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Sonntag, 24. Juli 2016

Update 24.07.2016 und LED Test Phase 2

Leider hat sich bei meinen Chilis nicht viel verändert. Der Dauerregen, der ab und zu von einem Starkregen mit Hagel unterbrochen wird, führt leider nicht gerade zu einer Verbesserung der Situation. Die Wurzeln der Pflanzen sind vermutlich alle am Faulen, deshalb wächst auch oberirdisch nichts mehr. Hier mal ein Überblick über die traurigen Reste:


Nur die Pflanzen, die einigermaßen geschützt unterm Dach stehen sind verschont geblieben. Dazu gehört die Aji Colorado:


Die CAP1491 (Capsicum Eximium) hat beim letzten Sturm leider auch etwas gelitten.

Capsicum Eximium

Wenigstens hängt schon was dran:

Capsicum Eximium

Rocozilla setzt unbeeindruckt ordentlich an:

Rocoto Manzano

Rocoto Manzano

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Zum LED Test.

Etwa 2 Wochen sind vergangen, man kann bereits erste Unterschiede erkennen. Die Pflanzen unter der Leuchtstoffröhre zeigen die ersten echten Blattpaare, während unter dem blauen LED-Licht kaum eine Veränderung stattgefunden hat. Da das blaue Licht ja erstmal die Wurzelbildung antreibt, sollte das so passen.

Leuchtstoffröhre:


LED:

Grow Light

Phase 2 ist nun gestartet, die LED läuft jetzt mit Vollspektrum und müßte aufholen. Wen es interessiert, hier nochmal das Lichtspektrum der Leiste:

Grow Light

Mittwoch, 29. Juni 2016

Großer Test: LED vs. Leuchtstoffröhre Teil1: Aufbau

Mir wurde ja vor einiger Zeit von Venso EcoSolutions eine LED-Lichtleiste zum Test geschickt.

Nachdem meine Anzuchtphase vorüber ist, die Pflanzen alle draußen stehen und mehr oder weniger abgesoffen sind, habe ich nun genügend Zeit dafür.

Es soll ein Vergleichstest zwischen herkömmlicher Leuchtstoffröhren- und LED-Beleuchtung werden. Bin gespannt wer hier die Nase vorn hat.



Zunächst habe ich mir nochmal das Paket mit der LED-Leiste genau angesehen. Neben der Anleitung und der hervorragend verarbeiteten Leiste findet sich im Karton noch das Anschlußkabel und die hochwertige Aufhängevorrichtung.

Bereits am Netzkabel sieht man die gute Qualität, alles top verarbeitet. Das Kabel ist sehr lang, dürfte also für jede Konstellation ausreichen. Der etwas eigentümliche Anschluß für die Lichtleiste ist mit einem Dichtungsgummi versehen und läßt sich aufschrauben, hier wurde mitgedacht und alles hält bombenfest.


Auch die Aufhängevorrichtung ist mehr als ausreichend dimensioniert. Große, robuste Haken und ein Zahnrad-Klick-System zur genauen Höhenjustage über eine Umlenkrolle. Mit etwas über 2 Meter Länge richtig üppig.


Befestigt werden die Haken an den beiden Ösen der Lichtleiste:


Die Leiste selbst ist von höchster Güte, hier ein paar Detailaufnahmen:
























Die genauen technischen Daten sollten natürlich nicht fehlen,


genau wie ein Blick in die Anleitung:


Im Gegensatz zur Leuchtstoffröhre muss die LED weiter von der Pflanze weg aufgehängt werden. Die Anleitung macht hier leider keine Angaben, auf Nachfrage riet man mir zu mindestens 60cm Abstand. Durch mein variables Regalsystem komme ich nun auf 63cm, was ausreichend sein sollte.


Die Leiste hat über die Kippschalter verschiedene Lichtwellenlängen im Angebot.


Blau/Weißes Licht:

Nach der Keimung, zum Etablieren der Pflanzen. Regt das Wurzelwachstum an und treibt die Pflanzen durch das etwas mildere Licht an. Kann auch gut zur Überwinterung in einem kühlen Raum verwendet werden, dann auf etwa 2 m Höhe aufgehängt und für 12 Stunden eingeschaltet.








Rotes Licht:

Das rote Licht dient dazu, die Pflanzen zum Blühen zu stimulieren. Hier reicht eine relativ geringe Lichtintensität, weshalb die Leiste bis zu 4 m² abdecken kann. Z.B. im Gewächshaus ganz oben aufgehängt.








Volles Spektrum:

Ca. 2 Wochen nach der Keimung zu verwenden. Die Lichtintensität wird verdoppelt und das Wachstum nimmt zu. Laut Anleitung brauchen die Pflanzen hier nun auch mehr Wasser und Nährstoffe, da die Photosynthese unter LED-Licht effektiver ist.










Damit nun der Test auch einigermaßen aussagekräftig wird, habe ich mich dazu entschieden nur eine Sorte Chilis zu verwenden. Sonst wäre eine Vergleichbarkeit der Pflanzen unter Leuchtstoffröhre und LED nicht möglich.

Verwenden werde ich Saatgut aus "Mieke's Gewürze"-Tüte. Die angeblichen Cayenne habe ich ja schonmal keimen lassen, was an sich gut funktioniert hat. Es handelt sich natürlich mitnichten um Cayenne-Chilis, sondern um eine Bird-Eye Sorte.



Die schnellwüchsigen Annuums sollten recht bald zu einem ersten Zwischenergebnis führen.

