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Montag, 2. November 2020

Verarbeitung 2020

Die Temperaturen sind im Keller, die ersten Pflanzen entsorgt, Frostschäden zeigen sich teilweise deutlich. Bereits Mitte Oktober haben die ersten die Köpfe hängen lassen, somit wurden sie abgeerntet und entsorgt. Die Rocoto sieht immer noch ziemlich gut aus, die verträgt auch mal etwas kälteres Klima. 

 



Trotzdem habe ich bereits die Locoto X Ulupica ins Haus geholt. Ich will einfach wissen, ob die Beeren gelb werden, oder nicht. Immerhin wäre das die einzige gelbe Mutation dieser Kreuzung. Leider hat sich da auch nach knapp 2 Wochen im Haus noch keine Reifung eingestellt.

 


Ansonsten gab es doch mittlerweile einiges zu ernten:







Die Früchte durften noch etwas herumliegen, damit sie noch mehr Farbe erhalten. Leider funktionieren Tricks wie Äpfel dazu legen bei Chilis nicht, da sie auf Ethylen nicht reagieren. Mit Licht allein kann man aber schon eine Menge erreichen und hat somit noch etwas buntere Chilis bei der Verarbeitung. 

Gemacht habe ich aus der Ernte mittlerweile die Klassiker. Rezepte finden sich alle oben im Rezepte-Tab

Kandieren:

 



Einlegen zusammen mit Blumenkohl, Karotten, Maiskölbchen und Silberzwiebeln:



Chilisalz:



Rocoto Senf Sauce:



Chinensenpüree à la Sambal Oelek:



Einiges hängt noch an den restlichen Pflanzen und wird hoffentlich trotz der Kälte noch reif. Zumindest beginnen die Kashmiri Mirch gerade mit dem Umfärben.


Samstag, 13. Oktober 2018

Verarbeitung

Das Wochenende für die Verarbeitung genutzt.




Außerdem einen Großteil sauer eingelegt.




Hängt aber noch einiges draußen, was im "goldenen Oktober" hoffentlich noch abreift.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Erste Opfer und Verarbeitung

Die Nächte nahe der Frostgrenze haben bereits die ersten Opfer gefordert. Einige Pflanzen lassen die Köpfe hängen und Blätter fallen.

Gerade noch rechtzeitig sind die ersten Rocoto Manzano reif geworden:


Die durften jetzt noch eine knappe Woche nachreifen und sehen mittlerweile so aus:


1024 Gramm, also ein gutes Kilo der köstlichen, saftigen Früchte.


Die dahingerafften Chilis habe ich heute abgeerntet und entsorgt. Hier der traurige Anblick:





Was an den Pflanzen noch hing wurde zusammen mit dem nächsten Schwung Rocotos in zwei Kategorien eingeteilt. In der blauen Schale "reift noch nach" und in der schwarzen "reift vielleicht noch nach".


Anders als Tomaten reifen Chilis leider nicht einfach so nach, auch der übliche Apfeltrick hilft hier nicht. Ethylen hat leider keinerlei Auswirkung auf die Chilireife. Der Reifeprozess muss bereits gestartet sein, damit die Frucht noch Farbe bekommt. War dies nicht der Fall, bleibt sie auch grün.

Siehe hierzu auch folgenden Artikel des Max-Planck-Instituts: https://www.mpg.de/5934023/paprika_nachreife

Bald wird Rocozilla dann nach drinnen wandern müssen, auch wenn da noch einiges dranhängen würde. Wäre einfach zu Schade um meine 8 Jahre alte Baumchili.

Die tolle Wildsorte CAP1491 (Capsicum Eximium) wird wohl leider auch sterben müssen, sie hat mittlerweile über 2 Meter Höhe erreicht und ich habe keine Ahnung, wie ich sie überwintern sollte.

Der Stamm ist stark verholzt und ich müßte sie auf ca. 20cm kürzen. Da wird dann aber vermutlich nichts mehr nachwachsen. Mal sehen, vielleicht einen Versuch wert.

Zurück zu den anfänglich gepflückten, nachgereiften Rocotos. Das Kilo habe ich kleingeschnitten und meine Rocoto-Senf-Soße angesetzt. Die kommt immer gut an, weshalb ich natürlich wieder Nachschub produzieren muss.


Rezept findet sich hier: http://chilihead-icewolf77.blogspot.com/2011/08/rocoto-senf-sauce.html

Dienstag, 14. Oktober 2014

Ernte 14.10.2014

War heute nochmal schnell draußen, um die Biker Bill abzuernten. Dazu noch ein paar Red Bhutlah gepflückt:


Ohne Schüssel immerhin 805g.

Die Jalapeños habe ich dann fast alle zu Jalapeño Poppers verarbeitet. Extrem lecker und schnell gemacht:






Meine doch reecht bescheidene Rocotoernte ist mittlerweile auch verarbeitet. Es wurde eine Charge Rocoto-Senf-Soße daraus. Nicht viel, aber genug um bis nächstes Jahr durchzuhalten.


Dienstag, 7. Oktober 2014

Ernte 07.10.2014

Endlich reift draußen mal was ab. Sehr seltsame Saison, normalerweise ernte ich bereits im August...




Insgesamt immerhin 2714g.

Gesamtüberblick:


Mit den Rocotos hab ich gleich wieder eine Ladung Rocoto Senf Soße angesetzt, der Rest wird eingelegt, gedörrt oder frisch gefuttert.

Pflanzenimpressionen:

Die Superhots Naga Viper, TS Moruga, King Naga und Red Bhutlah






Voll wie immer hängen die Superchinensen:



Tangerine Bell wirft auch was ab:


Mein Liebling, die Cedrino:


Biker Bill Jalapeño. Da gibts bald Jalapeño Poppers:


Aji de Jardin:


Omnicolor ziert sich noch:


Muß sich aber langsam beeilen, da die Tage doch immer kürzer und die Nächte immer frischer werden. Der erste Frost wird nicht mehr weit sein, dann ist die Saison definitiv vorbei.

Zur Arterhaltung habe ich deshalb auch bereits ein paar Stecklinge der Superchinse im Wasserkrug stehen. Ich hoffe, es klappt auch diesmal wieder mit der Bewurzelung.


Mittwoch, 23. Oktober 2013

Rocoto Senf Sauce 2013

Vor 2 Tagen habe ich die Rocotos im Essig-Gewürzsud baden geschickt. Sie sind nun schön weich geworden und etwas zusammengefallen.


So sind sie bereit, zu Soße verkocht zu werden. Also rein in den Topf und erstmal aufkochen lassen, bis sie wirklich schön weichgekocht sind.


Dazu gesellen sich dann noch 6 TL brauner Rohrohrzucker und 6 EL Löwensenf Extra, eigentlich genau ein ganzes Glas. Anschließend wird püriert und heiß in die sterilisierten Gläser gefüllt.


Leider gibts dieses Jahr wohl nur diese 6 Gläser, aber auch das sollte reichen. Ich muß ja nicht alles verschenken.