Das von mir für die Saison 2017 bestellte Saatgut ist bereits komplett angeliefert worden. Es gab diesmal Post von UK Chilli Seeds:
04.11. bestellt, 12.11. aus UK erhalten. Recht flott und vor allem versandkostenfrei. Leider fehlte die versprochene Anzuchtanleitung, die hätte mich doch noch interessiert.
Bereits am 10.11. kam die Lieferung von Semillas. Selbst von Lanzarote aus nur schmale 3 Tage gedauert, besser gehts wohl kaum:
Das Tütchen von Pepperworld mit der Coyote Zan White kam ja zusammen mit dem Gratis-Chilikalender an, hier nur nochmal der Vollständigkeit halber mit drauf.
Mein restliches, geplantes Saatgut stammt dann noch aus den Vorjahren und liegt hier "auf Lager". Ich bin somit also bereits startklar für die Saison 2017.
Das sehen übrigens auch die Stecklinge so, die schon wunderbar Wurzeln gebildet haben:
Können also demnächst auch in Erde umziehen. Diesmal hat es durch den frühen Schnitt und die Heizmatte kaum 3 Wochen bis zu den ersten Wurzelansätzen gedauert.
Damit sie dann auch genug Licht abbekommen, habe ich bei Amazon eine LED Grow Light bestellt. Diese wurde mir kostenfrei vom Hersteller zum Test zur Verfügung gestellt.
Sehr gut verpackt kam die Leuchte hier an, von der Größe war ich dann doch sehr überrascht:
Angeschlossen wird sie ganz normal mit einer E27 Lampenfassung. Bin schon sehr gespannt, wie sich die Lampe in der Praxis so macht.
Kostenpunkt normalerweise ca. 20€ bei Amazon.
Spezifikation
- Farbe LED-Birnen: Rot, Blau
- Led-Verhältnis: Rot (660nm 3pcs; 620 ~ 630nm 6pcs); Blau (460nm 3pcs)
- Leistung: 12 W
- Sockel: E27
- Eingangsspannung: AC85 ~ 265V
- Lebensdauer: Über 50.000 Stunden
- Empfohlene Höhe: 0.5M-1.5M
- Bestrahlte Fläche: 2,7-10 Quadratmeter
- Gehäuse-Material: Aluminium (Wärmeableitung)
- Nettogewicht: 259 g
- Anwendungsbereich: Indoor-Garten, Topfpflanzen, Säen, Züchten, Gärtnerei, Blumen, usw.
Funktionsprinzip:
- Das Rotlicht ist effizienter und vorteilhaft für die Photosynthese und am besten für die Blüte sowie für Obst.
- Das blaues Licht ist auch sehr gut für die Photosynthese und
besonders hilfreich bei der Erzeugung von Chlorophyll und Carotinoid,
welche die notwendigen Faktoren für gesunde Blätter sind.
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Samstag, 12. November 2016
Mittwoch, 29. Juni 2016
Großer Test: LED vs. Leuchtstoffröhre Teil1: Aufbau
Mir wurde ja vor einiger Zeit von Venso EcoSolutions eine LED-Lichtleiste zum Test geschickt.
Nachdem meine Anzuchtphase vorüber ist, die Pflanzen alle draußen stehen und mehr oder weniger abgesoffen sind, habe ich nun genügend Zeit dafür.
Es soll ein Vergleichstest zwischen herkömmlicher Leuchtstoffröhren- und LED-Beleuchtung werden. Bin gespannt wer hier die Nase vorn hat.
Zunächst habe ich mir nochmal das Paket mit der LED-Leiste genau angesehen. Neben der Anleitung und der hervorragend verarbeiteten Leiste findet sich im Karton noch das Anschlußkabel und die hochwertige Aufhängevorrichtung.
Bereits am Netzkabel sieht man die gute Qualität, alles top verarbeitet. Das Kabel ist sehr lang, dürfte also für jede Konstellation ausreichen. Der etwas eigentümliche Anschluß für die Lichtleiste ist mit einem Dichtungsgummi versehen und läßt sich aufschrauben, hier wurde mitgedacht und alles hält bombenfest.
Auch die Aufhängevorrichtung ist mehr als ausreichend dimensioniert. Große, robuste Haken und ein Zahnrad-Klick-System zur genauen Höhenjustage über eine Umlenkrolle. Mit etwas über 2 Meter Länge richtig üppig.
Befestigt werden die Haken an den beiden Ösen der Lichtleiste:
Die Leiste selbst ist von höchster Güte, hier ein paar Detailaufnahmen:
Die genauen technischen Daten sollten natürlich nicht fehlen,
genau wie ein Blick in die Anleitung:
Im Gegensatz zur Leuchtstoffröhre muss die LED weiter von der Pflanze weg aufgehängt werden. Die Anleitung macht hier leider keine Angaben, auf Nachfrage riet man mir zu mindestens 60cm Abstand. Durch mein variables Regalsystem komme ich nun auf 63cm, was ausreichend sein sollte.
