Posts mit dem Label Blattläuse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Blattläuse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 7. März 2023

Hebeso - Neemsis Bio Neemöl mit natürlichem Emulgator

*Werbung*

 



Inhalt: 50ml

Hersteller: MRS Dystrybucja Sp. z o.o., Gdansk, Polen

Zutaten: Melia Azedirachta, Polyoxyethylen, Fettsäureester, Triglycerid Ethoxylat.

Geruch: Neem

Konsistenz: ab ca. 22°C flüssig

Fazit: Das Produkt ist 100% natürlich und enthält neben dem schonend kaltgepressten Neemöl auch den nötigen Emulgator, um das Ganze im Wasser aufzulösen. Dabei muss man aber lauwarmes Wasser nutzen, da sich das Prdukt unter 21°C verdickt und fest wird. Es riecht neemtypisch und wird in Wasser aufgelöst sehr milchig. 

 


Gegen Trauermücken kann es dann gegossen werden, was die Pflanze an sich ebenfalls aufnimmt. So wirkt es auch systemisch für wenige Tage, weshalb man mit Ernte und Verzehr direkt nach dem Gießen etwas warten sollte. An sich ist das Mittel aber eher ungefährlich, auch für Bienen und Haustiere. Man kann das Mittel aber auch in eine Sprühflasche füllen und direkt auf Schädlinge bzw. Blätter aufbringen. Genutzt werden für dünnblättrige Pflanzen wie viele Gemüsesorten ca. 5 ml Neemöl pro Liter Wasser. Bei dickblättrigen Pflanzen wie Obststräucher oder Rosen nimmt man 10ml auf den Liter. Zur Dosierung ist praktischerweise auch ein kleiner Messbecher dabei, der Markierungen für 1,25 und 2,5ml sowie eine mm-Skala von 1-5 besitzt. Das Haltbarkeitsdatum des Produkts ist ca. 1 Jahr, meins hat das Datum 29.02.2024 aufgedruckt. Damit kann man also locker das ganze Gartenjahr auskommen. Die Wirkung gegen Blattläuse und andere saugende Schädlinge ist natürlich und sehr gut, schon nach einem Tag ist alles abgetötet. Auch lästige Trauermücken in der Erde werden gut bekämpft, wenn man das Mittel gießt. Ich kann das Naturprodukt also jedem nur empfehlen, ich nutze Neemöl seit Jahren erfolgreich bei den Chilis. Weitere Tipps zur Schädlingsbekämpfung habe ich hier zusammengefasst: Schädlinge erkennen und bekämpfen

Bewertung: 

 



Link zum Hersteller: https://www.neemsis.de/

Preis: 9,99 €

Bezugsquelle: Amazon





Vielen Dank an meine Frau für die Testmöglichkeit!

Samstag, 25. Februar 2017

Blattlaus bzw. Blattläuse - erkennen und bekämpfen

*Werbung*

Insbesondere Indoor kann sich die Blattlaus schnell zur Plage entwickeln. Man trägt Eier, Larven oder sogar ausgewachsene Tiere mit Kleidung bzw. Schuhen ins Haus, wo sie sich schnell eine Wirtspflanze aussuchen und explosionsartig vermehren. Dazu kommen noch geflügelte Exemplare, die ganz von allein auf unseren geliebten Chilis landen.



Rund 3000 Arten gibt es, einige davon sogar nützlich. Leider trifft uns immer nur der Parasit.
In der Regel findet man an den Chilis grüne, braun/rote oder schwarze Exemplare vor. Meist versteckt an der Blattunterseite oder an frischen Trieben sowie Blütenansätzen. Man erkennt teilweise auch die alten Häute und klebrige Flecken am Blatt, Topf oder Boden.



Mit ihrem Saugrüssel nehmen sie Pflanzensaft auf und scheiden klebrigen Honigtau aus.
Das Saugen ist dabei noch nicht mal unbedingt das Schlimmste, sie übertragen damit auch gerne Viruserkrankungen und der Honigtau dient als Nährboden für Pilzkrankheiten.




Zur Bekämpfung gibt es verschiedene Hausmittelchen wie seifige Spülmittellösung (Wasser in eine Sprühflasche, einige Tropfen Spüli und eventuell noch etwas Spiritus), besprühen mit verdünnter Milch oder Brennnesselsud, Knoblauchzehen in die Erde stecken, aber auch Mumpitz wie Streichholzköpfe. Den Knoblauch kann man auch einige Zeit auskochen (ca. 1 Zehe pro Liter) und dann wiederum mit einer Sprühflasche den Sud verteilen.

