Posts mit dem Label Cajun werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Cajun werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 12. November 2024

Red Jambalaya

Jambalaya ist ein beliebtes Gericht aus der Cajun- und Kreolenküche im Süden der USA, insbesondere in Louisiana. Es handelt sich um einen herzhaften Eintopf, der traditionell aus Reis, Gemüse, Fleisch (oft Huhn oder Wurst) und/oder Meeresfrüchten (wie Garnelen oder Krabben) zubereitet wird. 
Das Gericht wird mit einer Vielzahl von Gewürzen abgeschmeckt, darunter oft Paprika, Cayennepfeffer und Thymian, was ihm seinen charakteristischen Geschmack verleiht.
 


Herkunft: Jambalaya hat seine Wurzeln in der kolonialen Vergangenheit von Louisiana, die von spanischen, französischen und afrikanischen Einflüssen geprägt ist. Man nimmt an, dass Jambalaya eine lokale Abwandlung der spanischen Paella ist, die von den spanischen Siedlern eingeführt wurde. Mit der Zeit wurden lokale Zutaten und Gewürze integriert, wodurch ein einzigartiges Gericht entstand, das die vielfältigen kulturellen Einflüsse der Region widerspiegelt.

Inspiriert vom Grundrezept von Harald Zoschke auf der Seite Chili-Barbecue.de habe ich meine Version gekocht, die ich hier vorstelle. Eigentlich gehört in ein Jambalaya die französische Andouille-Wurst, welches aus Innereien hergestellt und geräuchert wird. Diese kann man aber auch durch eine Kabanossi ersetzen, die man hier deutlich leichter erhält.

Zutaten:

  • Sonnenblumenöl
  • 300g Kabanossi
  • eine mittelgroße Zwiebel 
  • 2 Spitzpaprika
  • 2 Stangensellerie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500ml Gemüsebrühe
  • eine Dose geschnittene Tomaten (400g)
  • 220g parboiled Reis
  • 200g Shrimps, Flusskrebse oder Garnelen
  • 2 TL Cajun Gewürzmischung



Zunächst wird die Kabanossi in Scheiben oder Würfel geschnitten. Ich hatte hier Mini-Kabanossi benutzt, da nichts anderes verfügbar war. Diese wird dann in etwas Öl angebräunt. 


Währenddessen die Spitzpaprika, den Sellerie und die Zwiebel würfeln. Die Kabanossi mit einem Schaumlöffel aus dem Topf nehmen und in einer Schüssel mit etwas Küchenkrepp beiseite stellen. Dann das Gemüse im Topf für 5-8 Minuten anschwitzen. Danach erst den fein gehackten Knoblauch zugeben und etwas mitbraten, da er sonst bitter wird. 
 

Nun wird mit der Brühe und den gehackten Tomaten aufgefüllt und die Gewürzmischung eingestreut. Das Ganze wieder zum Kochen bringen, dann den Reis zugeben. 





Die Hitze wird reduziert und der Eintopf ca. 25 Minuten geköchelt, bis der Reis fertig ist. Dann gibt man die Garnelen dazu und kocht sie weitere 5 Minuten gar. Zu guter Letzt noch die Kabanossi wieder in den Topf packen und umrühren. Sollte der Reis zuviel Flüssigkeit aufgesaugt haben, kann man noch etwas Brühe hinzufügen. Es sollte schlonzig sein wie Risotto, nicht suppig oder trocken.

 















Verfeinert wird das Gericht dann natürlich am Tisch mit der berühmten Hotsauce aus Louisiana

Guten Appetit!

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Donnerstag, 22. Juli 2021

LIDL - Caribbean Style Cajun Käse

*Werbung*

   


Inhalt: 200g

Hersteller: Kaasboetiek Cumenborg B.V., Bodegraven

EAN: 20363253

Zutaten: Pasteurisierte Kuhmilch, Speisesalz, 1,5% Cajun-Gewürz, Käsereikulturen, mikrobielles Lab.

