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Dienstag, 22. März 2022

Salty Honey Roast Chicken Jerky

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Zum Dörrgerät gab es noch ein Rezeptbuch, aus dem ich dieses Rezept genommen habe. Ich muss es allerdings etwas abwandeln, da z.B. die Salzmenge dort einfach viel zu hoch ist. Es heißt zwar "salty", sollte aber doch noch essbar sein.


Zutaten:




500g Hühnerbrustfilet ohne Haut
1 EL süßer Senf
4 EL Honig
2 EL Himbeer- oder Apfelessig
1/2 EL Zimt




Man friert zunächst die Hühnerbrust etwas ein, damit man sie besser in ca. 4mm dicke Scheiben schneiden kann. 



Die restlichen Zutaten werden in einer Schüssel vermischt und dann wird das Hühnchen damit mariniert. Hier eignet sich der fürs Einfrieren genutzte Gefrierbeutel zum Wiederverwerten. 

 


Etwas durchmengen und über Nacht marinieren lassen.

Am nächsten Tag dann ab in das Dörrgerät und bei 50°C für mindestens 15 Stunden trocknen. 

 









Huhn ist sehr proteinreich und fettarm, lässt sich also gut als gesunder Snack zubereiten. 

Als Variation kann man hier natürlich auch anderes Salz verwenden, Rauchsalze oder zur Not auch ganz normales Steinsalz.

Die Chiligabe kann selbstverständlich ebenso nach Geschmack variiert werden, auch hier eignet sich z.B. ein rauchiges Pimenton de la Vera Chilipulver sehr gut.




Donnerstag, 17. März 2022

Nutrilovers - Nutri-Dry Dörrautomat

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Der Nutrilovers Dörrautomat kommt mit jeder Menge Zubehör nach Hause. 5 Einlagen zum Dörren, ein Dörrgitter und eine Dörrfolie für Fruchtleder, dazu ein Silikonförmchen für Müsliriegel sowie einem Rezeptbuch mit vielen Vorschlägen und Anwendungsbeispielen.
 


Das Gerät ist sehr kompakt, rechteckig und platzsparend aufgebaut. Die Funktionsweise ist hier genau andersherum, wie bei vielen günstigen, runden Geräten. Diese blasen in der Mitte einfach wie ein Fön die heiße Luft nach oben, die sich dann in der obersten Lage bzw. am Deckel fängt und dann wieder zurückströmt. Dadurch ist der Luftstrom nicht gleichmäßig und man muss die einzelnen Lagen nach einiger Zeit durchtauschen, da einige heißer werden, als andere.

Nicht so bei diesem Dörrer. Hier wird in der Mitte die Luft angesaugt und dann rundherum am Rand des Bodens nach oben geleitet. Dadurch ist das Gerät extrem effizient und alles wird gleichmäßig trocken.

 












Zum Test habe ich mir ein Rezept für Trockenfleisch aus dem Buch genommen. Darin wurde eine Trockenzeit von 24 Stunden bei 50°C angegeben. Erstaunlicherweise war es nach 12 Stunden eigentlich schon fertig, zur Sicherheit habe ich erst nach 15 Stunden aufgehört. Hierbei ist mir aber aufgefallen, dass in den Jerkyrezepten extrem viel Salz verwendet wird. Die angegebene Menge sollte man mindestens halbieren!



Dazu finden sich noch weitere spannende Möglichkeiten wie Kräutermischungen, Fruchtleder, Müsliriegel, Energiekugeln, Tierfutter, Marinaden, süße Kindersnacks oder aromatisierte Salze.

Die Dörreinlagen lassen sich wunderbar in der Spülmaschine reinigen, einfach und schnell. Genauso leicht ist auch die Gerätebedienung. Nur zwei Knöpfe und ein Drehregler sind vorhanden. Damit startet oder stoppt man den Dörrvorgang und stellt Zeit/Temperatur ein. Man hat hier von 0-24 Stunden und 35-70°C freie Wahl. Nach Ablauf der Zeit schaltet sich das Gerät automatisch komplett ab.

 


Auch eine Chiliernte wurde innerhalb weniger Stunden knochentrocken und kann nun gemahlen werden. 

 


Ich bin von dem Gerät wirklich begeistert. Es ist sehr effektiv und bietet viele Möglichkeiten, selbst zu Hause durch Trocknen Dinge haltbar zu machen oder auch Müsliriegel und Tierfutter selbst herzustellen.

 


Erhältlich ist das Gerät bei Amazon.

  


Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäüfen.

Freitag, 17. November 2017

Hot-Pain Kalender, Saatgutlieferung und Resteverarbeitung

Heute mal ein etwas gemischter Post. 