Die Leiste hat über die Kippschalter verschiedene Lichtwellenlängen im Angebot.
Blau/Weißes Licht:
Nach der Keimung, zum Etablieren der Pflanzen. Regt das Wurzelwachstum an und treibt die Pflanzen durch das etwas mildere Licht an. Kann auch gut zur Überwinterung in einem kühlen Raum verwendet werden, dann auf etwa 2 m Höhe aufgehängt und für 12 Stunden eingeschaltet.
Rotes Licht:
Das rote Licht dient dazu, die Pflanzen zum Blühen zu stimulieren. Hier reicht eine relativ geringe Lichtintensität, weshalb die Leiste bis zu 4 m² abdecken kann. Z.B. im Gewächshaus ganz oben aufgehängt.
Volles Spektrum:
Ca. 2 Wochen nach der Keimung zu verwenden. Die Lichtintensität wird verdoppelt und das Wachstum nimmt zu. Laut Anleitung brauchen die Pflanzen hier nun auch mehr Wasser und Nährstoffe, da die Photosynthese unter LED-Licht effektiver ist.
Damit nun der Test auch einigermaßen aussagekräftig wird, habe ich mich dazu entschieden nur eine Sorte Chilis zu verwenden. Sonst wäre eine Vergleichbarkeit der Pflanzen unter Leuchtstoffröhre und LED nicht möglich.
Verwenden werde ich Saatgut aus "Mieke's Gewürze"-Tüte. Die angeblichen Cayenne habe ich ja schonmal keimen lassen, was an sich gut funktioniert hat. Es handelt sich natürlich mitnichten um Cayenne-Chilis, sondern um eine Bird-Eye Sorte.
Die schnellwüchsigen Annuums sollten recht bald zu einem ersten Zwischenergebnis führen.
Zunächst habe ich die Samen gewässert, die ich dann auf der Heizmatte mit der Küchenkrepp-methode keimen lassen werde. So kann ich gleich sehen, was keimt und sich lohnt unter die Erde zu kommen.
Eventuell mache ich danach noch einen Test mit Capsicum Chinense. Die wachsen ja generell etwas langsamer, was vielleicht dann auch zu größeren Unterschieden führt.
Wir starten also nun mit
Leuchtstoffröhre vs. LED

PS: Da es öfter angefragt wurde, hier noch das Spektrum der Lichtleiste:
Nachdem meine Anzuchtphase vorüber ist, die Pflanzen alle draußen stehen und mehr oder weniger abgesoffen sind, habe ich nun genügend Zeit dafür.
Es soll ein Vergleichstest zwischen herkömmlicher Leuchtstoffröhren- und LED-Beleuchtung werden. Bin gespannt wer hier die Nase vorn hat.
Zunächst habe ich mir nochmal das Paket mit der LED-Leiste genau angesehen. Neben der Anleitung und der hervorragend verarbeiteten Leiste findet sich im Karton noch das Anschlußkabel und die hochwertige Aufhängevorrichtung.
Bereits am Netzkabel sieht man die gute Qualität, alles top verarbeitet. Das Kabel ist sehr lang, dürfte also für jede Konstellation ausreichen. Der etwas eigentümliche Anschluß für die Lichtleiste ist mit einem Dichtungsgummi versehen und läßt sich aufschrauben, hier wurde mitgedacht und alles hält bombenfest.
Auch die Aufhängevorrichtung ist mehr als ausreichend dimensioniert. Große, robuste Haken und ein Zahnrad-Klick-System zur genauen Höhenjustage über eine Umlenkrolle. Mit etwas über 2 Meter Länge richtig üppig.
Befestigt werden die Haken an den beiden Ösen der Lichtleiste:
Die Leiste selbst ist von höchster Güte, hier ein paar Detailaufnahmen:

Die genauen technischen Daten sollten natürlich nicht fehlen,
genau wie ein Blick in die Anleitung:
Im Gegensatz zur Leuchtstoffröhre muss die LED weiter von der Pflanze weg aufgehängt werden. Die Anleitung macht hier leider keine Angaben, auf Nachfrage riet man mir zu mindestens 60cm Abstand. Durch mein variables Regalsystem komme ich nun auf 63cm, was ausreichend sein sollte.
Die Leiste hat über die Kippschalter verschiedene Lichtwellenlängen im Angebot.
Blau/Weißes Licht:
Nach der Keimung, zum Etablieren der Pflanzen. Regt das Wurzelwachstum an und treibt die Pflanzen durch das etwas mildere Licht an. Kann auch gut zur Überwinterung in einem kühlen Raum verwendet werden, dann auf etwa 2 m Höhe aufgehängt und für 12 Stunden eingeschaltet.
Rotes Licht:
Das rote Licht dient dazu, die Pflanzen zum Blühen zu stimulieren. Hier reicht eine relativ geringe Lichtintensität, weshalb die Leiste bis zu 4 m² abdecken kann. Z.B. im Gewächshaus ganz oben aufgehängt.
