Die Pflanzen wachsen bisher gut, das Pikieren steht demnächst an. Die Rocotos müssen unbedingt getrennt werden und brauchen größere Töpfe, damit das Wachstum nicht stagniert. Wenn dabei ein paar Wurzeln verletzt werden, ist das nicht weiter schlimm. Im Gegenteil, es regt neuen Wuchs sogar an. Hinweise zum Pikieren habe ich übrigens bereits in den How-To's hinterlegt.
Leider sind bei Chinchi Uchu auch bei der zweiten Aussaat keine Pflanzen erschienen. Auch Peter Pepper, Tabasco und Purrira sind nicht gekommen. Deshalb werde ich zumindest Peter Pepper und Purrira nochmal aussäen, Tabasco wird bei mir komischerweise eh nie was. Eventuell bestelle ich mir da noch ein Pflänzchen bei den bekannten Shops. Auch dafür habe ich eine große Liste zusammengestellt und ja bereits einen Test der beiden größten Läden gemacht.
Erfreulich ist die Superchinense, die bereits blüht:
Die beiden anderen Stecklinge wollten nicht wirklich weiterwachsen, weshalb ich bei einer mal ein paar Blätter entfernt habe. Siehe da, sie fängt an auszutreiben. Manche brauchen halt ein bisschen Ansporn, neues Blattwerk zu bilden.
Morgen ist laut Mondkalender ein guter Tag zum Säen, da werden mir wohl noch ein paar Körner in die Erde fallen.
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Freitag, 8. Februar 2019
Freitag, 26. Januar 2018
Update mit neuer URL
Die Pflanzen entwickeln sich derzeit wunderbar, das Gemisch aus Anzuchterde und TKS2 scheint gut zu funktionieren.
Überall ist schon mindestens das erste Blattpaar zu sehen, manche drehen schon richtig auf. Wird sogar bald wieder Zeit für größere Schuhe.
Selbst die kleine, ehemals kopflose Comapeño ist gut durchgestartet:
Freut mich sehr, da ich die Sorte von Harald Zoschke direkt aus Italien bekommen habe und extrem gespannt drauf bin.
Auch bei den Stecklingen geht es gut voran.
Eine bekommt schon wieder Blüten und die andere hat sich bereits wunderschön geteilt. Das sollten wieder prächtige Exemplare werden.
Wie sicherlich schon aufgefallen ist, ist mein Blog nun unter der neuen URL www.chilihead77.de erreichbar. Kürzer, einfacher zu merken und noch einen Tick professioneller.
Nach fast 10 Jahren Schreiberei noch ein wichtiger, großer Schritt.
Ich hoffe es werden weiterhin stetig mehr Leser, die vor allem auch mal den einen oder anderen Kommentar abgeben. Würde mich sehr freuen.
Überall ist schon mindestens das erste Blattpaar zu sehen, manche drehen schon richtig auf. Wird sogar bald wieder Zeit für größere Schuhe.
Selbst die kleine, ehemals kopflose Comapeño ist gut durchgestartet:
Freut mich sehr, da ich die Sorte von Harald Zoschke direkt aus Italien bekommen habe und extrem gespannt drauf bin.
Auch bei den Stecklingen geht es gut voran.
Eine bekommt schon wieder Blüten und die andere hat sich bereits wunderschön geteilt. Das sollten wieder prächtige Exemplare werden.
Wie sicherlich schon aufgefallen ist, ist mein Blog nun unter der neuen URL www.chilihead77.de erreichbar. Kürzer, einfacher zu merken und noch einen Tick professioneller.
Nach fast 10 Jahren Schreiberei noch ein wichtiger, großer Schritt.
Ich hoffe es werden weiterhin stetig mehr Leser, die vor allem auch mal den einen oder anderen Kommentar abgeben. Würde mich sehr freuen.
Sonntag, 31. Dezember 2017
Unter die Erde
Nach dem 24stündigen Salpeterbad ging es gestern Abend noch in die Erde mit dem Saatgut.
Ich nutze hier die Töpfchen der Firma Götz Pflanzenzubehör, weil davon genau 28 Stück in das Mini-GWH passen. So kann jeder Samen sein eigenes Töpfchen bewohnen und ich spare mir das erste pikieren.
Als Substrat dient diesmal eine Mischung aus Anzuchterde und meiner Endtopferde bestehend aus TKS2 und Perlite sowie etwas Urgesteinsmehl.