Der gratis Hot-Pain Kalender für 2018 wurde geliefert!

http://bit.ly/2zO9kBs

Wieder ganz tolle Fotos dabei und diesmal sogar in großem DIN A3. Hier noch ein kleines Beispiel:

http://bit.ly/2zO9kBs

Da freut sich der Chilihead das ganze Jahr drüber. Übrigens gibt es den Kalender noch bis Ende November GRATIS - natürlich nur solange Vorrat reicht. Dazu bitte den Gutscheincode HP_2018 im Warenkorb verwenden.

Einen Haufen Superhots habe ich ja auch noch nachreifen lassen. Die Fatalii Jigsaw und die Carolina Reaper kamen nun in den Dörrer. Super nachgereift war nichts grünes mehr vorhanden:


Ein paar Aji Charapita sind auch noch darunter, alles zusammen darf nun ein paar Stunden im Dörrgerät trocknen.



Außerdem sind meine Saatgutlieferungen auch bereits eingetroffen. Nur 5 Tage nach der Bestellung ist bereits Post von Semillas gekommen:



Es fehlte also nur noch eine Sorte, die ich bei der Hippy Seed Company in Australien bestellt hatte. Aber auch die hat heute ihren Weg zu mir gefunden:


Dazu ganz lieb noch eine Grußkarte, die Grow-Anleitung und eine kleine Zugabe in Form von Aji Crystal Saatgut. Vielen Dank dafür! Selbst das schützende Klopapier ist liebevoll ausgewählt, Neil und Charlotte sind einfach toll. 

In diesem Sinne:


PS: Wer noch Saatgut braucht, der kann sich gerne mal in meinen How-To's umschauen. Dort gibt es auch eine Liste der gängigsten Samenshops.

Samstag, 4. November 2017

Post aus Finnland und Saisonende

Nach der Saison ist vor der Saison, deshalb geht es langsam ans Saatgut sammeln für 2018. Hierzu habe ich mir eine besondere Sorte bei Fatalii.net in Finnland bestellt. Die Gelegenheit war gerade güstig, da Jukka auch gerade die signierte Erstausgabe seines neuen Buches "Bonchi" herausgebracht hat.



Dabei handelt es sich um eine 48seitige Anleitung zum Ziehen von Bonsai Chilipflanzen. Rezension des Buches folgt natürlich noch separat.

Ich bedanke mich hiermit auch nochmal herzlich bei Jukka "Fatalii" Kilpinen, der mir großzügigerweise zu meiner bestellten Sorte Thsololo noch weitere Saatgutpäckchen dazu gelegt hat.
Außerdem gab es noch eine kleine Anleitung, wie man Chilis erfolgreich anzieht.



Bekommen habe ich außer der Thsololo noch Marbles, eine Capsicum Annuum Ziersorte ohne Schärfe, eine Moruga Scorpion (Capsicum Chinense) mit 10+++ und Bird's Eye Baby (Annuum) - Schärfegrad 7/10.

Was davon den Weg in die Anzuchtbox findet, wird sich später noch zeigen.


Draußen sieht es mittlerweile nach Sturm und kalten Nächte nicht mehr so rosig aus. Außer den Rocotos zeigen bereits alle Pflanzen die ersten Erfrierungen. Also habe ich nun schonmal die ersten Pflanzen abgeerntet. Alles was einigermaßen Farbe bekommen hat, bzw. noch Chancen drauf hat, wird abgenommen.

Gestartet habe ich mit den Carolina Reaper und Fatalii Jigsaw sowie der Aji Charapita. 333g sind es geworden.



Die dürfen nun noch in der Wärme etwas nachreifen und kommen dann alle in den Dörrer. Leider helfen bei Chilis keine Tricks mit Äpfeln oder Bananen. Der Reifeprozess muss bereits gestartet sein und lässt sich nicht beeinflussen, wie man das von Tomaten kennt.

Was wirklich grün ist, bleibt auch grün.

Montag, 2. Oktober 2017

Chilisalz herstellen

Fast alle Speisen werden gesalzen. Warum also nicht gleich die Chili mit dem Salz kombinieren? So spart man sich das doppelte Würzen.



Hierbei gibt es eigentlich zwei Methoden:


Salz mit Chiliflocken mischen

Die erste, einfache Variante kombiniert nur getrocknete Chiliflocken oder Pulver mit grobem Salz. Man nimmt nur eine handvoll Flocken und mischt diese unter. Hier hat man leider keine leuchtenden Farben und auch das Aroma ist nicht besonders stark. Eine wenig elegante Methode. Besser ist:


Salz mit frischen Chilis vermengen

Man benötigt ein paar frische Früchte, am besten aus der eigenen Ernte. Dazu noch etwas grobes Meersalz.



Zunächst werden die Chilis vom Stengel befreit, halbiert und entkernt. Wer viel Schärfe erhalten möchte, sollte darauf achten, dass wirklich nur die Samen entfernt werden. Die Schärfe sitzt nämlich hauptsächlich in der weißlichen Plazenta, an der die Samen hängen.