Zunächst habe ich die Samen gewässert, die ich dann auf der Heizmatte mit der Küchenkrepp-methode keimen lassen werde. So kann ich gleich sehen, was keimt und sich lohnt unter die Erde zu kommen.

Eventuell mache ich danach noch einen Test mit Capsicum Chinense. Die wachsen ja generell etwas langsamer, was vielleicht dann auch zu größeren Unterschieden führt.

Wir starten also nun mit

Leuchtstoffröhre                                    vs.                                        LED








www.venso-ecosolutions.de

PS: Da es öfter angefragt wurde, hier noch das Spektrum der Lichtleiste:


Dienstag, 5. März 2013

Neues Licht

Zum Glück kamen heute die bestellten Lichtleisten an.
Ich habe mich gleich an die Arbeit gemacht und die Konstruktion zusammengebaut.

Dabei auch gegossen und ein paar neue Bilder gemacht:


Man sieht auch sehr schön, daß sie recht kompakt wachsen und auch schon von Seitentriebe bilden. Das angebotene Licht ist also völlig ausreichend.


Bei der Trinidad Scorpion rechts unten sieht man schon, daß das Wasser langsam bitter nötig war:


Die Chinensen sind auch sehr kompakt, so soll es sein. Die Rocotos sind schön saftig grün, waren ja bereits ziemlich ausgeblichen in der alten Erde. Außerdem öffnet die Turbo Pube sogar langsam eine Blüte:


Der Rest:



Zu guter Letzt kam heute auch das Päckchen von Grillfürst an, bin schon gespannt auf die neuen Löwensenf Grillsoßen, die ich natürlich auch hier im Blog vorstellen werde.


Samstag, 2. März 2013

Miscellaneous

Noch tut sich nichts im Geschenk meiner Frau, kein Keimling in Sicht.


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Sie hat mir aber bereits die nächste Freude bereitet. Eine Trinkschokolade aus dem Bioladen mit Birds Eye Chilis drin. Bin schon sehr auf den Geschmack gespannt.


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Leider hat es mir eine der Lichtleisten zerlegt, das Vorschaltgerät hat sich verabschiedet. Ich hab mal kurz drüber geschaut, aber da ist nichts mehr zu machen. Der "Starter" ist diskret aufgebaut und ein Elko völlig ausgelaufen. Habe ihn zwar ersetzt, aber trotzdem war die Leiste nicht mehr zu retten.

Ich wollte mir dann nochmal 2 Leisten von CopyDon besorgen, dort habe ich ja erst vor kurzem die beiden Leisten für die zweite Station gekauft. Leider gab es dort die Leisten nicht mehr, so mußte ich auf einen anderen Shop ausweichen. Konstruktionsbedingt habe ich gleich 2 neue Lampen bestellt, da sie ja im Gleichgewicht hängen müssen. Vorteil dieser Lichtleisten ist, daß sie einen richtigen Starter besitzen, der im Bedarfsfall dann auch mal getauscht werden kann, ohne gleich die ganze Leiste entsorgen zu müssen.

Hoffentlich wird schnell geliefert, die Pflanzen bekommen solange ja nur halb soviel Licht ab.

Wachstum ist gerade recht ungebremst, das Algan von Neudorff scheint richtig gut anzuschieben.


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Mein Junior hat leider einen CD-Ständer umgeworfen und damit Rocozilla getroffen. Ein Ast, der natürlich grade schön am Austreiben ist, wurde dabei fast abgerissen. Meine Frau hat ihn schnell als erste Hilfe mit Tesafilm angeklebt. Bisher hängen die Blätter noch nicht, es scheint also noch Saft zu fließen und er kann womöglich gerettet werden.

So ist das nunmal, wenn man kleine Kinder hat :)

Samstag, 16. Februar 2013

Zweite Anzuchtstation

Heute kam meine Lampenbestellung an. Gerade rechtzeitig, da ich bald umtopfen muß und der Platz dann nicht mehr ausreicht.

Sehr gut verpackt und sehr schnell geliefert hat mir "copyDon" 2 Lichtleisten, Stück für knappe 6€ und 2 Leuchtstoffröhren (LSR) 18Watt mit 865er Lichtfarbe für je 2,50€.


Also Material zusammengesammelt und losgelegt:


Die Elektroinstallation sollte man natürlich nur durchführen, wenn man weiß was man da macht. Als Radio und Fernsehtechniker kenne ich mich logischerweise aus und habe damit kein Problem.

Es handelt sich hier um relativ einfache Lichtleisten mit Starter, also ohne elektronisches Vorschaltgerät.


Wegen meines kleinen Sohnes sollen die Pflanzen einigermaßen außer Reichweite stehen. Deshalb diesmal nicht an der Terrassentür, sondern hinterm Fernseher in der ungenutzten Ecke.


Schnell mit ein paar Holzresten (gibts auch manchmal bei OBI geschenkt) zusammengezimmert und Kabel verlegt:


Hier nochmal die LSR für 2,50€:


Eigentlich wollte ich zwar mal den Vergleich zwischen 840er und 865er LSR machen, aber preislich gab es keinen Unterschied zwischen den Beiden. Deshalb griff ich dann doch zu der bewährten 865er mit 6500K Lichtfarbe.

Ein paar Haken installiert, damit man die Kette zur Höhenverstellung einhängen kann und schon hängt das Ding.


Zwischen die Lampen habe ich dann noch ein Stück Pappe gesteckt, beklebt mit Alufolie zur Lichtreflexion.


Spätestens nächste Woche wird dann pikiert, was mittlerweile auch allerhöchste Zeit wird: