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Montag, 2. November 2020

Verarbeitung 2020

Die Temperaturen sind im Keller, die ersten Pflanzen entsorgt, Frostschäden zeigen sich teilweise deutlich. Bereits Mitte Oktober haben die ersten die Köpfe hängen lassen, somit wurden sie abgeerntet und entsorgt. Die Rocoto sieht immer noch ziemlich gut aus, die verträgt auch mal etwas kälteres Klima. 

 



Trotzdem habe ich bereits die Locoto X Ulupica ins Haus geholt. Ich will einfach wissen, ob die Beeren gelb werden, oder nicht. Immerhin wäre das die einzige gelbe Mutation dieser Kreuzung. Leider hat sich da auch nach knapp 2 Wochen im Haus noch keine Reifung eingestellt.

 


Ansonsten gab es doch mittlerweile einiges zu ernten:







Die Früchte durften noch etwas herumliegen, damit sie noch mehr Farbe erhalten. Leider funktionieren Tricks wie Äpfel dazu legen bei Chilis nicht, da sie auf Ethylen nicht reagieren. Mit Licht allein kann man aber schon eine Menge erreichen und hat somit noch etwas buntere Chilis bei der Verarbeitung. 

Gemacht habe ich aus der Ernte mittlerweile die Klassiker. Rezepte finden sich alle oben im Rezepte-Tab

Kandieren:

 



Einlegen zusammen mit Blumenkohl, Karotten, Maiskölbchen und Silberzwiebeln:



Chilisalz:



Rocoto Senf Sauce:



Chinensenpüree à la Sambal Oelek:



Einiges hängt noch an den restlichen Pflanzen und wird hoffentlich trotz der Kälte noch reif. Zumindest beginnen die Kashmiri Mirch gerade mit dem Umfärben.


Sonntag, 19. August 2018

Ernte 19.08.2018

Heute wieder einen Kessel Buntes aus dem Urwald gezaubert.


Etwa 460g, die nun auf die Verarbeitung warten. 

Die Superchinensen habe ich mit ein paar eingefrorenen zu meinem Chinensenpüree verarbeitet. Rezept in meiner Rezeptsammlung zu finden.



Sonntag, 10. November 2013

Ernte 10.11.2013, Eingelegtes und Chinensenpüree

Heute habe ich Rocozilla von ihrer letzten Last befreit. ein rundes Kilo Rocotos hing noch dran.


Die werden demnächst zur "Gringokiller" Salsa verarbeitet. Ein Rezept aus dem Chiliforum von Pedro bzw. Hombre. Letzterer konnte mir zumindest genauere Mengenangaben nennen, sodaß ich sie jetzt mal nachbauen kann. Rocozilla selbst wird nun zurückgestutzt und überwintert.


Die nachgereiften Früchte von letzter Woche habe ich natürlich wieder sauer eingelegt. Diesmal mit Silberzwiebeln und Cornichons.



Außerdem habe ich mich noch an mein Chinensenpüree gemacht. Alle Capsicum Chinense, die noch gefroren auf Verarbeitung gewartet haben, wurden kleingeschnibbelt und mit Knoblauch, Salz, Essig und Öl püriert.


6 Gläser tödlichen Inhalts. Ich habe mir wieder mal die Seele aus dem Leib gehustet beim Kochen.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Stecklinge

Draußen wird es immer kälter und der Frost lauert wohl bereits am Donnerstag. Laut Wetterbericht wird es morgen nacht auf 2°C runtergehen, was schon erste Opfer fordern kann.

Eine Erkältung hat mich zwar gerade im Griff, trotzdem mußte ich heute versuchen, ein bisschen was zu retten. Ich werde mich mal wieder an Stecklingen der Superchinense versuchen. Die Kreuzung kann man ja leider nicht über Samen vermehren, außer man pflanzt extrem viele und selektiert die richtigen Pflanzen. Dazu fehlt mir aber Zeit und Platz, weshalb es der Stecklingsweg sein soll.

Als erstes habe ich mal die kleinere Superchinense reingeholt, die werde ich ggfs. überwintern. Dann wäre schonmal ein Exemplar gesichert, vorausgesetzt sie überlebt den Winter.


Von der zweiten habe ich einige stärkere, frische Triebe abgenommen.


Diese sollen nun im Wasserbad frische Wurzeln ausbilden. Wichtig dabei ist ein undurchsichtiges Gefäß, die Wurzeln wachsen ja normalerweise auch in der dunklen Erde. Befüllt mit normalem Leitungswasser sollen darin die Stecklinge stehen. Wasser wird bei Bedarf einfach nur nachgefüllt.


Die Triebe habe ich noch von den größten Blättern befreit und in das Gefäß gestellt. Jetzt heißt es Daumen drücken. Meine Erfolgsquote ist ja leider nicht besonders hoch. Zur Not muß ich mir wieder welche aus dem Erzgebirge vom Profi und Erzeuger schicken lassen.


Einen zweiten Versuch mache ich mit den feineren Triebspitzen, welche ich direkt in feuchte Erde gesteckt habe. Die Erde wurde in der Mikrowelle noch sterilisiert, damit ich auch jegliche Pilze und Tierchen ausschließen kann.


  Im Mini-GWH sollte die Feuchtigkeit gut halten und ich hoffe, es wurzelt dort auch was an. Vielleicht habe ich mit dieser Methode mehr Glück.