Die Chilis sollten wirklich sehr frisch sein, nur so sind sie auch saftig genug, um sich mit dem Salz richtig zu verbinden. Man püriert nun die Früchte im Mixer (Eventuell etwas Wasser zugeben, falls es nicht richtig zerkleinert wird). Ein Teil Chilis wird dann mit drei Teilen Salz vermengt (3:1). In meinem Fall waren das etwa 100ml Chilipüree, also 300ml Salz oben drauf.






Ordentlich durchmengen und dann wieder trocknen lassen. Hierbei entweder etwas Backpapier auf ein Backblech legen und die Masse bei ca. 50°C mit leicht geöffneter Tür (Holzlöffel einklemmen)  im Backofen trocken, oder ins Dörrgerät packen.

Für den Dörrer eine Lage aufs Backpapier legen, anzeichnen und ausschneiden.



Die Masse darauf verteilen und mehrere Stunden laufen lassen, bis das Salz wieder richtig trocken ist.












Anschließend in ein großes Glas geben und ordentlich schütteln, damit sich die Kristalle wieder einigermaßen lösen. Dann eine Portion in eine Mühle packen und schon ist das intensiv duftende, farbintensive Salz fertig.


Man hat hier wenige Grenzen und kann mit unterschiedlichen Sorten sehr viele, bunt gefärbte, aromatische Chilisalze herstellen.

Passende Mühlen gibt es übrigens z.B. bei Chili Food.

http://bit.ly/2KOB8td


rauchsalz.eu

Montag, 25. September 2017

Ernte 25.09.2017

Die Temperaturen gehen langsam in den Keller, also schnell mal abgeerntet:



Insgesamt 1171g. 
Jede Menge extrem scharfer Fatalii Jigsaws dabei, die direkt in den Dörrer gewandert sind.



Dazu kamen dann noch die Aji Charapita. Das Pulver soll ja angeblich ein tolles Aroma haben, also wird das natürlich ausprobiert. 

Leider eine ziemliche Sträflingsarbeit:



Wer mehr über den Dörrvorgang erfahren möchte, kann sich mal in meinen How-To's umsehen. Hier der direkte Link zur Anleitung:



Freitag, 18. November 2016

Resteverarbeitung

Die letzten Rocotos sind fast komplett nachgereift und mußten noch irgendwie verarbeitet werden.


Zur Erinnerung, geerntet sahen sie noch so aus:


1664g sind das nochmal gewesen. Etwa ein Kilo habe ich kleingeschnitten und entkernt in den Froster gelegt, eventuell wird daraus nochmal etwas Rocoto Senf Soße. Der Rest ging dann kleingeschnitten in den Dörrer, Rocotopulver wird immer gern genommen:


Bei den dickfleischigen Früchten wird das mindestens 8 Stunden dauern. Eventuell auch länger. Wer sich über das Dörren und die unterschiedlichen Geräte nochmal informieren möchte, dem lege ich folgenden Link ans Herz:

How To: Dörren und Pulverherstellung

Dort habe ich eine kleine Zusammenfassung der gängigsten Geräteklassen und deren Einsatz erstellt.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Verarbeitung und Stecklinge

Da sich bald der erste Frost einstellen wird, müssen die ersten Vorbereitungen getroffen werden. Zunächst habe ich von der Superchinense wieder Stecklinge geschnitten, solange die Pflanze noch voll im Saft steht und keinem Temperaturschock ausgesetzt war. Sie hat es sogar noch geschafft, ein paar weitere Früchte reif zu bekommen:



Einige frische Triebe mit dem Messer abgeschnitten und in den dunklen Tonkrug gestellt. Zusätzlich noch eine kleine Heizmatte aus einem Terrarium drunter, weil das Fensterbrett ziemlich kühl ist und sich sonst die Wurzelbildung ewig hinzieht.



Jetzt heißt es ständig nach Blattläusen Ausschau halten, die saugen sonst das bisschen Pflanzensaft aus dem Steckling und er geht ein.

Meine Wettbewerbspflanze hat noch einmal 11g gespendet. Der Contest geht noch bis November, eventuell rette ich sie für den Rest der Zeit noch nach drinnen.



Die Gochu wird im Dörrer getrocknet, die brauche ich fürs nächste Kimchi als Originalzutat.

http://chilihead-icewolf77.blogspot.de/2013/10/dorren-und-pulverherstellung.html

Dazu habe ich noch die Aji Colorados gelegt, die bereits an der Pflanze angetrocknet waren. Mal sehen, wie aromatisch die im dehydrierten Zustand so sind.


Dann nochmal vielen Dank an Martin, der mir noch einmal etwas geschickt hat. Da gab es leckere Jalapeño Poppers von.


Mit einem T-Schnitt geöffnet, mit Käse gefüllt und Speck umwickelt. Ab in den Ofen: