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Sonntag, 24. August 2025

Holunderbeerensirup selbst herstellen

 


Zwar etwas Off-Topic, aber es ist gerade Agust, die Reifezeit des Holunders. Aus den Blüten und Beeren kann man viele leckere Dinge zaubern, in diesem Fall Holunderbeerensirup. Der hält sich bei sauberer Arbeit bis zu einem Jahr. Er ist relativ einfach und schnell gemacht, denn man benötigt nur wenige Zutaten: 

  • 1 kg Holunderbeeren
  • 750g Zucker 
  • 2 frische Zitronen

Die Beeren werden nicht einzeln gepflückt, sondern man schneidet die ganzen Dolden ab, also das gesamte Büschel. Später trennt man die einzelnen Beeren ganz einfach mit einer Gabel, am besten direkt in einen großen Topf. 

ACHTUNG: Die Beeren sind in rohem Zustand leicht giftig, denn sie enthalten Sambunigrin - ein Glycosid, das im Körper geringe Mengen Blausäure freisetzen kann. Das kann zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen, besonders bei Kindern oder empfindlichen Personen. Glücklicherweise werden diese Giftstoffe aber durch Kochen zerstört. 
Das bedeutet: Holunderbeeren sind gekocht völlig unbedenklich und sogar sehr gesund – reich an Vitamin C, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen.

Hat man etwa ein Kilo der Beeren im Topf, füllt man soviel Wasser dazu, dass sie leicht bedeckt sind. So werden sie einmal aufgekocht und dann für etwa 5 Minuten weiter gegart. 

 


Dann einen zweiten Topf oder eine Schüssel zur Hand nehmen und ein Sieb mit Küchentuch darin einlegen. Die gekochten Beeren durch das Tuch schütten und den Saft auffangen. Dabei die Früchte auch gut z.B. mit einem Löffel ausdrücken. 

 


Nun misst man den Inhalt des Topfes ab und gibt genau soviel Zucker hinzu. Bei 1kg Beeren bleiben ca. 750g Saft übrig, also auch 750g Zucker zugeben.

Die Saft-Zucker-Mischung wird dann wieder am Herd erhitzt und für 10 Minuten eingekocht. Dabei wird dann auch der Saft der beiden ausgepressten Zitronen zugeführt.

 


Anschließend alles heiß in sterilisierte Flaschen füllen. (Die Flaschen kann man vorher z.B. einfach für 10 Minuten bei 100°C in den Ofen legen.)

So sollte sich der Sirup locker ein ganzes Jahr halten. Getrunken wird er stark mit Wasser verdünnt und ist besonders im Winter ein Hochgenuss.



Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Dienstag, 29. September 2020

Zwetschgen-Zwiebel-Chutney scharf

Viele Zwetschgen hingen am Baum, die natürlich auch verarbeitet werden müssen. Darum dieses einfache Rezept für Zwetschgen-Zwiebel-Chutney. Dieses passt zu Roastbeef, Wildgerichten oder Käse und besitzt eine leichte Schärfe. Selbstverständlich kann man auch Pflaumen nehmen, wenn man diese zur Hand hat.




 

Benötigt wird nur wenig Arbeitszeit (ca. 45 Min.) und die folgenden Zutaten:

  • 500g Zwetschgen (entkernt) 
  • 400g Zwiebeln
  • 300ml Balsamico
  • 250g brauner Zucker
  • 100g frische, mittelscharfe Chilis
  • 50g Ingwer
  • 2 EL Öl
  • 1 1/2 TL Salz
 


Zubereitung:


Zunächst die Pflaumen bzw. Zwetschgen entkernen, vierteln und beiseite stellen.

Dann werden die Zwiebeln, die Chilis sowie der Ingwer gewürfelt und in Öl glasig gedünstet.

 




Anschließend die Zwetschgen kurz mit braten. Zucker zugeben und schmelzen lassen. Dabei immer kräftig rühren. 

 




Der Essig kommt dazu, mit Salz abschmecken. Dann ca. 35 Minuten auf dem Herd köcheln und einreduzieren lassen. Dabei gelegentlich umrühren. 




Ist es noch zu flüssig, ruhig noch etwas länger einkochen. 

Danach wird alles noch heiß in sterile Gläser abgefüllt. Einige Tage durchziehen lassen, dann kann das Chutney auch schon genossen werden.



Natürlich kann man auch mit Chilipulver arbeiten (vorzugsweise Cayennepfeffer) oder die Schärfe variieren.

Sonntag, 27. Oktober 2019

Mixed Pickles aus Ernte 2019

Die ersten Chilis habe ich nun zu Mixed Pickles verarbeitet. Leider sind ja bereits einige Pflanzen vom Frost getroffen worden, welche ich nun abgeerntet habe.


Viel war noch grün, scheint dieses Jahr vielen Chilibauern so zu gehen. Keiner weiß, warum.

Aber an diesen Pflanzen brauche ich keine Früchte mehr reifen lassen:




















Zunächst also alles reingeholt und zu Mixed Pickles verarbeitet. Hierzu verwende ich Blumenkohl, Karotten, Gürkchen (Cornichons), Maiskölbchen und Silberzwiebeln.

Den frischen Blumenkohl und die Karotten erstmal blanchieren. So behalten sie ihre Farbe.






Alles gemischt in Gläser gefüllt, etwas Einmachgewürz hinzu und eine halbe Knoblauchzehe. Dann wird der Sud zubereitet. Hier verwende ich übrigens auch die Lake aus den Silberzwiebeln, Gurken und Maiskolben wieder. Dazu kommen dann 1 Liter Wasser, 1 Liter 5% Essig aus Essig Essenz, 45g Salz, 6 TL brauner Zucker, etwas frisch gemahlener Pfeffer und 1 TL Cumin. Rezept findet auch bei meinen eingelegten Chilis mit Silberzwiebeln Verwendung.





Abgedeckelt mit einer Zwiebelscheibe wird dann der aufgekochte Sud darüber gegossen und die Gläser verschraubt.



Das Ergebnis dann natürlich noch ein paar Wochen durchziehen lassen.