Außerdem gibt es auch als einfache Lösung direkt gepressten Knoblauch zu bestellen.

 


Das KnoNatur Pflanzen besteht aus reinem, gepressten Knoblauch und wird verdünnt ins Gießwasser gegeben. So kann es als natürlicher Dünger fungieren und die Pflanzen auch insgesamt kräftigen. 

Gegen Blattläuse kann man es auch einmal wöchentlich auf die Pflanzen spritzen. Sämtliches Getier soll damit erledigt werden. Blattläuse, Weiße Fliegen, Thripse, Spinnmilben usw. usw.



Garantierten Erfolg bringen sicher diverse im Handel erhältliche Chemiekeulen; da man aber die Früchte gerne noch essen möchte, rate ich eher zu natürlichen Bekämpfungsmethoden.

Hier haben sich bei mir die Produkte von Neudorff bewährt, weshalb ich diese auch empfehle.


Bei leichtem Befall reicht das auf Kaliseife basierende Neudosan Blattlausfrei.
Nachteil hierbei: Man muss die Tiere direkt mit der Brühe erwischen, da es sich um ein reines Kontaktmittel handelt. Dafür ist es aber absolut ungefährlich, es schadet Bienen und sonstigen Nützlingen nicht. Außerdem gibt es auch keine Wartezeit, man kann die eventuell vorhandenen Früchte sofort abwaschen und genießen. Man kommt damit auch sehr lange aus, da man es nur 2% nutzt. Das Fläschchen reicht somit für 25 Liter Spritzbrühe.


Leicht systemisch wirkt das immer noch rein pflanzliche Spruzit.

Der Wirkstoff Pyrethrum aus einer Chrysanthemenart verbleibt bis zu drei Tage in der Pflanze und tötet nicht nur ausgewachsene Tiere, sondern auch deren Larven und Eier ab. Zusätzlich enthält es noch Rapsöl.

Auch hier wird 1-2%ig gemischt, sodass man aus der Flasche mindestens 12,5 Liter Spritzbrühe erhält. Das reicht sicher auch für die ganze Saison.





Quelle: Wikimedia Author: Palash90
Ebenso natürlich ist das Öl des Neem- bzw. Niembaumes, welches mit einem Emulgator (Rimulgan) in Wasser gelöst, entweder gespritzt oder gegossen wird. Man kann auch Rinde, Samen oder gemahlene Blätter unter die Erde mischen, um einem Befall gleich vorzubeugen. Erhältlich ist Neem im gut sortierten Baumarkt, ich würde als Quelle aber MoPeppers.at empfehlen. Große Auswahl, kleiner Preis und überschaubare Versandkosten. Außerdem kann man ja auch gleich noch ein paar Köstlichkeiten mitbestellen.
Natürlich ist es auch bei Amazon lieferbar.





Außerdem gibt es noch Fressfeinde wie Marienkäfer- oder Florfliegenlarven, die zu diesem Zweck extra gezüchtet werden und im Internet bestellbar sind.
Man ordert diese Nützlingsbestellkarte und kann dann zwischen Florfliegen-Larven gg. Blattläuse und Thripse; Räuberischen Gallmücken gg. Blattläuse; Australische Marienkäfer gg. Woll-/Schmierläuse; Raubmilben gg. Spinnmilben und Schlupfwespe wählen.
Vielleicht eine Alternative für alle, die es ganz besonders natürlich haben wollen.



Dienstag, 24. Juni 2014

Blattlauspolizei

Endlich ist die Blattlauspolizei zur Unterstützung eingetroffen:





So hoffe ich doch den Kampf gegen die Blattläuse endlich zu gewinnen. Immer wieder setzen sich dieses Jahr welche fest.

Aber es geht trotzdem langsam voran, die Serrano treibt ordentlich aus:


Die Select Yellow reift ab:


Dann kann sich die Pflanze endlich wieder aufs Wachsen konzentrieren und neue Früchte ansetzen.

Erste Dinger hängen auch an der Snow White:


So gehts hoffentlich auch weiter!

