Es gibt erfreuliches, kurioses und schlechtes zu berichten. Bisher eher durchwachsenes Wetter mit vielen, starken Temperaturunterschieden. Mal ist es fast 30°C warm am nächsten Tag dann nur noch 12°C. Das macht auch den Pflanzen durchaus zu schaffen. Ich fange mal gleich mit den unerfreulichen Dingen an.
Vermutlich haben ein paar Chilis doch gelitten, als es Ende Mai nochmal richtig kalt wurde. Jedenfalls sieht die 7 Pot Chaguanas Yellow nicht besonders gut aus. Ziemlich gelb, eingedrehte Blattränder und kaum Wachstum.
Immerhin hängen die Blättr nicht mehr ganz so traurig nach unten. Könnte aber durchaus mehr Wärme vertragen.
Ähnliches Bild bei der CGN21500, bisher kein weiteres Wachstum zu sehen.
Die Aji Pineapple schwächelt ebenfalls, sehr ungewöhnlich für eine Baccatum.
Erholt hat sich zumindest die Aribibi Gusano wieder. Nach einem Schwächeanfall treibt sie massiv von unten her aus und hat auch ein kleines Helferlein angelockt:
Zum Kuriosen:
Hatte bei meinem verbliebenen Superchinensesteckling auch kein weiteres Wachstum mehr gesehen und mich sehr gewundert. Bis ich einen kleinen Buckel in der Erde entdeckte. Kurz nachgeforscht und zu meinem Erstaunen einen weiteren Trieb gefunden, der sich tapfer mitsamt Blättern aus der Erde schieben wollte. Habe ihm nun etwas geholfen und hoffe auf explosionsartige Vergrößerung.
Zum Erfreulichen:
Andernorts fruchtet es und die Cedrino steht saftig dunkelgrün da. Eine Bilderbuchpflanze.
Thunder Mountain Longhorn erfreut mit vielen, langen Früchten:
Auch Takanotsume setzt gut an:
Während an der Hangjiao Space Chili bereits die ersten abreifen:
Nu Mex Twilight im bekannten Lila:
und auch Rocozilla freut sich aufs 7. Jahr und scheint wieder viel tragen zu wollen:
Warten wir mal weiter ab, die Saison ist ja noch lang.
Posts mit dem Label Aji Pineapple werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Aji Pineapple werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 16. Juni 2015
Samstag, 22. September 2012
Sortenvergleich
Zum Vergleich treten die drei Sorten Aji Pineapple, Aji Russian Yellow und Lemon Drop an. Äußerlich sieht man eigentlich keine Unterschiede, weshalb der Geschmack entscheiden muß, ob es sich hier überhaupt um großartig unterschiedliche Pflanzen handelt.
Dies wird aber doch relativ schnell klar.
Die Lemon Drop besticht sofort durch ihr typisch intensives Aroma, manche mögen es als "seifig" bezeichnen. Baccatumtypisch sehr fruchtig mit leichtem Zitruseinschlag. Könnte auch ein Putzmittel sein.
Die Aji Pineapple schmeckt hier wesentlich "runder". Das intensive Aroma der Lemon Drop fehlt, was sich positiv auf den Gesamteindruck auswirkt. Sie geht zwar in die gleiche Richtung, gefällt mir aber besser. Man sollte hier jedoch, genau wie bei der Lemon Drop, nicht wirklich an Zitrus oder Ananasaromen denken. Einen fruchtigen, frischen Geschmack haben aber beide.
Der Aji Russian Yellow fehlt hier eigentlich beides. Das Aroma ist wesentlich gedämpfter. Diese Sorte ist etwas schärfer, schlägt auch sofort und stechend zu. Insgesamt aber eher unspektakulär. Fruchtig, baccatumartig, aber eher unscheinbar.
FAZIT: Insgesamt gefällt mir bei diesem Vergleich die Aji Pineapple am besten. Der Geschmack ist einfach rund, gut abgestimmt und die leichte Fruchtnote spielt hier gut zusammen. Die Lemon Drop ist geschmacklich sehr ähnlich, sticht aber noch mehr ins zitrusartige, was schon fast an ein Putzmittel erinnert und deshalb auch nur Platz 2 erreicht. Die Aji Russian Yellow scheint etwas schärfer zu sein, liegt aber geschmacklich weit abgeschlagen hinter den anderen beiden Sorten.
Dies wird aber doch relativ schnell klar.
Die Lemon Drop besticht sofort durch ihr typisch intensives Aroma, manche mögen es als "seifig" bezeichnen. Baccatumtypisch sehr fruchtig mit leichtem Zitruseinschlag. Könnte auch ein Putzmittel sein.
Die Aji Pineapple schmeckt hier wesentlich "runder". Das intensive Aroma der Lemon Drop fehlt, was sich positiv auf den Gesamteindruck auswirkt. Sie geht zwar in die gleiche Richtung, gefällt mir aber besser. Man sollte hier jedoch, genau wie bei der Lemon Drop, nicht wirklich an Zitrus oder Ananasaromen denken. Einen fruchtigen, frischen Geschmack haben aber beide.