Jedes Töpfchen bis zum Rand befüllt und mit dem Pikierstab ein kleines, etwa 1 cm tiefes Loch gegraben, Samen gewaschen und eingeworfen.
Dann wieder verschlossen und ab ins Mini-GWH auf die Heizmatte.
Genaueres kann man in meinem How-To: Anzucht, Pikieren, Aussaat lesen.
Als Dokumentation kommt wieder meine Excel-Liste zum Einsatz, die ich auch gerne zum Download bereitstelle:
Ich nutze hier die Töpfchen der Firma Götz Pflanzenzubehör, weil davon genau 28 Stück in das Mini-GWH passen. So kann jeder Samen sein eigenes Töpfchen bewohnen und ich spare mir das erste pikieren.
Als Substrat dient diesmal eine Mischung aus Anzuchterde und meiner Endtopferde bestehend aus TKS2 und Perlite sowie etwas Urgesteinsmehl.
Jedes Töpfchen bis zum Rand befüllt und mit dem Pikierstab ein kleines, etwa 1 cm tiefes Loch gegraben, Samen gewaschen und eingeworfen.
Dann wieder verschlossen und ab ins Mini-GWH auf die Heizmatte.
Genaueres kann man in meinem How-To: Anzucht, Pikieren, Aussaat lesen.
Als Dokumentation kommt wieder meine Excel-Liste zum Einsatz, die ich auch gerne zum Download bereitstelle:
Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken.
Zeitgleich habe ich noch die Stecklinge verpflanzt, die bereits Wurzeln angesetzt haben.
Einer davon ist leider etwas untergegangen (im wahrsten Sinne des Wortes) und hat sämtliche Blätter verloren. Da man aber bereits wieder neues Wachstum sieht, gebe ich ihm natürlich auch eine Chance.
Wird er schon schaffen, der Kleine!
Samstag, 12. März 2016
Update 12.03.2016
Die Tage werden länger, der Frühling naht. Bei den Pflanzen macht sich das durch einen großen Wachstumsschub bemerkbar. Alle schieben nun richtig an und könnten sicher bereits die nächste Topfgröße vertragen. Aus Platzgründen wird das aber erstmal nix, es bleibt bei den 10x10ern.
Der Überblick über den aktuellen Stand:
Komisch benimmt sich hier die Aji Ecuadorian Orange. Rollt die Blätter ein, als wäre es ihr zu feucht. Wird aber genau so kurz gehalten wie alle anderen auch, denen nichts anzusehen ist. Die Kräuselung kann aber auch noch andere Ursachen haben, gibt sich im Laufe des Wachstums jedoch meistens wieder.
Da die Aji Colorado zur Art "Baccatum" gehört, will sie hoch hinaus. Das ist bei den meisten Sorten dieser Art so, manche werden auch mal 2,50m hoch.
Dies habe ich nun bei einer der beiden Pflanzen als Experiment unterbunden. Knipst man den Haupttrieb ab, bildet die Chili an den Blattachseln Seitentriebe aus und wird buschiger. Ansonsten wächst erfahrungsgemäß erst ein hoher Haupttrieb, der zwar eine große Krone ausbildet, aber erst sehr spät Seitentriebe entwickelt, die dann auch keine Früchte mehr ansetzen.
Schere angesetzt, Augen zu und durch.
Bin schon sehr gespannt wie unterschiedlich sich die Pflanzen nun entwickeln werden.
Derweil fängt die Wettbewerbs-Ember richtig an und bildet weiter Knospen aus.
Rocozilla kann es auch kaum noch erwarten, endlich das erste Sonnenbad 2016 zu nehmen.
Ähnliches gilt für den Superchinense Steckling, der gibt imemr noch alles, Früchte und Blüten ohne Ende.
Abschließend noch ein netter Zeitungsartikel über ein Grundschultheaterstück in unserer Gegend. Die Chili ist immer weiter auf dem Vormarsch, selbst bei den Kindern hält sie bereits Einzug :)
Der Überblick über den aktuellen Stand:
Komisch benimmt sich hier die Aji Ecuadorian Orange. Rollt die Blätter ein, als wäre es ihr zu feucht. Wird aber genau so kurz gehalten wie alle anderen auch, denen nichts anzusehen ist. Die Kräuselung kann aber auch noch andere Ursachen haben, gibt sich im Laufe des Wachstums jedoch meistens wieder.
