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Donnerstag, 30. Januar 2020

Anzucht Update

Bald sind die Samen drei Wochen unter der Erde. Es hat sich mittlerweile auch bereits einiges getan.


Gekeimt sind:

1x Peperone Saltillo
1x Kashmiri Mirch
4x Shakira F1
4x Coccinella F1
3x Sumher F1
2x Big Red Mama
4x Aji Mochero
3x Aji Benito
3x Aji Norteno
1x Amashito Wild
5x Dalle Khursani
4x Aji Fantasy
3x Capezzoli di Scimmia


38 Pflänzchen. Damit ist auf jeden Fall mehr als genug für die Saison 2020 vorhanden. Leider hat sich immer noch keine Trinidad Hornet oder 7Pot Congo Chocolate gezeigt. Auch von der Ulupica X Locoto, bei der ich eine gelbe Variation bekommen habe, ist nichts gekeimt. Sehr schade, ich hatte besonders auf diese Sorte gehofft, um sie stabilisieren zu können. 

Da es aber auch mal bis zu 8 Wochen dauern kann, habe ich durchaus noch Hoffnung und es bleibt natürlich weiterhin alles auf der Heizmatte stehen.



Zur Vorbeugung habe ich nun auch bereits mit Culinex gegossen. Das Mittel hilft gegen Trauermücken, die gerade im Anfangsstadium gerne die zarten, ersten Wurzeln der Keimlinge abfressen. Die vertragen das natürlich gar nicht und sterben ab. Sind sie erstmal größer, macht ihnen das auch nicht mehr viel aus, nur zu Beginn sollte man da sehr vorsichtig sein.


Culinex ist quasi der Ersatz für das Neudorff Stechmückenfrei, welches leider in flüssiger Form nicht mehr hergestellt wird. Die Bakterien greifen die Mückenlarven an und töten sie ab. Völlig biologisch und ungefährlich für Mensch, Tier und sonstige Organismen. Problem an den Tabletten: Eine davon reicht für etwa 50 Liter Wasser und muss somit stark zerkleinert werden, da ich ja höchstens 5 Liter davon benötige. Alles andere wäre Verschwendung. Ich habe also nun ein grobes Achtel einer Tablette aufgelöst und damit die Setzlinge gegossen. Sollte mehr als ausreichend sein.

Erhältlich sind die Tabletten relativ günstig bei Amazon. Sind bis zu 5 Jahre haltbar und man hat somit auch durchaus für mehrere Jahre Sicherheit.



Freitag, 17. März 2017

Trauermücken erkennen und bekämpfen

Die Trauermücke ist eine ca. 2-4mm große Fliege, die an sich eigentlich nur etwas nervig herumfliegt. Die eigentliche Gefahr geht von den Larven aus, die sich im Boden von alten Pflanzenteilen und leider auch frischen Wurzeln und Stängeln ernähren. Das ist natürlich gerade für frisch geschlüpfte Keimlinge tödlich, älteren Pflanzen macht es meist nicht viel aus. Nervig bleiben die Plagegeister aber auf jeden Fall.



Quelle: Wikimedia Commons, Author: James K. Lindsey

Links die Trauermücke selbst, rechts die Larve, die man im Boden findet. Diese sind etwa 1-2mm groß, weiß mit schwarzem Kopf.





 

Ins Haus holt man sich die Brut meist mit der Erde, dagegen kann man auch nicht viel unternehmen. Es empfiehlt sich natürlich, hochwertiges Substrat zu kaufen. Man kann sie vor der Aussat thermisch behandeln, also z.B. bei 200°C für 15 Minuten in den Ofen stellen. Dann sind aber vermutlich auch alle Nährstoffe dahin.



Die Trauermücken an sich leben nur ein paar Tage, da sie eigentlich nur zum Geschlechtsakt und zur Eiablage dienen. Rüttelt man leicht an den Pflanzen, fliegen oft einige davon auf und schwirren umher.

Abhilfe schafft man da schonmal durch sogenannte Gelbtafeln, die man überall bei den Töpfen aufstellt. Die Signalfarbe lockt die Mücken an, die dann auf den klebrigen Tafeln kleben bleiben. Somit wird schonmal die Fortpflanzung verhindert und man muß sich nur noch um die Larven selbst kümmern.

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Grundsätzlich gilt: Wenig gießen, da sie sich in feuchtem Umfeld wohl fühlen. Die obere Erdschicht ruhig antrocknen lassen, oder am besten gleich nur von unten gießen. Man kann auch oben auf die Erde eine Schicht Quarzsand geben, um zu verhindern dass die Mücken schlüpfen können. Diese Schicht muss aber dann auch mindestens 2cm dick sein, sonst hilft es nicht. Außerdem hat man kein Mückenproblem, wenn man in Seramis, Kokosfaser oder Steinwolle anzieht (dafür ist die Nährstoffdosierung aber eher schwierig).


Hat man die Plagegeister erstmal im Substrat, kann man sich mit diversen Mitteln behelfen.

Es gibt wieder einige Hausmittel, deren Wirkung ich aber immer etwas in Frage stellen würde. So hört man z.B. von Streichholzköpfen in der Erde, weil der Schwefel die Larven vertreiben soll. Außerdem soll auch hier wieder das Gießen mit Knoblauchsud helfen.





Professioneller geht man die Sache mit folgenden Mitteln an:


Es gibt sogenannte SF Nematoden zu bestellen.

Diese Fadenwürmer ( Steinernema feltiae ) fressen die Larven auf und man hat keinerlei Arbeit damit. Verschiedenste Hersteller bieten hier Produkte an, die man kühl lagern und schnell verbrauchen sollte.

Daneben gibt es noch Raubmilben (Hypoaspis miles oder auch Hypoaspis aculeifer) die ähnlich funktionieren.







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Die Nematoden sind aber etwas teuer als das ebenso recht gut funktionierende Steckmückenfrei von Neudorff. Der Bacillus thuringiensis subsp. israelensis wirkt rein biologisch und bereits wenige Tropfen im Gießwasser töten zuverlässig sämtliche Larven ab. Hält sich über mehrere Jahre und ist relativ günstig zu bekommen.

UPDATE: Leider ist das Mittel vom Markt genommen worden. Alternativ kann man aber die Tabletten von Culinex verwenden. Selbes Bakterium, gleiche Wirkung. Einzig die Handhabung ist etwas beschwerlicher, da eine Tablette für ca. 50 Liter Wasser reicht. Damit ist es etwas schwer handzuhaben, es gibt aber auch keine Probleme bei Überdosierung. Unschädlich für Mensch, Tier und sonstige Organismen. Es werden nur Mückenlarven befallen und abgetötet.



Auch von Neudorff gibt es mittlerweile wieder ein Produkt:

 Direkt beworben zur Bekämpfung von Trauermücken.



Desweiteren hilft natürlich auch hier das Naturprodukt Neem, bzw. Neemöl. Bekommt man am besten bei Mopeppers.at, aber auch Amazon bietet eine große Auswahl an.


Donnerstag, 2. Februar 2017

Unter die Erde

Nach 24 Stunden im Salpeterbad müssen die Samen unter die Erde kommen. Das habe ich heute erledigt:






Als Substrat verwende ich die torffreie Neudorff Kräuter- und Aussaaterde.

Bin mit der NeudoHum seit Jahren sehr zufrieden. Schön locker und luftig, kaum grobe Stücke und wenig mit Schädlingen belastet. Außerdem schimmelt sie kaum und ist immer gut feucht zu halten, bzw. wieder zu befeuchten.






Angegossen habe ich mit einer Sprühflasche. Damit wird die Erde gut feucht, das Saatgut wird aber nicht gleich wieder ausgeschwemmt. Außerdem kam zur Vorsorge gegen Trauermücken auch gleich noch etwas Stechmückenfrei mit ins Wasser. Günstigere Alternative zu Nematoden. Man kommt mit einem Fläschchen jahrelang aus.










Dann ab ins Mini-GWH auf die Heizmatte:


Nun heißt es mal wieder: Abwarten!

Samstag, 9. Januar 2016

Aussaat 2016 gestartet

Laut diverser Mondkalender ist dieses Wochenende sehr gut für die Aussaat von Fruchtpflanzen geeignet. Also frisch ans Werk und losgelegt.

Wie die Jahre davor kommen meine Eiswürfelbehälter zum Einsatz, um die Samen erst einmal einzuweichen. Das hilft bei der Keimung und bringt kräftigere Sämlinge hervor.



Gute Beschriftung ist natürlich eine Grundvoraussetzung, um später die Pflanzen auch richtig zuordnen zu können.