Der Aji Russian Yellow fehlt hier eigentlich beides. Das Aroma ist wesentlich gedämpfter. Diese Sorte ist etwas schärfer, schlägt auch sofort und stechend zu. Insgesamt aber eher unspektakulär. Fruchtig, baccatumartig, aber eher unscheinbar.
FAZIT: Insgesamt gefällt mir bei diesem Vergleich die Aji Pineapple am besten. Der Geschmack ist einfach rund, gut abgestimmt und die leichte Fruchtnote spielt hier gut zusammen. Die Lemon Drop ist geschmacklich sehr ähnlich, sticht aber noch mehr ins zitrusartige, was schon fast an ein Putzmittel erinnert und deshalb auch nur Platz 2 erreicht. Die Aji Russian Yellow scheint etwas schärfer zu sein, liegt aber geschmacklich weit abgeschlagen hinter den anderen beiden Sorten.
Mittwoch, 8. August 2012
Dicke Dinger
Bald kann ich an die erste Ernte denken.
Viel ist zwar insgesamt immer noch nicht geboten, aber der Keller ist ja immer noch gut gefüllt. Rückschläge und schlechte Jahre gehören auch dazu.
Besonders dicke Dinger bringt ja die Aji Orange hervor:
Die Joe's Long sind erwartungsgemäß langsam auch wirklich "long"
Reif sind einige Aji Pineapple und Russian Yellow:
Auch die Lemon Drop kommen langsam:
Golden Cayenne färben sich noch nicht um:
Aber ein paar Superchinensen sind soweit:
Vielleicht rührt sich bald auch was bei den Jellybean, wären zumindest welche dran:
Die Rocotofrüchte sind dieses Jahr extrem klein und viele sinds leider auch nicht:
Aber von den Habanero Mustard kann man noch was erwarten:
Groß sind die Pflanzen zwar, aber trotzdem bei Weitem nicht so wie letztes Jahr.
Viel ist zwar insgesamt immer noch nicht geboten, aber der Keller ist ja immer noch gut gefüllt. Rückschläge und schlechte Jahre gehören auch dazu.
Besonders dicke Dinger bringt ja die Aji Orange hervor:
Die Joe's Long sind erwartungsgemäß langsam auch wirklich "long"
Reif sind einige Aji Pineapple und Russian Yellow:
Auch die Lemon Drop kommen langsam:
Golden Cayenne färben sich noch nicht um:
Aber ein paar Superchinensen sind soweit:
Vielleicht rührt sich bald auch was bei den Jellybean, wären zumindest welche dran:
Die Rocotofrüchte sind dieses Jahr extrem klein und viele sinds leider auch nicht:
Aber von den Habanero Mustard kann man noch was erwarten:
Groß sind die Pflanzen zwar, aber trotzdem bei Weitem nicht so wie letztes Jahr.
Sonntag, 8. Juli 2012
Blüten, Samen, Früchte, Helfer
Der Brief wurde am 26.Juni in Australien gestempelt und hat bis 06.07. gebraucht, bis er endlich hier war. Die Samen scheinen den Transport gut überstanden zu haben.
Vielen Dank nochmal an Mr. Chilli!
Die Samen, die ich bei der Hippy Seed Company bestellt habe, wurden per Luftpost gesendet. Abgeschickt am 27.Juni erreichten mich diese bereits am 30.06.
Somit gibt es für nächstes Jahr schon einige Kandidaten auf der Anbauliste.
Ansonsten bin ich relativ zufrieden mit Wetter und Pflanzen. Es gibt zwar immer wieder starke Sturmböen und Gewitter, bisher aber kein Hagel oder große Schäden an den Pflanzen.
Die Chile de Seda kommt mir etwas kränklich vor, kann aber auch von den Sturmböen kommen. Sie hat einige Blätter eingebüßt und viele Blüten verloren, bzw. abgeworfen. Außerdem kommt es mir so vor, als würden einige Äste an den Triebspitzen eintrocknen. Sie treibt aber an anderen Stellen wieder einwandfrei aus.
Trotzdem hängen auch ein paar kleine Früchte dran:
Die Brown Rocoto läßt sich noch bitten:
Nur Rocozilla zeigt sich von allen Widrigkeiten wie immer unbeeindruckt und hat bald mehr Blüten als Blätter:
Da müssen die Helferlein ran!
Sind auch viele Hummeln zu beobachten. Die scheinen auf Rocotos zu stehen.
Die Ajis gefallen mir immer noch am Besten, die produzieren schön eifrig. Aji Pineapple:
Aji Russian Yellow:
Aji Orange:
Zu guter Letzt nochmal ein Overview:
Abonnieren
Posts (Atom)