im neuen Heim besser.


Long Brilliant Dwarf. Auch noch recht mickrig, mit ziemlich gelben Blättern. Blüht aber immerhin schon, wenngleich das Wurzelwachstum auch hier sehr dürftig ist.


Ethiopian Brown, hat bereits dicke Dinger am Start.


Julio Vergara. Sehr seltsamer Wuchs, irgendwie strebt alles kompakt nach oben, die Blätter falten sich nicht richtig aus. Vielleicht gibt sich das ja auch im Laufe der Saison durch das natürliche Licht noch.


Mein Mitbringsel vom Chilitreffen letztes Wochenende. Eine Gochu, mit der das typische Chilipulver fürs Kimchi gemacht wird. (Gochugaru)


Die Superchinense mit ihren abgebrochenen Ästen. Die habe ich einfach in die Erde gesteckt, damit die Früchte noch abreifen. Hat gut geklappt und ich glaube fast, dass die Äste wieder angewurzelt sind. Jedenfalls sind sie immer noch grün und ich meine auch frische Blattansätze zu sehen. Deshalb habe ich die reifen Chilis entfernt und alles komplett umgetopft.


Wie man sieht, wäre es aber auch kein großer Verlust, sollten sie nicht durchkommen.


Sipka Zitrone. Auch hier bereits Früchte und eine Menge Blüten. Leider etwas fragil, muss gut gestützt werden.


Aji Colorado. Hat bereits das ganze Fenster gebraucht. Habe sie etwas tiefer gelegt und fast am Boden des Topfes eingegraben, am Stengel gab es schon genug Wurzelansätze und so steht sie stabiler und ist nicht mehr ganz so enorm groß. Könnte ein Kandidat für 2,50m Höhe werden, wie damals die Brazilian Starfish.


Noch höher hinaus will die CAP 1491. Die Wildsorte der Art Capsicum Eximium ist schon über 1,15m hoch und auch sie habe ich ganz tief eingegraben. Hoffe nun endlich auf Seitentriebe, sonst brauche ich eine Leiter zum Ernten.


Zu guter Letzt ist Rocozilla wieder in ihren 90 Liter Kübel gewandert. Der hat sich letztes Jahr gut bewährt und war am Ende der Saison komplett durchwurzelt.

Nun heißt es Temperaturen beobachten, Daumen drücken und auf Frostfreiheit hoffen. Auf eine gute Outdoorsaison 2016!