Da sich bald der erste Frost einstellen wird, müssen die ersten Vorbereitungen getroffen werden. Zunächst habe ich von der Superchinense wieder Stecklinge geschnitten, solange die Pflanze noch voll im Saft steht und keinem Temperaturschock ausgesetzt war. Sie hat es sogar noch geschafft, ein paar weitere Früchte reif zu bekommen:
Einige frische Triebe mit dem Messer abgeschnitten und in den dunklen Tonkrug gestellt. Zusätzlich noch eine kleine Heizmatte aus einem Terrarium drunter, weil das Fensterbrett ziemlich kühl ist und sich sonst die Wurzelbildung ewig hinzieht.
Jetzt heißt es ständig nach Blattläusen Ausschau halten, die saugen sonst das bisschen Pflanzensaft aus dem Steckling und er geht ein.
Meine Wettbewerbspflanze hat noch einmal 11g gespendet. Der Contest geht noch bis November, eventuell rette ich sie für den Rest der Zeit noch nach drinnen.
Die Gochu wird im Dörrer getrocknet, die brauche ich fürs nächste Kimchi als Originalzutat.
Dazu habe ich noch die Aji Colorados gelegt, die bereits an der Pflanze angetrocknet waren. Mal sehen, wie aromatisch die im dehydrierten Zustand so sind.
Dann nochmal vielen Dank an Martin, der mir noch einmal etwas geschickt hat. Da gab es leckere Jalapeño Poppers von.
Mit einem T-Schnitt geöffnet, mit Käse gefüllt und Speck umwickelt. Ab in den Ofen:
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Dienstag, 4. Oktober 2016
Dienstag, 16. August 2016
Update 16.08.2016 - Ernte, Rückschlag, LED-Test
Mal wieder ein kleiner Bericht aus dem desaströsen Garten. Die Chilis geben sich zwar Mühe, aber ich rechne nicht mehr mit einer großen Ernte. Immerhin sind ein paar Früchte reif, die ich aber erst nächste Woche nach der Gamescom abnehmen werde.
Traurig sehen sie allerdings immer noch aus...
Rocozilla wurde beim letzten Starkregen leider ein Ast abgebrochen und meine Stützversuche haben auch nicht mehr geholfen. Mittlerweile sind die Blätter alle welk. Schade drum, hing ziemlich voll mit Früchten. Passt aber alles zu diesem sehr üblen 2016...
Wenigstens die Explosive Ember für den Wettbewerb sieht super aus und hat mir jetzt auch die erste größerer Ernte spendiert. Weitere 43g gehen aufs Wettkampfkonto.
Von der Rocoto Marlene mußte ich nun auch die einzige große Frucht abnehmen, die alleine schon 63g auf die Waage bringt. So kann ich mir wenigstens etwas schmecken lassen.
Zum LED-Test Update:
Es hat sich kaum was geändert, die Pflanzen wachsen so vor sich hin. Die LED hat etwas aufgeholt, was mir nur auffällt ist, dass die Blätter sich bei der LED Strahlung einrollen. Woran das genau liegt, kann ich leider nicht sagen. Eventuell werde ich doch mal versuchen, die LED etwas näher an die Pflanzen zu bringen. Ist ja schließlich ein Test und so muss ja auch alles mal ausprobiert werden.
LED:
Leuchtstoffröhre:
Traurig sehen sie allerdings immer noch aus...
Rocozilla wurde beim letzten Starkregen leider ein Ast abgebrochen und meine Stützversuche haben auch nicht mehr geholfen. Mittlerweile sind die Blätter alle welk. Schade drum, hing ziemlich voll mit Früchten. Passt aber alles zu diesem sehr üblen 2016...
Wenigstens die Explosive Ember für den Wettbewerb sieht super aus und hat mir jetzt auch die erste größerer Ernte spendiert. Weitere 43g gehen aufs Wettkampfkonto.
Von der Rocoto Marlene mußte ich nun auch die einzige große Frucht abnehmen, die alleine schon 63g auf die Waage bringt. So kann ich mir wenigstens etwas schmecken lassen.
Zum LED-Test Update:
Es hat sich kaum was geändert, die Pflanzen wachsen so vor sich hin. Die LED hat etwas aufgeholt, was mir nur auffällt ist, dass die Blätter sich bei der LED Strahlung einrollen. Woran das genau liegt, kann ich leider nicht sagen. Eventuell werde ich doch mal versuchen, die LED etwas näher an die Pflanzen zu bringen. Ist ja schließlich ein Test und so muss ja auch alles mal ausprobiert werden.
LED:
Leuchtstoffröhre:
Freitag, 8. Juli 2016
Erste Ernte, Eintopfen der Saat LED-Test
Man glaubt es kaum, die erste Ernte des Jahres ist da. Ich hoffe mal, dass das nun nicht auch gleichzeitig die letzte ist. Die Pflanzen sehen immer noch grottig aus, da kommt wohl nicht mehr viel nach.
33g sinds wenigstens geworden. Von der Wettbewerbs-Explosive-Ember gab es auch noch 1g, die Pflanze hat aber noch einiges mehr zu bieten:
Nun zum LED-Test:
Das Saatgut aus "Mieke's Gewürze"-Tüte habe ich ja per Küchenkreppmethode keimen lassen.
Nach einer guten Woche sieht man auch bereits das Ergebnis.
Detailaufnahme:
16 gekeimte Samen habe ich unter die Erde gebracht. Die werden dann auf 2 Anzuchtschalen zu je 8 Stück verteilt. Eine unter LED und eine unter Leuchtstoffröhre.
33g sinds wenigstens geworden. Von der Wettbewerbs-Explosive-Ember gab es auch noch 1g, die Pflanze hat aber noch einiges mehr zu bieten:
Nun zum LED-Test:
Das Saatgut aus "Mieke's Gewürze"-Tüte habe ich ja per Küchenkreppmethode keimen lassen.
Nach einer guten Woche sieht man auch bereits das Ergebnis.
Detailaufnahme:
16 gekeimte Samen habe ich unter die Erde gebracht. Die werden dann auf 2 Anzuchtschalen zu je 8 Stück verteilt. Eine unter LED und eine unter Leuchtstoffröhre.
Montag, 28. März 2016
Update 28.03.2016
Ostern war leider nicht ganz so sonnig, wie die Meteorologen gesagt haben. Trotzdem sind die Pflanzen heute mal ein paar Stunden draußen gestanden. Auch ohne direkte Sonneneinstrahlung gibt es noch genug UV-Licht, an welches es sich zu gewöhnen gilt. Ab und zu blitzte auch mal die Sonne durch, zur Eingewöhnung also eigentlich perfekt.
Wenn die Temperaturen nun endlich etwas steigen, kann ich die überschüssigen Pflanzen auch transportieren und loswerden. Sind ja immer noch fast doppelte soviele wie erwünscht.
Der Überblick:
Die Aji Ecuadorian Orange macht mir immer noch Sorgen. Ich gehe von einem Magnesiummangel aus und helfe eventuell etwas nach. Komisch dabei ist, dass die Erde und Behandlung ja für alle gleich ist. Vielleicht ist es auch einfach eine "schlechte" Pflanze. Mal sehen, ob sich das noch verwächst.
An der Aribibi Gusano sieht man schön, dass das Kunstlicht die Pflanze klein hält und sie überall beginnt, Seitentriebe zu entwickeln.

Weil ich gerade beim Thema bin, komme ich zum Aji Colorado Experiment. Die geköpfte Pflanze hat kaum Einbußen gegenüber der normalen und hat überall schön Triebe entwickelt.
Die ersten Blüten öffnen sich nun auch an der Limón:
Während die Superchinense schon voll hängt.
Die Explosive Ember entwickelt sich gut weiter und setzt nun auch die ersten Früchte an.
Läuft also weiterhin sehr gut, auch wenn mittlerweile die obligatorischen Blattläuse versuchen sich auf den Pflanzen niederzulassen.
Wenn die Temperaturen nun endlich etwas steigen, kann ich die überschüssigen Pflanzen auch transportieren und loswerden. Sind ja immer noch fast doppelte soviele wie erwünscht.
Der Überblick:
Die Aji Ecuadorian Orange macht mir immer noch Sorgen. Ich gehe von einem Magnesiummangel aus und helfe eventuell etwas nach. Komisch dabei ist, dass die Erde und Behandlung ja für alle gleich ist. Vielleicht ist es auch einfach eine "schlechte" Pflanze. Mal sehen, ob sich das noch verwächst.
An der Aribibi Gusano sieht man schön, dass das Kunstlicht die Pflanze klein hält und sie überall beginnt, Seitentriebe zu entwickeln.
Weil ich gerade beim Thema bin, komme ich zum Aji Colorado Experiment. Die geköpfte Pflanze hat kaum Einbußen gegenüber der normalen und hat überall schön Triebe entwickelt.
Die ersten Blüten öffnen sich nun auch an der Limón:
Während die Superchinense schon voll hängt.
Die Explosive Ember entwickelt sich gut weiter und setzt nun auch die ersten Früchte an.
Läuft also weiterhin sehr gut, auch wenn mittlerweile die obligatorischen Blattläuse versuchen sich auf den Pflanzen niederzulassen.
Samstag, 19. März 2016
Update 19.03.2016
Endlich konnte ich die ersten Sonnenstunden nutzen. Wird höchste Zeit, die Pflanzen an das UV-Licht zu gewöhnen. Am Freitag durften sie zunächst ca. 40 Minuten in die Sonne, heute etwa eine Stunde, da etwas Hochnebel die Sonne abschwächte:
Roozilla und Superchinense
Der Nachwuchs:
Das Experiment mit der geköpften Aji Colorado ist geglückt. Man sieht ganz deutlich, wie sich aus allen Blattachseln nach einer Woche neue Triebe entwickeln. Dadurch wird die Pflanze nicht dürr und hoch, sondern eher buschig und hoffentlich auch ertragreicher.
Die Sipka Zitrone ist durch das Kunstlicht auch schön kompakt und buschig gewachsen. Blüten bilden sich:
Gleiches gilt für die Limón. Beide Pflanzen kompakt, fester Stamm bereits die ersten Verzweigungen und Knospen:
An der Superchinense sind bereits die ersten etwas größeren Früchte am Wachsen:
Insgesamt bin ich dieses Jahr bisher hochzufrieden. Gesunde, kräftige Pflanzen, die voll im Saft stehen. Was mich am meisten verwundert, sind die ausbleibenden Blattläuse.
Auch die Pflanze für die 1-Liter-Topf-Challenge hat gute Chancen. Schön verzweigt und bereits am Blühen:
Roozilla und Superchinense
Der Nachwuchs:
Das Experiment mit der geköpften Aji Colorado ist geglückt. Man sieht ganz deutlich, wie sich aus allen Blattachseln nach einer Woche neue Triebe entwickeln. Dadurch wird die Pflanze nicht dürr und hoch, sondern eher buschig und hoffentlich auch ertragreicher.
Die Sipka Zitrone ist durch das Kunstlicht auch schön kompakt und buschig gewachsen. Blüten bilden sich:
Gleiches gilt für die Limón. Beide Pflanzen kompakt, fester Stamm bereits die ersten Verzweigungen und Knospen:
An der Superchinense sind bereits die ersten etwas größeren Früchte am Wachsen:
Insgesamt bin ich dieses Jahr bisher hochzufrieden. Gesunde, kräftige Pflanzen, die voll im Saft stehen. Was mich am meisten verwundert, sind die ausbleibenden Blattläuse.
