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Samstag, 27. September 2025

Oi Subaegi - Kimchi aus ganzen Gurken

 


Gerade zur Einlegezeit kann man aus den geernteten Gurken ein prima Kimchi zaubern. Wer keine hat, holt sich natürlich auch gerne welche aus dem Supermarkt, gibt es im Herbst fast überall.

Es hat einen äußerst frischen Geschmack und muss auch nicht lange durchziehen. Benötigten werden hierfür folgende

Zutaten:

  • 10 Einlegegurken
  • 125g grobes Meersalz

Für die Kimchi-Paste: 


Zubereitung:

Die Gurken werden längs ca. vier mal tief eingeschnitten, ohne sie ganz durchzuschneiden. Dann kräftig mit den 125g Meersalz bestreuen und auch tief in die Schnitte reiben. Sie werden dann in eine Schüssel mit Wasser gelegt und bleiben dort etwa eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen.

 


Währenddessen alle Zutaten der Kimchi-Paste vorbereiten und vermengen. Die Gurken werden gut abgewaschen und die Kimchi Paste tief in die Schnittstellen gerieben.

 


Dann eng aneinander in ein Gefäß mit dicht schließendem legen und im Kühlschrank drei Tage fermentieren lassen. Dann ist es genussfertig, hält sich aber nur etwa 2-3 Wochen, dann werden die Gurken leider weich.

 


Es passst gut zu allen Nudelgerichten und ist auch für sich allein sehr köstlich.

 

Vielen Dank an meine Frau für die Testmöglichkeit!

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Sonntag, 21. September 2025

Hengstenberg - Kimchi scharf

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Inhalt: 260g (Abtropfgewicht 200g)

Hersteller: Hengstenberg GmbH & Co. KG, Esslingen

EAN: 4008100153509

Zutaten: Kimchi (66% Chinakohl, 8% Karotten, 8% Rettich, 2% Knoblauch, 1% Ingwer, Salz), Zucker, Sojasauce (Wasser, Sojabohnen, Weizen, Salz), Tomatenmark 2-fach konzentriert, Chili, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure.

Geruch: säuerlich, Kraut, Tomate

Geschmack: sauer, Tomate, Kohl, leichte Süße, Ingwer

Konsistenz: saftig, aber nicht suppig, Gemüse erkennbar, leichter Biss

Meine Schärfe: 3-4/10

Händlerangaben pauschal: Es brennt

Fazit: Das Gemüse ist gut erkennbar, hat noch leicht Biss und die Schärfe ist durchaus ordentlich. Qualitativ also recht gut gemacht, leider stört mich das Tomatenmark. Es ist recht dominant und hat in einem Kimchi auch überhaupt nichts verloren. Das soll hier vermutlich Farbe und Konsistenz geben, ist aber fehl am Platze. Auch die Süße im Abgang ist mir etwas zu viel. Wie so oft bleibt hier der Ratschlag: Besser selber machen, Rezepte gibt es hier im Blog ja genug. Somit schwanke ich zwischen drei und vier Sternen, auf Grund der Qualität, Schärfe und der kurzen Zutatenliste, tenndiere ich zu vier, wegen Preisgestaltung und Tomatendominanz doch eher zu drei.

Bewertung: 

 


Link zum Hersteller: https://www.hengstenberg.de/produkte/kraut_mal_anders/kimchi_scharf

Preis: 3,19 €

Bezugsquelle: ALDI Süd oder im gut sortierten Supermarkt


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Montag, 22. Juli 2024

Jongga - Mat Kimchi

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Inhalt: 160g, Abtropfgewicht 120g

Hersteller: Daesang Corporation, Korea

Importeur: Herman Kuijper B.V., Netherlands

EAN: 8801052040523

Zutaten: Kohl, Radieschen, Reisstärke (Reispulver, Wasser), Salz, Paprikapulver, Knoblauch, Seetang base Soße (Seetang-Extrakt), Sorbit (E412)), Schnittlauch, Frühlingszwiebeln, Maissirup mit hohem Fructoseanteil, fermentierte SARDELLENSAUCE (SARDELLEN, Salz), Zwiebel, fermentierte SHRIMP Soße (GARNELEN, Salz), Milchsäurebakterien, Ingwer

Geruch: säuerlich, tomatig, Sauerkraut, Knoblauch

Geschmack: Sauerkraut, Knoblauch

Konsistenz: Sauerkraut mit wenig Biss, matschig

Meine Schärfe: 2-3/10

Händlerangaben pauschal: spicy

Fazit: Die original koreanische Dosenversion ist deutlich besser im Geschmack, als die vegane Folienpackung. So kennt man Kimchi, schön scharf, mit viel Ingwer und Fischsoße, säuerlich und gut Biss. Schöne Chiliflocken erkennbar, gute Menge an Soße, viel Knoblauch. Eine durchaus gute Alternative zum Selbermachen. Auch die Zutaten sind angenehm kurz gehalten, authentisch und ohne großen Schnickschnack. Sogar auf MSG wurde verzichtet. 

Bewertung: 




Link zum Hersteller: https://jonggaglobal.com/product/product_list bzw. https://hermankuijper.com/product/mat-kimchi-coi-36x160g/

Preis: ca. 11,98 € / kg 

Bezugsquelle: Motatos, aber auch bei Amazon erhältlich


Der Supermarkt gegen Lebensmittelverschwendung.

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Freitag, 31. Mai 2024

Pa Kimchi - Kimchi aus Frühlingszwiebeln

Das Pa Kimchi ist auch als Frühlingszwiebel-Kimchi bekannt und wird nicht so oft zum Essen gereicht, da es etwas teurer in der Herstellung ist, als das übliche Paechu Kimchi aus Chinakohl.

Dafür lässt es sich aber sehr schnell und leicht herstellen, denn einige Arbeitsschritte fallen weg. 

 


Zutaten:



  • 4 Bund Lauchzwiebeln
  • 1/4 Cup Reismehl (30g)
  • 1 1/2 Cup Wasser (ca. 350ml)
  • 1/2 Cup Knoblauch (60g)
  • 2 Tbs Ingwer (20g)
  • 1/2 Cup Zwiebeln (60g)
  • 1/2 Cup Fischsoße
  • 1/4 Cup Zucker (25g)
  • 1/2 Cup Birne oder Apfel (60g)
  • 1 Cup Gochugaru Chili



Hier ist natürlich auch wieder viel Raum für Experimente oder Geheimzutaten, denn jede Familie macht ihr Kimchi etwas anders. Auch die Mengen verstehen sich eher als Anhaltspunkt und können durchaus variiert werden. Manche lassen auch Knoblauch und Ingwer komplett weg.

Zubereitung:

Hier fällt das übliche Salzen und Wässern des Kohls weg, damit auch viel Wartezeit und Spülen. Man schneidet von den Lauchzwiebeln die Wurzeln ab und legt sie in eine Schüssel ab. Wer es etwas handlicher haben möchte, schneidet die Zwiebeln noch quer einmal durch. Dann mit der Fischsoße übergießen und zur Seite stellen.


Weiter geht es mit der Soße. Hierfür das Reismehl ins kalte Wasser rühren und dann erhitzen. Wer kein Reismehl zur Hand hat, kann auch Kartoffelstärke benutzen, es geht hier eigentlich nur um die Bindung und Andickung. Sobald es aufkocht, rührt man noch den Zucker ein. Etwas köcheln lassen, bis es leicht glasig wird und die Konsistenz von Tapetenkleister annimmt.
 

Auch der Topf wird auf die Seite gestellt und darf etwas abkühlen, während man die restlichen Zutaten im Mixer zerkleinert. Knoblauch, Ingwer, Birne und Zwiebeln zusammen mit der Fischsoße aus den Lauchzwiebeln fein pürieren und in eine Schüssel geben. Bitte nicht über die Zwiebeln wundern, diese sind mir noch von den Onion Rings übriggeblieben und haben so Verwendung gefunden.


In die Schüssel kommen dann noch die etwas abgekühlte Paste und das ChilipulverChilipulver nach Belieben. Gut verrühren und dann die Frühlingszwiebeln damit einstreichen. 


Die verschlossene Schale mit dem fertigen Pa Kimchi dann für einen Tag bei Raumtemperatur stehen lassen, damit die Fermentation gut einsetzen kann. Danach kühl lagern, dann hält es sich ewig.


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Mittwoch, 17. April 2024

dmBio - Kimchi

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Inhalt: 270g (240g Abtropfgewicht)

Hersteller: dm drogerie markt GmbH & Co. KG, Karlsruhe

EAN: 4066447087130

Zutaten: Bio Gemüse, fermentiert, pasteurisiert
 
84% Weißkohl*, 8% Karotten*, Salz, 1,9% Gewürze* (Paprikagranulat*, Chili*, Paprikapulver* edelsüß), 1,7% Zwiebeln*, 1,5% Knoblauch*, Ingwer*. *aus biologischer Landwirtschaft.

Geruch: säuerlich, Ingwer, Knoblauch, Zwiebel

Geschmack: säuerlich, Kohl, Ingwer, Zwiebeln, Knoblauch

Konsistenz: sehr fein geschnittene Kohlstreifen, wenig Flüssigkeit.

Meine Schärfe: 1/10

Händlerangaben pauschal: keine Angabe

Fazit: Hier bekommt man ein recht "deutsches" Kimchi. Es wurde sehr an Aromen gespart und der Weißkohl ist eigentlich auch nicht ganz richtig. Normal nutzt man Chinakohl und schneidet ihn auch nicht so fein. Deshalb hat man hier schon eher deutsches Sauerkraut mit etwas Ingwer gemischt. Außerdem enttäuscht die Schärfe sehr und mir fehlt hier definitiv die Fischsoße. Es geht zwar in die richtige Richtung, hat das Thema aber sehr verfehlt. Für BIO und fehlende Zusatzstoffe gibt es noch einen Punkt, sodass wir im Mittelfeld landen. Kann man essen, kommt aber an ein richtiges, am besten selbstgemachtes, Kimchi nicht heran.