Da die Aji Colorado zur Art "Baccatum" gehört, will sie hoch hinaus. Das ist bei den meisten Sorten dieser Art so, manche werden auch mal 2,50m hoch.
Dies habe ich nun bei einer der beiden Pflanzen als Experiment unterbunden. Knipst man den Haupttrieb ab, bildet die Chili an den Blattachseln Seitentriebe aus und wird buschiger. Ansonsten wächst erfahrungsgemäß erst ein hoher Haupttrieb, der zwar eine große Krone ausbildet, aber erst sehr spät Seitentriebe entwickelt, die dann auch keine Früchte mehr ansetzen.
Schere angesetzt, Augen zu und durch.
Bin schon sehr gespannt wie unterschiedlich sich die Pflanzen nun entwickeln werden.
Derweil fängt die Wettbewerbs-Ember richtig an und bildet weiter Knospen aus.
Rocozilla kann es auch kaum noch erwarten, endlich das erste Sonnenbad 2016 zu nehmen.
Ähnliches gilt für den Superchinense Steckling, der gibt imemr noch alles, Früchte und Blüten ohne Ende.
Abschließend noch ein netter Zeitungsartikel über ein Grundschultheaterstück in unserer Gegend. Die Chili ist immer weiter auf dem Vormarsch, selbst bei den Kindern hält sie bereits Einzug :)
Mittwoch, 17. Februar 2016
Umgetopft
Ca. einen Monat stehen die Pflanzen nun in den Anzuchttöpfen. Höchste Zeit, die Schuhe etwas zu vergrößern. Noch wichtiger ist dabei natürlich das Trennen (Pikieren) der Chilis, wenn sich mehrere in einem Gefäß befinden. Nur so können sie sich optimal entwickeln, weiter wachsen und ihre Wurzeln richtig ausbreiten.
Ich nutze als Substrat eine Mischung aus TKS2 und Perlite, mittlerweile vertragen die Kleinen auch schon etwas stärker vorgedüngte Erde. Merkt man auch gleich am einsetzenden Wachstumsschub.
Die neuen Töpfe haben ca. 10x10x10cm und müssen nun bis Mai ausreichen. Nicht ganz optimal, aber aus Platzgründen nicht anders machbar.
8 Stück passen in eine Anzuchtschale und stehen nun wieder unter der Beleuchtung.
Besonders die Baccatums schieben gleich fröhlich an:
Angegossen mit etwas Algan Wachstumshilfe gibt es nun alle 2 Tage ca. 20ml Wasser. Nur nicht zu feucht halten, das mögen Chilis gar nicht und fördert nur das Trauermückenwachstum.
Meine Explosive Ember für den Wettbewerb bekommt unterdessen schon die ersten Knospen und mußte nun ans Fenster ausweichen.
Die Blattlaus auf obigem Bild wurde natürlich sofort vernichtet ;)
Der Superchinensesteckling gibt weiterhin alles und blüht ohne Ende. Sogar einen Fruchtansatz konnte ich schon entdecken. Da weiß man wieder, warum ich diese "Sorte" unbedingt behalten möchte.
Ich nutze als Substrat eine Mischung aus TKS2 und Perlite, mittlerweile vertragen die Kleinen auch schon etwas stärker vorgedüngte Erde. Merkt man auch gleich am einsetzenden Wachstumsschub.
Die neuen Töpfe haben ca. 10x10x10cm und müssen nun bis Mai ausreichen. Nicht ganz optimal, aber aus Platzgründen nicht anders machbar.
8 Stück passen in eine Anzuchtschale und stehen nun wieder unter der Beleuchtung.
Besonders die Baccatums schieben gleich fröhlich an:
Angegossen mit etwas Algan Wachstumshilfe gibt es nun alle 2 Tage ca. 20ml Wasser. Nur nicht zu feucht halten, das mögen Chilis gar nicht und fördert nur das Trauermückenwachstum.
Meine Explosive Ember für den Wettbewerb bekommt unterdessen schon die ersten Knospen und mußte nun ans Fenster ausweichen.
Die Blattlaus auf obigem Bild wurde natürlich sofort vernichtet ;)
Der Superchinensesteckling gibt weiterhin alles und blüht ohne Ende. Sogar einen Fruchtansatz konnte ich schon entdecken. Da weiß man wieder, warum ich diese "Sorte" unbedingt behalten möchte.
Donnerstag, 4. Februar 2016
Update 04.02.2016
Alles wächst und gedeiht sehr gut, die Keimphase ist fast abgeschlossen.