Auch die Pflanze für die 1-Liter-Topf-Challenge hat gute Chancen. Schön verzweigt und bereits am Blühen:
Samstag, 12. März 2016
Update 12.03.2016
Die Tage werden länger, der Frühling naht. Bei den Pflanzen macht sich das durch einen großen Wachstumsschub bemerkbar. Alle schieben nun richtig an und könnten sicher bereits die nächste Topfgröße vertragen. Aus Platzgründen wird das aber erstmal nix, es bleibt bei den 10x10ern.
Der Überblick über den aktuellen Stand:
Komisch benimmt sich hier die Aji Ecuadorian Orange. Rollt die Blätter ein, als wäre es ihr zu feucht. Wird aber genau so kurz gehalten wie alle anderen auch, denen nichts anzusehen ist. Die Kräuselung kann aber auch noch andere Ursachen haben, gibt sich im Laufe des Wachstums jedoch meistens wieder.
Da die Aji Colorado zur Art "Baccatum" gehört, will sie hoch hinaus. Das ist bei den meisten Sorten dieser Art so, manche werden auch mal 2,50m hoch.
Dies habe ich nun bei einer der beiden Pflanzen als Experiment unterbunden. Knipst man den Haupttrieb ab, bildet die Chili an den Blattachseln Seitentriebe aus und wird buschiger. Ansonsten wächst erfahrungsgemäß erst ein hoher Haupttrieb, der zwar eine große Krone ausbildet, aber erst sehr spät Seitentriebe entwickelt, die dann auch keine Früchte mehr ansetzen.
Schere angesetzt, Augen zu und durch.
Bin schon sehr gespannt wie unterschiedlich sich die Pflanzen nun entwickeln werden.
Derweil fängt die Wettbewerbs-Ember richtig an und bildet weiter Knospen aus.
Rocozilla kann es auch kaum noch erwarten, endlich das erste Sonnenbad 2016 zu nehmen.
Ähnliches gilt für den Superchinense Steckling, der gibt imemr noch alles, Früchte und Blüten ohne Ende.
Abschließend noch ein netter Zeitungsartikel über ein Grundschultheaterstück in unserer Gegend. Die Chili ist immer weiter auf dem Vormarsch, selbst bei den Kindern hält sie bereits Einzug :)
Der Überblick über den aktuellen Stand:
Komisch benimmt sich hier die Aji Ecuadorian Orange. Rollt die Blätter ein, als wäre es ihr zu feucht. Wird aber genau so kurz gehalten wie alle anderen auch, denen nichts anzusehen ist. Die Kräuselung kann aber auch noch andere Ursachen haben, gibt sich im Laufe des Wachstums jedoch meistens wieder.
Da die Aji Colorado zur Art "Baccatum" gehört, will sie hoch hinaus. Das ist bei den meisten Sorten dieser Art so, manche werden auch mal 2,50m hoch.
Dies habe ich nun bei einer der beiden Pflanzen als Experiment unterbunden. Knipst man den Haupttrieb ab, bildet die Chili an den Blattachseln Seitentriebe aus und wird buschiger. Ansonsten wächst erfahrungsgemäß erst ein hoher Haupttrieb, der zwar eine große Krone ausbildet, aber erst sehr spät Seitentriebe entwickelt, die dann auch keine Früchte mehr ansetzen.
Schere angesetzt, Augen zu und durch.
Bin schon sehr gespannt wie unterschiedlich sich die Pflanzen nun entwickeln werden.
Derweil fängt die Wettbewerbs-Ember richtig an und bildet weiter Knospen aus.
Rocozilla kann es auch kaum noch erwarten, endlich das erste Sonnenbad 2016 zu nehmen.
Ähnliches gilt für den Superchinense Steckling, der gibt imemr noch alles, Früchte und Blüten ohne Ende.
Abschließend noch ein netter Zeitungsartikel über ein Grundschultheaterstück in unserer Gegend. Die Chili ist immer weiter auf dem Vormarsch, selbst bei den Kindern hält sie bereits Einzug :)
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