Volles Spektrum:
Ca. 2 Wochen nach der Keimung zu verwenden. Die Lichtintensität wird verdoppelt und das Wachstum nimmt zu. Laut Anleitung brauchen die Pflanzen hier nun auch mehr Wasser und Nährstoffe, da die Photosynthese unter LED-Licht effektiver ist.
Damit nun der Test auch einigermaßen aussagekräftig wird, habe ich mich dazu entschieden nur eine Sorte Chilis zu verwenden. Sonst wäre eine Vergleichbarkeit der Pflanzen unter Leuchtstoffröhre und LED nicht möglich.
Verwenden werde ich Saatgut aus "Mieke's Gewürze"-Tüte. Die angeblichen Cayenne habe ich ja schonmal keimen lassen, was an sich gut funktioniert hat. Es handelt sich natürlich mitnichten um Cayenne-Chilis, sondern um eine Bird-Eye Sorte.
Die schnellwüchsigen Annuums sollten recht bald zu einem ersten Zwischenergebnis führen.
Zunächst habe ich die Samen gewässert, die ich dann auf der Heizmatte mit der Küchenkrepp-methode keimen lassen werde. So kann ich gleich sehen, was keimt und sich lohnt unter die Erde zu kommen.
Eventuell mache ich danach noch einen Test mit Capsicum Chinense. Die wachsen ja generell etwas langsamer, was vielleicht dann auch zu größeren Unterschieden führt.
Wir starten also nun mit
Leuchtstoffröhre vs. LED

PS: Da es öfter angefragt wurde, hier noch das Spektrum der Lichtleiste:
Samstag, 9. April 2016
Post von Venso EcoSolutions
Nach einem netten E-Mail und Telefonkontakt wurde mir von der Firma Venso EcoSolutions eine hochwertige LED-Pflanzenlampe zum Test zugeschickt.
Möchte mich hiermit nochmal recht herzlich bei Herrn Mendel bedanken, der die Produkte der Firma Venso bei uns in Deutschland vertreibt.
Sobald meine Anzuchtphase abgeschlossen ist, werde ich in einer der Etagen im Anzuchtregal das Leuchtmittel durch die LED-Leiste ersetzen und eine Versuchsreihe starten. LED tritt dann gegen die herkömmliche 865er Leuchtstoffröhre an. Bin schon sehr gespannt, wer da die Nase vorn hat.
Die LEDs sind mit einem Vollspektrumlicht ausgestattet, können aber auch zwischen roten und blauen Wellenlängen umgeschaltet werden. Somit soll man noch bessere Anzuchtergebnisse erzielen.
Für die Aussaat wählt man das blau/weiße Licht, welches dem Wurzelwachstum und der Etablierung der Pflanze dient. Danach schaltet man rot und blau an, um das Wachstum der Blätter zu fördern. Später kann man dann auch nur auf rotes Licht stellen, um die Chilis zum Blühen anzuregen.
Man sieht also schon, die LED-Technik hat viele Vorteile, die ich hoffentlich auch im Versuch nachweisen kann. Bin schon sehr gespannt darauf.
Wer sich selbst noch etwas informieren möchte, dem sei folgender Link zum Shop empfohlen:
http://www.venso-ecosolutions.de/
Außerdem kann ich mich noch über die erste reife Superchinense freuen:
Schön macht sich auch meine Explosive Ember, die beim Facebookwettbewerb mitmacht und nur 1 Liter Erdvolumen zur Verfügung hat.
Möchte mich hiermit nochmal recht herzlich bei Herrn Mendel bedanken, der die Produkte der Firma Venso bei uns in Deutschland vertreibt.
Sobald meine Anzuchtphase abgeschlossen ist, werde ich in einer der Etagen im Anzuchtregal das Leuchtmittel durch die LED-Leiste ersetzen und eine Versuchsreihe starten. LED tritt dann gegen die herkömmliche 865er Leuchtstoffröhre an. Bin schon sehr gespannt, wer da die Nase vorn hat.
Die LEDs sind mit einem Vollspektrumlicht ausgestattet, können aber auch zwischen roten und blauen Wellenlängen umgeschaltet werden. Somit soll man noch bessere Anzuchtergebnisse erzielen.
Für die Aussaat wählt man das blau/weiße Licht, welches dem Wurzelwachstum und der Etablierung der Pflanze dient. Danach schaltet man rot und blau an, um das Wachstum der Blätter zu fördern. Später kann man dann auch nur auf rotes Licht stellen, um die Chilis zum Blühen anzuregen.
Man sieht also schon, die LED-Technik hat viele Vorteile, die ich hoffentlich auch im Versuch nachweisen kann. Bin schon sehr gespannt darauf.
Wer sich selbst noch etwas informieren möchte, dem sei folgender Link zum Shop empfohlen:
http://www.venso-ecosolutions.de/
Außerdem kann ich mich noch über die erste reife Superchinense freuen:
Schön macht sich auch meine Explosive Ember, die beim Facebookwettbewerb mitmacht und nur 1 Liter Erdvolumen zur Verfügung hat.
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