Geruch: Gouda 

Geschmack: Gouda, Thymian, Pfeffer

Konsistenz: schnittfester Käse, erkennbare Gewürzstücke

Meine Schärfe: 1/10

Händlerangaben pauschal: keine Angabe

Fazit: LIDL hat sich hier eine sehr seltsame Namensgebung ausgedacht. Was zum Geier hat die Karibik mit Cajun-Küche zu tun? Die Cajun-Küche ist die Küche der Nachfahren von französischstämmigen Siedlern im US-Bundesstaat Louisiana, weit entfernt von der Karibik. Laut Zutatenliste handelt es sich um einen gewöhnlichen, niederländischen Gouda, der einfach mit etwas Cajun-Würzmischung aufgepimpt wurde. Die Gewürze bestehen dabei in der Regel aus Schwarzem Pfeffer, Cayennepfeffer, Salz, edelsüßer Paprika, Zwiebel- und Knoblauchpulver, Majoran, Thymian, Kreuzkümmel und Lorbeer. So unspektakulär ist dann auch der Geschmack. Außer etwas Pfeffer und Thymian schmeckt man wenig der Gewürze. Schärfe muss man sich auch eher einbilden, aber immerhin ist die Zutatenliste gut überschaubar. Dafür gibt es insgesamt trotzdem nur 2 bis höchstens 3 Sterne.

Bewertung: 

 




Preis: 2,49€

Bezugsquelle: LIDL


Vielen Dank an meine Frau für die Testmöglichkeit!

Sonntag, 11. Februar 2018

Crazy Bastard Sauce - Cayenne & Cajun Spices Hot Sauce



Inhalt: 100ml

Hersteller: Crazy Bastard Sauce

Zutaten: Cayenne Chili (22%), Weissweinessig, Zwiebeln, Paprika, Sellerie, Habanero, Knoblauch, Limetten, Koriander, Gewürze (0,5%), Olivenöl, Meersalz.

Geruch: Würzig, herhaft, Zwiebeln, Knoblauch, Oregano

Geschmack: Frischkäse, Knoblauch, Chili

Konsistenz: sehr dickflüssig, stückig

Meine Schärfe: 4-5/10

Händlerangaben pauschal: medium hot 4/10

Fazit: Passend zum Mardi Gras bringt CBS diese Special Edition Soße mit Gewürzen im Louisianna Style. Grüne Cayenne Chilis kombiniert mit Cajun Gewürzen wie Thymian, Oregano, Paprika, Koriander und Knoblauch. Frisch, würzig, herzhaft, erdige Noten, eine Geschmacksexplosion im Mund mit ordentlichem Feuerwerk. Sehr dickflüssig und stückig, auch hier merkt man die Handarbeit. Absolut lecker, harmonisch und aromatisch. Passt z.b. super in Eintöpfe, Erbsensuppe und das typische Gumbo. Selbstverständlich wie immer nur mit natürlichen Zutaten, keine Zusatzstoffe und auch vegan. Man sollte sich allerdings beeilen: Wenn weg, dann weg.

Kaufempfehlung: Ja!

Link zum Hersteller: https://www.crazybsauce.com/product-page/fatalii-butternut-squash-pirate-porter

Preis: 5,99€

Bezugsquelle: Crazy Bastard Sauce Online Shop

andere Soßen aus dem Crazy Bastard Sortiment gibt es auch bei Pepperworld


Pepperworld Hot Shop
Vielen Dank an Crazy Bastard Sauce für das Testmuster!

Samstag, 20. Juni 2015

Pepperworld - Feuerstreuer Cajun Dust

http://bit.ly/1PuaWzR

Inhalt: 60g

Hersteller: Pepperpark GmbH

Zutaten:Gewürze (Paprika, Knoblauch, Pfeffer, Cayenne-Pfeffer, Zwiebel, Thymian, Oregano, Basilikum), Salz.

Geruch: sehr intensive Mischung aus o.g. Gewürzen

Geschmack: zunächst Salz, dann Paprika und die restlichen Zutaten

Konsistenz: Pulver mit verschiedenen, noch erkennbaren Gewürzen

Meine Schärfe: 1/10

Händlerangaben pauschal:  3/10

Fazit: Ein universeller Würzmix von hoher Qualität, der sich für alle Gerichte der Cajun- und Creole-Küche eignet. Aber auch sonst ist er sehr gut zum Nachwürzen verwendbar. Nur die Schärfe dürfte noch etwas höher sein, ich komme hier nur auf eine leichte 1/10. Zum Nachfüllen, oder für Rubs gibts auch noch die Nachfüllpacks mit 200g.

Kaufempfehlung: Ja

Preis: 4,95€

Bezugsquelle:


Pepperworld Hot Shop

Montag, 6. Mai 2013

Chicken Andouille Gumbo

Das Rezept stammt aus dem Chilipepper Buch von Harald Zoschke (siehe Literatur). Ich habe es mehrfach nachgekocht und stelle es nun hier im Blog vor, da es einfach köstlich ist.