Eingeweicht werden die Samen in einer Salpeterlösung (KNO3). Dazu mischt man 100ml Wasser mit 1g Salpeter. Dies weicht die Keimhülle auf und der Sämling kann später leichter den Kopf aus der Hülle ziehen. Außerdem werden die Jungpflanzen auch etwas kräftiger. Salpeter bekommt man in der Apotheke, da es sich aber auch zum Bombenbau eignet, wird man hier entweder schief angeschaut, oder hat Probleme, welches zu erhalten. Als Tipp deshalb: Bei der Saatgutbestellung bei Semillas, einfach einen Beutel dazu bestellen.


Da ich von jeder Sorte eine Pflanze ziehen möchte, habe ich je zwei Körner eingeweicht. Außer bei der Limón und Aribibi Gusano, da die Samen ein Jahr älter sind, hier waren es drei. Außerdem ist mir aufgefallen, dass mir noch der Tabasco fehlte. Wurde eben noch kurz hinzugefügt.

Die Wildsorte CAP 1491 (Capsicum Eximium) schicke ich mit 5 Körnern ins Rennen, damit da auch wirklich ein Keimling dabei ist.


Für 24 Stunden baden sie nun auf der Heizmatte, bevor ich sie dann unter die Erde bringe.

Derweil gehe ich noch schnell auf die bereits wachsenden Sorten ein:



Die Explosive Ember für die Facebook-
Challenge sind ja alle drei gekeimt und haben sich ganz gut entwickelt. Demnächst werde ich also eine Pflanze auswählen und in den geforderten 1 Liter Topf stecken.

Die anderen beiden werden natürlich nicht getötet, sondern an andere Chilibauern weitergegeben.









Der Steckling wächst prächtig und hat einen riesigen Trieb herausgeschoben.


Auch die zweite Gabelung beginnt zu wachsen und ich hoffe auf eine kräftige, mehrtriebige Pflanze.


Rocozilla geht es ebenfalls gut, sie treibt wieder hervorrangend und kräftig aus.



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Da sich bereits wieder die lästigen Trauermücken zeigen, habe ich mit Neudorff StechmückenFrei angegossen. Hier reichen bereits wenige Tropfen im Gießwasser, um mit dem enthaltenen Bakterium sämtliche Larven der Biester abzutöten. Ist also sehr ergiebig und hält ewig. Kann ich nur jedem empfehlen. Dazu stelle ich noch ein paar Gelbtafeln auf, um die erwachsenen Mücken einzufangen und die Fortpflanzung zu verhindern.










Am Anzuchtplatz befanden sich noch ein paar Thunder Mountain Longhorn Chilis zum Trocknen. Diese werden nochmal eine Runde im Dörrer drehen und werden dann zu Pulver gemahlen. Ist recht aromatisch und nur leicht scharf.



Möge die Saison 2016 eine gute werden!

Mittwoch, 15. Januar 2014

Stechmückenfrei

Die gute Keimung geht weiter. Wieder begrüßten mich heute neue Keimlinge.

IPK:

2x Pimenta Bode
2x Tangerine Bell
1x Leutschauer Schotenpfeffer

Semillas:

1x Santa Rosa Blanco
2x Chili Blanco
1x Moruga Red
2x Red Bhutlah SLP
1x Cedrino
3x King Naga

Die Keimquote steigt und steigt, freut mich sehr!

Für die Überwinterer habe ich nun noch Neudorff Stechmückenfrei besorgt. Eigentlich ist es ja für für Mückenlarven in Teichen gedacht, es soll aber auch sehr gut gegen die Trauermücken helfen. Im Baumarkt wird man nur etwas schief angeschaut, wenn man mitten im Winter sowas haben will...

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Da diese kaum aus den großen Töpfen der Überwinterer herauszukriegen sind, wollte ich das Biozid nun auch einmal testen. Es besteht eigentlich nur aus einem Bakterium, welches die Larven abtötet. Rein biologisch, ohne schädliche Auswirkungen auf Menschen, Wildtiere, Nutzinsekten, Fische u.a. Organismen.

Die Larven fressen abgestorbene Pflanzenteile und auch Wurzeln, weshalb sie grade für Keimlinge gefährlich werden können. Die geschlüpften Mücken sind harmlos, nerven aber gewaltig. Fliegen einem ständig vor dem Gesicht herum. Außerdem legen sie ja auch wieder Nachkommen, weshalb man sie durch aufgestellte Gelbtafeln anlockt, auf denen sie kleben bleiben.

Bin mal gespannt, ob das Präparat wirklich so gut wirkt.