Am 25. 01. keimte zu meiner Freude endlich eine CAP 1491. Freue mich schon auf die Wildsorte der Art Capsicum Eximium.
Außerdem habe ich aus dem Saatgutwanderpaket noch ein paar Rocoto Marlene unter die Erde gebracht, da mich die Yellow Rocoto anscheinend im Stich lassen wollen. Auch von der Kuikiro fehlt noch jede Spur, während die Marlene am 02.02. bereits 2 Keimlinge ans Licht gebracht hat.
Der Steckling der Superchinense wächst mir langsam über den Kopf, ich fürchte ich werde ihn nochmal zurückstutzen müssen. Ein Wahnsinn, wie das Teil Gas gibt:
Auch der Challenge-Pflanze "Explosive Ember" geht es sehr gut, sie bildet bereits Seitentriebe aus. Das Kunstlicht hält die Pflanzen kompakt und buschig, so soll es sein.
Werde den Keimplatz aber am Wochenende räumen und die ersten Pflanzen pikieren. Etwas Zeit gebe ich den fehlenden Sorten aber noch, nur die Heizmatte wird dann abgeschaltet.
Am 25. 01. keimte zu meiner Freude endlich eine CAP 1491. Freue mich schon auf die Wildsorte der Art Capsicum Eximium.
Außerdem habe ich aus dem Saatgutwanderpaket noch ein paar Rocoto Marlene unter die Erde gebracht, da mich die Yellow Rocoto anscheinend im Stich lassen wollen. Auch von der Kuikiro fehlt noch jede Spur, während die Marlene am 02.02. bereits 2 Keimlinge ans Licht gebracht hat.
Der Steckling der Superchinense wächst mir langsam über den Kopf, ich fürchte ich werde ihn nochmal zurückstutzen müssen. Ein Wahnsinn, wie das Teil Gas gibt:
Auch der Challenge-Pflanze "Explosive Ember" geht es sehr gut, sie bildet bereits Seitentriebe aus. Das Kunstlicht hält die Pflanzen kompakt und buschig, so soll es sein.
Werde den Keimplatz aber am Wochenende räumen und die ersten Pflanzen pikieren. Etwas Zeit gebe ich den fehlenden Sorten aber noch, nur die Heizmatte wird dann abgeschaltet.
Samstag, 9. Januar 2016
Aussaat 2016 gestartet
Laut diverser Mondkalender ist dieses Wochenende sehr gut für die Aussaat von Fruchtpflanzen geeignet. Also frisch ans Werk und losgelegt.
Wie die Jahre davor kommen meine Eiswürfelbehälter zum Einsatz, um die Samen erst einmal einzuweichen. Das hilft bei der Keimung und bringt kräftigere Sämlinge hervor.
Gute Beschriftung ist natürlich eine Grundvoraussetzung, um später die Pflanzen auch richtig zuordnen zu können.
Eingeweicht werden die Samen in einer Salpeterlösung (KNO3). Dazu mischt man 100ml Wasser mit 1g Salpeter. Dies weicht die Keimhülle auf und der Sämling kann später leichter den Kopf aus der Hülle ziehen. Außerdem werden die Jungpflanzen auch etwas kräftiger. Salpeter bekommt man in der Apotheke, da es sich aber auch zum Bombenbau eignet, wird man hier entweder schief angeschaut, oder hat Probleme, welches zu erhalten. Als Tipp deshalb: Bei der Saatgutbestellung bei Semillas, einfach einen Beutel dazu bestellen.
Da ich von jeder Sorte eine Pflanze ziehen möchte, habe ich je zwei Körner eingeweicht. Außer bei der Limón und Aribibi Gusano, da die Samen ein Jahr älter sind, hier waren es drei. Außerdem ist mir aufgefallen, dass mir noch der Tabasco fehlte. Wurde eben noch kurz hinzugefügt.
Die Wildsorte CAP 1491 (Capsicum Eximium) schicke ich mit 5 Körnern ins Rennen, damit da auch wirklich ein Keimling dabei ist.
Für 24 Stunden baden sie nun auf der Heizmatte, bevor ich sie dann unter die Erde bringe.
Derweil gehe ich noch schnell auf die bereits wachsenden Sorten ein:
Die Explosive Ember für die Facebook-
Challenge sind ja alle drei gekeimt und haben sich ganz gut entwickelt. Demnächst werde ich also eine Pflanze auswählen und in den geforderten 1 Liter Topf stecken.