Man benötigt:

750g Okra (vorzugsweise frisch)
2 EL Öl
150ml Öl
3 Liter Wasser
1 Suppenhuhn
125g Mehl
2 mittlere Zwiebeln
1 große (grüne) Paprikaschote
2 Stangen Staudensellerie
2 Knoblauchzehen
500g Räucherwurst (z.b. Cabanossi; im Original Andouille)
1 große Dose Tomaten (800g)
1 Lorbeerblatt
1 TL Thymian
1 TL Basilikum
1 TL Cayennepulver
1 TL schwarzer Pfeffer
2 TL Salz



Der Name des Gerichts leitet sich von der Okra ab, deren afrikanischer Ursprungsname eben Gumbo ist. Es handelt sich um einen klassischen Eintopf der Cajun/Louisiana-Küche.

Die Okra ist eine der ältesten Gemüsepflanzen und zumindest bei uns in der Gegend eher schwer frisch zu bekommen. Im frischen Zustand sollte man sich beim Aufschneiden nicht von der klebrigen Konsistenz schrecken lassen. Das ist völlig normal und dient auch als natürliches Bindemittel im späteren Eintopf. Ich greife auf eingelegte Okraschoten der Firma Baktat zurück, in größeren Supermärkten in der Feinkostabteilung bzw. ausländischem/türkischem Regal. Hier reicht ein Glas mit ca. 400g Okra, komplett mit Flüssigkeit in den Eintopf geben.

Die Andouille ist eigentlich eine französische Räucherwurst, die aus Innereien besteht. Französische Auswanderer brachten sie nach Louisiana, wo heute ohen Innereien aus Schweinefleisch hergestellt wird. Bekommt man sie nicht im Laden, kanns ie auch durch andere Räucherwurst wie z.b. Cabanossi ersetzt werden. Nehme normalerweise auch Cabanossi, passt sehr gut.

Zur Zubereitung:

Zunächst das Huhn in kleine Stücke schneiden, mit Wasser überdecken und ca. 1 Stunde köcheln lassen.
Danach die Stücke beiseite legen, etwas abkühlen lassen und die Brühe unbedingt aufbewahren.

Falls frisch wird nun die Okra in 1 cm dicke Scheiben geschnitten und mit 2 EL Öl ca. 30 Minuten gedünstet. Aus der Dose/Glas entfällt dieser Schritt, sie sind ja dann schon weich.

Nun die Zwiebeln, Paprika, Selleriestangen und den Knoblauch hacken, die Tomaten grob würfeln und die Wurst in Scheiben schneiden.


Man nimmt nun einen großen Topf und erhitzt die 150ml Öl. Dann das Mehl portionsweise und langsam bei mittlerer Hitze einrühren, sodaß eine Mehlschwitze entsteht, die man leicht braun werden läßt.


Die Zwiebeln, Paprika, Sellerie und Knoblauch darin glasig dünsten.


Dabei ständig rühren, brennt sonst schnell an. Als nächstes dann die Tomaten, Wurstscheiben und die Okra dazugeben. Alles zusammen ca. 15 Minuten zugedeckt dünsten.

Anschließend mit Lorbeer, Thymian Basilikum, Pfeffer und Salz würzen.


Die Hühnerbrühe wieder angießen, bis man eine leicht flüssige Konsistenz erreicht, zum Kochen bringen und ca. 1 - 1 1/2 Stunden köcheln lassen. Dabei immer wieder gut umrühren, die Masse brennt sonst schnell mal an. Hier immer wieder mit der Hühnerbrühe in kleinen Schlucken die Konsistenz steuern.

Währenddessen kümmert man sich um das Hühnerfleisch. Haut entfernen, vom Knochen lösen und in 2 cm große Stücke schneiden.


Das Fleisch zum Eintopf geben und nochmal ca. 15 Minuten köcheln lassen. Fertig!


Dazu serviert man Reis, uns schmeckts aber auch ohne sehr gut!

Abschließend nochmal: Die Hühnerbrühe steuert die Konsistenz. Hier sollte ein schöner, dickflüssiger Eintopf entstehen. Den Rest der Brühe kann man noch etwas einreduzieren und als Geflügelfond weiterverwenden oder einfrieren.

Guten Appetit!