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Montag, 21. Dezember 2015

Stecklinge

Dank Heizmatte und ständiger Blattlauskontrolle haben mittlerweile fast alle Stecklinge Wurzeln angesetzt.


Der größte und schönste hat schon ein richtiges Netzwerk entwickelt und muss dringend eingepflanzt werden.




Dafür nutze ich immer wieder gerne die Produkte von Neudorff. Alles natürlich und qualitativ hochwertig. Bin mit der Produktlinie der Firma sehr zufrieden.

Die Aussaat- und Kräutererde hat sich bei mir bewährt. Sehr locker und feinkörnig, dazu torffrei.

Angegossen habe ich dann noch mit der Algan Wachstumshilfe, was die Wurzelbildung und das Anwachsen noch etwas unterstützt.

Blattläuse habe ich übrigens auch mit Neudorff bekämpft. Hier kann ich das Spruzit sehr empfehlen.







In einem Topf mit 16cm Durchmesser wird er nun hoffentlich gut anwachsen und bis Mai durchhalten.


Als erste Chili für 2016 darf der Steckling der Superchinse nun unter dem Kunstlicht Platz nehmen und bekommt seine 12-14 Stunden Licht ab.

Außerdem starte ich die Aussaat für die 1L Topf Challenge auf Facebook. Eine Explosive Ember von Semillas im 1L Topf wird gefordert. Drei Samen habe ich nun auf feuchtem Papier und mit Frischhaltefolie abgedeckt auf der Heizmatte stehen. Einer davon wird dann für den Wettbewerb ausgesucht.


Donnerstag, 12. Dezember 2013

Stecklinge und Planungen

Ein paar Wochen stehen die Stecklinge nun schon in der Erde, sie scheinen sich wohlzufühlen. Anfänglich habe ich etwas zu schwungvoll angegossen, die Erde war recht lange feucht. Scheint den dickeren Wasserwurzeln aber auch andererseits geholfen zu haben. Eine kleine Schimmelschicht an der Oberfläche ist nicht schlimm, kann aber doch vermieden werden. Da die Wurzeln sich ja sowieso unten befinden, werde ich beim nächsten Mal die Töpfe ins Wasser stellen und die Erde von unten vollsaugen lassen. Ist auch zur Vorbeugung gegen die lästigen Trauermücken besser.


Die Triebe habe ich immer wieder etwas gedreht, sodaß sie nun einigermaßen grade wachsen und niocht mehr ganz so krumm sind. Ein paar frische Blätter zeigen sich auch bereits, hat also alles gut geklappt.

Heute wurde mir außerdem wieder bewußt, wie schnell die Zeit doch rennt. 2014 steht schon in den Startlöchern und meine Aussaatplanung ist noch in den Anfängen. Wer hat denn den Mythos der "staaden" Zeit erfunden?
Ende Dezember/Anfang Januar lege ich mit den ersten Sorten los, viel Zeit zum Aussuchen bleibt da nicht mehr.

Zum Glück habe ich mir ja schonmal einen groben Plan gemacht, werde diesen dann wohl auch gleich so umsetzen.

Nochmal zur Erinnerung:


Mittwoch, 20. November 2013

Überwinterer und Stecklinge

Pünktlich zum Kälteeinbruch habe ich mich heute um die Flüchtlinge gekümmert.

Zunächst wäre da die Tiger Teeth. Eine wunderschöne Sorte, deren Samen ich extra in Australien bei der Hippy Seed Company bestellt habe.


Zur Sorte auch nochmal das passende Vorstellungsvideo von Neil Smith:


Da der Pflanze ja bereits viel Licht fehlt, sind die frisch gebildeten Früchte auch nicht mehr weitergewachsen und in ihrer Anfangsgröße abgereift.


Wurde also Zeit abzuernten und den Winterschlaf vorzubereiten. Hierzu müssen natürlich erstmal alle Früchte runter. Nochmal knapp 80g Ernte:


Zum Überwintern wird die Pflanze erstmal zurückgeschnitten und von den großen Blättern befreit. Drinnen fehlt es nun mal an Licht, weshalb die Pflanzen sowieso bald das Laub verliert.