Bewertung: 

 


Link zum Hersteller: https://www.dm.de/dmbio-kimchi-fermentiertes-gemuese-p4066447087130.html

Preis: 3,95 €

Bezugsquelle: dm drogerie markt


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Samstag, 6. Juni 2020

Kkakdugi - Rettich Kimchi

Beim Kkakdugi (oder Gakdokgi / Kakktugi) Kimchi wird im Prinzip der Kohl durch Rettich ersetzt. Der Name leitet sich vom koreanischen Begriff für "in Würfel schneiden" ab. An Zutaten wird nur wenig benötigt und der Aufwand ist auch sehr gering.



Diese Version ist eher säuerlich und besonders knackig. Ein völlig anderer Geschmack als beim Chinakohl entwickelt sich hier und es ist auch etwas süßer. Es bildet einen schönen Kontrast zu weicher Nahrung wie Fisch oder Reis. Wichtig ist: Frischen Rettich verwenden!


Zutaten für ein ca. 5 Liter fassendes Gefäß:


2kg frischer Rettich
50-100g grobes Meersalz

Paste:

50g Gochugaru (koreanisches Chilipulver)
300g Lauch oder Lauchzwiebeln
3 EL frisch gepresster Knoblauch
2 EL fein geriebener Ingwer
2 TL Fischsauce
3 EL Zucker
1 EL Salz


Als erstes schneidet man den Rettich in kleine, mundgerechte Würfel. Diese vermengt man mit dem Meersalz und bedeckt sie mit Wasser. Dann mindestens 6 Stunden stehen lassen, besser über Nacht.



Am nächsten Tag kann dann das Wasser abgegossen und der Salzgehalt geprüft werden. Ist es zu salzig, sollte man es mehrmals mit kaltem Wasser spülen. Es sollte aber immer leicht zu salzig bleiben.

In einer großen Schüssel werden dann die restlichen Zutaten zur Kimchipaste vermengt. Ich habe hier statt Lauch die kleinen Lauchzwiebeln verwendet. Die sind noch etwas schärfer und haben mehr Pepp.














Der Rettich wird dann mit der Kimchipaste vermengt und in das große Gefäß gepackt. Bedeckeln und erstmal 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Danach in den Kühlschrank kalt stellen. Nach etwa einer Woche ist die Fermentation durch und das Kimchi fertig. Haltbar ist es dann mindestens 4-6 Wochen.




Beim Rezept habe ich mich an dem tollen Buch "Kimchi - Die Seele der koreanischen Küche" orientiert.

Erhältlich auf Amazon:


Freitag, 22. Februar 2019

Tanggun Kimchi



Das Originalrezept habe ich dem Buch "Kimchi - Die Seele der koreanischen Küche" entnommen, welches ich bereits hier rezensiert habe: https://www.chilihead77.de/2018/02/kimchi-die-seele-der-koreanischen-kuche.html 

Kimchi kennt man mittlerweile überall auf der Welt. Diese Version ist besonders in Russland sehr beliebt. Die marinierten Karotten schmecken auch bereits ohne Fermentierung sehr gut und die Zubereitung ist denkbar einfach.


Zutaten:


  • 1 kg Karotten
  • 1 1/2 EL grobes Meersalz

  • 1 EL Kochugaru (Koreanisches Chilipulver)
  • 50 g Lauch, geschnitten
  • 1 TL frisch gepresster Knoblauch
  • 1 TL fein geriebener Ingwer
  • 100g Rettich, geraspelt
  • 1 TL Fischsauce
  • 1 EL Salz


Zunächst werden die Karotten geschält und geraspelt. Man gibt sie in eine etwa 3 Liter fassende Schüssel, die 1 1/2 EL Salz dazu und bedeckt das ganze mit Wasser.


So bleiben sie dann erstmal für mindestens 10 Stunden oder besser über Nacht bei Raumtemperatur stehen. Dann prüft man den Salzgehalt der Karotten und spült sie mehrmals mit kaltem Wasser ab. (es sollte immer leicht zu salzig sein)

Nun vermischt man sie mit den restlichen Zutaten der Kimchi-Paste. Leider gab es bei uns nirgendwo Rettich, also habe ich alternativ Radieschen genommen.






Die Gochugaru bekommt man am einfachsten bei Amazon. Ich habe hier einen original koreanischen Hersteller gefunden. Der riesige Beutel ist wiederverschließbar und hält sich sehr lange. Absolut zu empfehlen. Rezension bzw. Produkttest dazu habe ich natürlich auch verfasst.










Es geht hier übigens auch nicht sehr genau zu, man kann die Mengen durchaus variieren. Wer etwas mehr Rettich oder Lauch möchte, kann auch durchaus die doppelte Menge davon verwenden. Dann würde ich aber auch die Fischsoße etwas erhöhen.


Jetzt wird das Ganze mit einem Deckel verschlossen kühl gestellt. Am besten im Kühlschrank für mindestens 10 Tage durchziehen lassen.

Das Kimchi hält sich locker einen Monat, normalerweise durchaus länger.

Guten Appetit!