Freitag, 2. Mai 2014

Blattlausattacke

Völlig unbemerkt haben sich massiv Blattläuse verbreitet. Von oben fast nichts zu sehen, waren die Blätter auf der Unterseite bereits übersät mit ihnen. Da passt man mal eine knappe Woche nicht richtig auf, schon wird man überrannt.


Eine Runde Spruzit verteilt, schon ist wieder Ruhe. Gottseidank sind die Pflanzen bereits groß genug, um so eine Attacke locker wegzustecken. Sie hatten sich auch noch nicht auds obere Regalbrett verbreitet, dort ist noch alles lausfrei.




Auf der Fensterbank wird es langsam bunt, ich sollte mal ans Ernten denken:


Spätestens nach dem Pflanzentauschtreffen (am 17.5.14 bei Hombre), bei dem ich noch eine Ladung Langzeitdünger bekomme, kommen die Chilis dann in die Endtöpfe. Die Eisheiligen haben sich wohl dieses Jahr etwas vorverlegt, am Wochenende soll es leichten Bodenfrost geben. Danach ist dann kaum noch Gefahr und ich freue mich auf einen warmen, ertragreichen Sommer.

Mittwoch, 5. März 2014

Erstes Sonnenbad

Auf Grund des Umzugs und des neuen Jobs komme ich nicht wirklich zum Bloggen. Ich hoffe, das regelt sich bald wieder ein. Vorerst deshalb nur ein kleines Update zum ersten Sonnenbad. Am Wochenende habe ich die ersten wärmenden Sonnenstrahlen genutzt und die Pflanzen kurz rausgestellt. Eine halbe Stunde mußte reichen.



Außerdem habe ich wohl ein paar Blattläüse mit umgezogen, oder sie mir am neuen Standort eingefangen. Rocozilla wurde also gleich mal entlaust. Auch an den Stecklingen und der Demon Red saßen sie, zum Glück hatten sie sich noch nicht auf die kleinen Jungpflanzen ausgebreitet.


Montag, 16. Dezember 2013

Blattläuse!

Es hat mich schon lange gewundert und es hat auch lange gedauert, aber da sind sie nun...

DIE BLATTLÄUSE!


Entdeckt an meiner Rocozilla. Habe sie natürlich sofort mit Spruzit von Neudorff behandelt und hoffe, sie breiten sich nicht auf die anderen Pflanzen aus. Die wird man sonst so schnell nicht wieder los, wenn sie sich erstmal auf die anderen Chilis verteilt haben. Besonders leiden hier dann auch die frischen Keimlinge und Stecklinge drunter. Sollte aber alle erwischt haben, da ich die Rocoto gleich draußen komplett eingenebelt habe.

Dienstag, 28. Mai 2013

Kälte, Keller, Schädlinge und Regen

Alle Pflanzen stehen nun wieder draußen. Ich hoffe, daß die Temperaturen jetzt endlich wieder klettern, unter 5°C ist zumindest erstmal nicht mehr in Sicht. Die letzten Tage waren ja mit 3°C und weniger richtig bitter. Vor allem ging auch noch ein heftiger Wind, teilweise sogar Sturm. Da geht dann die gefühlte Temperatur gleich noch weiter nach unten, weshalb der kurze Kelleraufenthalt sicher keine falsche Entscheidung war.


Der heutige Tag war richtig schön sonnig, was sich aber bereits Morgen wieder ändern soll. Trotz allem kann ich sie nun auch nicht ewig im Keller lassen, weil sie mir sonst auf Grund des fehlenden Lichts die Blätter abwerfen würden.

Beim Hochholen war natürlich auch gleich die Gelegenheit günstig, die Pflanzen nochmal zu inspizieren. Einige Schädlinge hatten sich bereits breit gemacht.

An mehreren Chilis habe ich Blattläuse entdeckt, zum ersten Mal überhaupt sogar Rote.

Also gleich alles mit Spruzit behandelt, damit sich die nicht noch weiter ausbreiten.

Außerdem haben sich durch den Dauerregen auch schon unbemerkt die ersten Schnecken sattgefressen:



Schneckenkorn wurde also auch gleich noch großflächig verteilt.

Es gibt aber auch einige schöne Impressionen, zum Beispiel die baldige, erste Ernte:




und die prachtvolle Black Prince:


Sowie Rocozilla, die auch so langsam in die Gänge kommt:




Die schwächelnde Sarit Gat hat immer noch nicht aufgegeben, sie sieht sogar wieder etwas besser aus. Ich werde ihr also noch eine Chance geben.