Die Sonntagsernte mußte auch noch verarbeitet werden. Die Superchinensen werde ich zu Chinensenpüree verarbeiten und der Rest wurde in Essig eingelegt. Traurige Menge, wenn ich an die Jahre davor denke.


Es bleiben noch die Superhots 7pot Yellow, welche ich im Dörrer trocknen und zu Pulver verarbeiten werde.


Samstag, 27. Oktober 2012

Chinensenpüree à la Sambal Oelek

Für die Hardcore Chiliheads vielleicht ein interessantes Rezept.

Man nehme:

1 kg diverse Chinensen.(Kann natürlich auch jede andere Chiliart sein)
6 Knoblauchzehen
35g Salz
200ml Wasser
100ml Balsamico Bianco
60ml Essig aus Essigessenz
Schuß Zitrone
Schuß Olivenöl



Die Chilis werden entstielt, geputzt und kleingeschnitten. Dann mit den 200 ml Wasser zusammen weichkochen.



Den Knoblauch dabei erst etwas später zugeben.

Ist alles schön weich gekocht und das Wasser fast verdampft,


wird püriert:


Salz, Zitrone, Öl und Essig dazu, gut verrühren und in sterile Gläser abfüllen.



Die kann man dann noch für 10 Minuten ins Wasserbad geben, dann ist die ganze Sache sicher 1-2 Jahre haltbar.




Frische Habaneros bekommt man übrigens entweder bei Pepperworld oder bei Chilifood:

http://www.chili-shop24.de/?sPartner=he72gskjs8

Pepperworld Hot Shop

Dienstag, 9. Oktober 2012

Vielfältige Verarbeitung

Der Vorratschrank muß für den Winter gut gefüllt werden. Hierfür gibt es ja viele Möglichkeiten, ein paar davon habe ich diese Woche vor, oder bereits erledigt.

Fangen wir mal mit dem Joe's Long Pulver an. Es sind noch ein paar Früchte da, die kommen natürlich dann auch noch ins Glas dazu.


Ich habe mich diesmal für ein braunes Glas entschieden, da mir schon Pulver vom letzten Jahr kaputtgegangen ist. Vermutlich durch Lichteinstrahlung. Das Pulver, welches dunkel im Schrank steht, ist auch nach 2 Jahren noch einwandfrei.

Das Pulver im durchsichtigen Glas, das im Licht stand, hat seine rote Farbe verloren, ist total weißlich ausgeblichen und hat kein Aroma mehr. Es ist eigentlich nur noch scharf und schmeckt seltsam bzw. kaum noch.

Aus Erfahrung lernt man: Pulver dunkel, am besten lichtdicht lagern.

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Weiter geht die Fahrt mit Rocoto Senf Soße. 900g Rocotos habe ich geputzt:



Und dann in den Essig/Wassersud mit den Gewürzen eingelegt.



So soll das Ganze mindestens einen Tag ziehen. Dabei ist zu beobachten, wie die Früchte langdam aufweichen und in sich zusammen sacken. Ist der Topf anfangs noch voll, wird er nach 1 Tag schon etwas kompakter:



Die endgültige Soße werde ich dann übermorgen machen.

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Heute hab ich mich dann noch mit den Chinensen beschäftigt. Die extrem scharfen Capsicum Chinense Früchte werden zu Püree, eine Art Sambal.

Dieses Rezept meinerseits reiche ich später noch exakt nach.

Also ein Kilo gemischte Fiesheiten ausgesucht



Kleingeschnitten und entstielt:



Mit 200ml Wasser weichdünsten und dann Knoblauch dazu geben.



Das Ganze dann schön pürieren und mit Salz, Essig, etwas Öl, Zucker und einem Spritzer Zitrone verfeinern und würzen.



Ab in die Gläser und am besten dann nochmal im Wasserbad 10 Minuten köcheln.



Und fertig ist das tödliche Püree, eignet sich auch gut zum Weiterverarbeiten.

Da unser Junior ja im Gläschenalter ist, habe ich auch viele Babykost und Breigläser. Diese weisen eine Besonderheit auf, weshalb ich hier nochmal meine Erfahrungswerte preisgeben möchte.

Die Deckel sind zwar Twist-Off und mit Sicherheitsvakuumverschluß (also das Knackteil in der Deckelmitte), man kann sie aber kaum wieder richtig und vor allem gerade verschließen. Der Deckel wird nämlich nur ganz minimal mit Gewinde versorgt, es ist nur eine halbe Umdrehung.

Versucht also nicht, den Deckel wieder aufzuschrauben, dieser wird einfach nur aufgelegt und dann mit der flachen Hand heruntergedrückt. Dann sitzt er auch gerade und fest auf dem Glas, sodaß sich auch wieder ein Vakuum bildet und den Knacker (wie auch immer das Ding in der Mitte fachmännisch genannt wird) nach unten zieht.

Zweiter wichtiger Punkt: NIEMALS das Glas mit dieser Deckelung ins Wasserbad stellen! Der Deckel wölbt sich durch die starke Hitze ja nach außen. Durch das kaum vorhanden Gewinde löst sich der Deckel dadurch konstruktionsbedingt wieder vom Glas und poppt auf. Dann war die Ganze Arbeit für die Katz und man muß alles nochmal luftdicht verschließen.

Wenn alles erledigt ist, sollte mein Wintervorrat eigentlich eine Zeitlang halten:


Wunderschön sind auch wieder die Superchinensen gewesen. Riesenfrüchte, Pflanze hängt voll, tolles Aroma. Ich hoffe ich kann wieder ein paar Stecklinge zum Wurzeln überreden.