Die anderen beiden werden natürlich nicht getötet, sondern an andere Chilibauern weitergegeben.
Der Steckling wächst prächtig und hat einen riesigen Trieb herausgeschoben.
Auch die zweite Gabelung beginnt zu wachsen und ich hoffe auf eine kräftige, mehrtriebige Pflanze.
Rocozilla geht es ebenfalls gut, sie treibt wieder hervorrangend und kräftig aus.
Da sich bereits wieder die lästigen Trauermücken zeigen, habe ich mit Neudorff StechmückenFrei angegossen. Hier reichen bereits wenige Tropfen im Gießwasser, um mit dem enthaltenen Bakterium sämtliche Larven der Biester abzutöten. Ist also sehr ergiebig und hält ewig. Kann ich nur jedem empfehlen. Dazu stelle ich noch ein paar Gelbtafeln auf, um die erwachsenen Mücken einzufangen und die Fortpflanzung zu verhindern.
Am Anzuchtplatz befanden sich noch ein paar Thunder Mountain Longhorn Chilis zum Trocknen. Diese werden nochmal eine Runde im Dörrer drehen und werden dann zu Pulver gemahlen. Ist recht aromatisch und nur leicht scharf.
Möge die Saison 2016 eine gute werden!
Wie die Jahre davor kommen meine Eiswürfelbehälter zum Einsatz, um die Samen erst einmal einzuweichen. Das hilft bei der Keimung und bringt kräftigere Sämlinge hervor.
Gute Beschriftung ist natürlich eine Grundvoraussetzung, um später die Pflanzen auch richtig zuordnen zu können.
Eingeweicht werden die Samen in einer Salpeterlösung (KNO3). Dazu mischt man 100ml Wasser mit 1g Salpeter. Dies weicht die Keimhülle auf und der Sämling kann später leichter den Kopf aus der Hülle ziehen. Außerdem werden die Jungpflanzen auch etwas kräftiger. Salpeter bekommt man in der Apotheke, da es sich aber auch zum Bombenbau eignet, wird man hier entweder schief angeschaut, oder hat Probleme, welches zu erhalten. Als Tipp deshalb: Bei der Saatgutbestellung bei Semillas, einfach einen Beutel dazu bestellen.
Da ich von jeder Sorte eine Pflanze ziehen möchte, habe ich je zwei Körner eingeweicht. Außer bei der Limón und Aribibi Gusano, da die Samen ein Jahr älter sind, hier waren es drei. Außerdem ist mir aufgefallen, dass mir noch der Tabasco fehlte. Wurde eben noch kurz hinzugefügt.
Die Wildsorte CAP 1491 (Capsicum Eximium) schicke ich mit 5 Körnern ins Rennen, damit da auch wirklich ein Keimling dabei ist.
Für 24 Stunden baden sie nun auf der Heizmatte, bevor ich sie dann unter die Erde bringe.
Derweil gehe ich noch schnell auf die bereits wachsenden Sorten ein:
Die Explosive Ember für die Facebook-
Challenge sind ja alle drei gekeimt und haben sich ganz gut entwickelt. Demnächst werde ich also eine Pflanze auswählen und in den geforderten 1 Liter Topf stecken.
Die anderen beiden werden natürlich nicht getötet, sondern an andere Chilibauern weitergegeben.
Der Steckling wächst prächtig und hat einen riesigen Trieb herausgeschoben.
Auch die zweite Gabelung beginnt zu wachsen und ich hoffe auf eine kräftige, mehrtriebige Pflanze.
Rocozilla geht es ebenfalls gut, sie treibt wieder hervorrangend und kräftig aus.
Da sich bereits wieder die lästigen Trauermücken zeigen, habe ich mit Neudorff StechmückenFrei angegossen. Hier reichen bereits wenige Tropfen im Gießwasser, um mit dem enthaltenen Bakterium sämtliche Larven der Biester abzutöten. Ist also sehr ergiebig und hält ewig. Kann ich nur jedem empfehlen. Dazu stelle ich noch ein paar Gelbtafeln auf, um die erwachsenen Mücken einzufangen und die Fortpflanzung zu verhindern.
Am Anzuchtplatz befanden sich noch ein paar Thunder Mountain Longhorn Chilis zum Trocknen. Diese werden nochmal eine Runde im Dörrer drehen und werden dann zu Pulver gemahlen. Ist recht aromatisch und nur leicht scharf.
Möge die Saison 2016 eine gute werden!
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