Hierbei ist wichtig, daß man eine scharfe Schere bzw. Messer nimmt, um die Äste wirklich zu schneiden und nicht zu quetschen. Außerdem muß der Trieb natürlich noch saftig grün und nicht verholzt sein. Der Schnitt so zu setzen, daß man knapp über den Stellen schneidet, an denen Blätter gewachsen sind oder sich die sogenannten Nodien befinden. An diesen Stellen treibt die Pflanze nämlich später neu aus und bildet frische Triebe. Hier ein paar Beispiele:



Die Tiger Teeth sieht nun so aus:


Optional kann man die Pflanze nun noch aus dem Topf nehmen, die Wurzeln etwas einkürzen und dann einen kleineren Topf wählen. Dies spart Platz im Keller und man hat im Frühjahr die Möglichkeit, die Chili wieder mit etwas frischer Erde drumherum in den großen Pott zurückzutopfen.

Toll gewachsen finde ich hier den Stamm, der sehr viele starke Äste und Verzweigungen hervorgebracht hat.


Rocozilla soll in ihr 6. Lebensjahr starten, ich habe sie aber diesmal nicht so stark zurückgeschnitten. Letztes Jahr ist mir viel verholzt und abgetrocknet, ich hatte schon Angst sie zu verlieren. Deshalb nur ein leichter Rückschnitt und ein Platz im Wohnzimmer. Darf also gleich wieder weiterwachsen.



Nun noch zu den Stecklingen.

Die standen ja nun für ca. einen Monat im Wasserkrug und haben sich sehr gut gehalten.


Ordentlich Wurzeln haben sie gebildet:


Es handelt sich nun aber um relativ harte Wasserwurzeln, welche wenig feine Verzweigungen haben. Es muß also nochmal etwas gezittert werden, ob sie nun auch gut in der Erde anwachsen. In den meisten Fällen gelingt das aber, da die Wasserwurzeln einfach feine Verästelungen bekommen. Umgekehrt geht es nicht, da die feinen Erdwurzeln im Wasser abfaulen würden.

Die Steckis nochmal in der Großaufnahme:



Eingesetzt habe ich sie nun in Neudorff Anzuchterde. Die ist wenig gedüngt und regt somit die Nährstoffsuche der Pflanze an. Damit wird auch die Wurzelbildung gefördert. Zur Unterstützung noch mit Algan Wachstumshilfe angegossen.


Wie man sieht, haben die Stecklinge sogar Blüten geöffnet. Scheint ihnen also wirklich richtig gut zu gehen. 2 stehen nun noch im Krug, die haben leider bisher kaum Wurzeln, erste Ansätze sind aber zu sehen. Ich hoffe, sie kommen alle durch.

Samstag, 9. November 2013

Ernte 09.11.2013 - Abholzen und Aussaat planen

Nächste Woche sollen die Temperaturen unter 0°C gehen, weshalb so langsam die Saison beendet wird. Die eine oder andere Pflanze ist sowieso schon tot, es ging also ans Abholzen.

Vorher noch schnell alles abgeerntet, was einen leichten Farbstich bekommen hat:


800g sinds immerhin nochmal geworden.

Der traurige Anblick draußen:


Der Prince ist tot :'(


An der Aji Cochabamba waren kaum noch Blätter. Aber ein paar einsame Früchtchen hingen noch.


Ähnliches Bild bei der Bido Tacana:


Insgesamt habe ich 20 Pflanzen entsorgt, bis mich der Regen überraschte. Der Rest kommt dann eben dran, wenn es wieder trocken ist.

Die Erde in den Töpfen enthielt Unmengen von Regenwürmern, eigentlich ein gutes Zeichen. Die Jungs lockern ja wunderbar den Boden auf und bringen etwas Dünger mit.


Hier ein Exemplar auf der Flucht:


Die Reste habe ich etwas zusammengestellt, dürfen noch eine Runde kuscheln.


Sorte des Jahres ist meiner Meinung nach die Peruviano Arancio. Schöne große Pflanzen mit hohem Ertrag an wunderschönen, mittelscharfen Früchten. Leicht orangige Note auch im Geschmack, baccatumtypisch schön frisch und saftig.


Zweiter Sieger: Purrira. Sehr ertragreiche Frutescenssorte mit ordentlich scharfen Früchten.


Drinnen gibt es auch Erfreuliches zu berichten. Ein kurzer Blick in den Stecklingskrug - Wurzeln!


Schöne lange Wurzeln haben sich gebildet, ich kann also demnächst in Erde topfen und hoffen, daß sie dort gut anwachsen. Endlich hat es bei mir auch mal geklappt, was sicher auch an den fehlenden Blattläusen lag. Dieses Jahr hat sich kein Schädling eingefunden, nachdem ich die Pflanzen reingeholt habe. Sehr ungewöhnlich, da ich normalerweise nach spätestens einer Woche mit der Blattlausbekämpfung anfangen kann.

Meine Eltern kamen heute auch zu Besuch und brachten ein paar Leckerlis. 250g Cayennes sollten eine Weile reichen. Vielen Dank dafür!


Außerdem gabs noch gelbe und braune Senfkörner, bald kann ich mir also wieder frischen Senf selber machen. Von Col Pain (Fire Eaters BBQ) habe ich mal ein sehr gutes Habanero-Mango-Senf-Rezept probiert, den wirds wohl wieder geben.


Zu guter Letzt ist natürlich nach der Saison auch vor der Saison. Es beginnen also die Planungen für 2014. Sieht dann ungefähr so aus:


Etwas Brainstorming, Herumgeschiebe und Gerechne später, sind es ca. 35 Pflanzen verteilt über 24 Sorten geworden. Angaben wie immer noch völlig ohne Gewähr. 


Mittwoch, 2. Oktober 2013

Stecklinge

Draußen wird es immer kälter und der Frost lauert wohl bereits am Donnerstag. Laut Wetterbericht wird es morgen nacht auf 2°C runtergehen, was schon erste Opfer fordern kann.

Eine Erkältung hat mich zwar gerade im Griff, trotzdem mußte ich heute versuchen, ein bisschen was zu retten. Ich werde mich mal wieder an Stecklingen der Superchinense versuchen. Die Kreuzung kann man ja leider nicht über Samen vermehren, außer man pflanzt extrem viele und selektiert die richtigen Pflanzen. Dazu fehlt mir aber Zeit und Platz, weshalb es der Stecklingsweg sein soll.

Als erstes habe ich mal die kleinere Superchinense reingeholt, die werde ich ggfs. überwintern. Dann wäre schonmal ein Exemplar gesichert, vorausgesetzt sie überlebt den Winter.


Von der zweiten habe ich einige stärkere, frische Triebe abgenommen.


Diese sollen nun im Wasserbad frische Wurzeln ausbilden. Wichtig dabei ist ein undurchsichtiges Gefäß, die Wurzeln wachsen ja normalerweise auch in der dunklen Erde. Befüllt mit normalem Leitungswasser sollen darin die Stecklinge stehen. Wasser wird bei Bedarf einfach nur nachgefüllt.


Die Triebe habe ich noch von den größten Blättern befreit und in das Gefäß gestellt. Jetzt heißt es Daumen drücken. Meine Erfolgsquote ist ja leider nicht besonders hoch. Zur Not muß ich mir wieder welche aus dem Erzgebirge vom Profi und Erzeuger schicken lassen.


Einen zweiten Versuch mache ich mit den feineren Triebspitzen, welche ich direkt in feuchte Erde gesteckt habe. Die Erde wurde in der Mikrowelle noch sterilisiert, damit ich auch jegliche Pilze und Tierchen ausschließen kann.


  Im Mini-GWH sollte die Feuchtigkeit gut halten und ich hoffe, es wurzelt dort auch was an. Vielleicht habe ich mit dieser Methode mehr Glück.


Die Sonntagsernte mußte auch noch verarbeitet werden. Die Superchinensen werde ich zu Chinensenpüree verarbeiten und der Rest wurde in Essig eingelegt. Traurige Menge, wenn ich an die Jahre davor denke.


Es bleiben noch die Superhots 7pot Yellow, welche ich im Dörrer trocknen und zu Pulver verarbeiten werde.


Dienstag, 23. Oktober 2012

Erste Wintervorbereitungen

Die Temperaturen kamen heute nicht über die 10°C Marke hinaus, fürs Wochenende ist Frost angesagt.

Da muß ich natürlich die ersten Vorbereitungen treffen und zumindest Rocozilla retten und ins Warme bringen. Da jetzt Junior im Wohnzimmer herumtobt, muß ich sie erstmal in den Keller verbannen. Ein paar Früchte könnten da noch abreifen, danach wird sie wieder zurückgeschnitten.



Hier sieht man wieder, warum sie auch Baumchili genannt wird:



Ich hoffe, sie hat sich den Virus nicht eingefangen und schafft auch das 5. Jahr. Mal sehen, wie es ihr im Keller so ergeht.

Da die Superchinensen von Jens leider gekreuzt sind und deshalb nicht über Samen vermehrt werden können, muß ich mich wieder an Stecklingen versuchen. Hat letztes Jahr ja nicht so besonders gut geklappt, von ca. 10 Ästen haben nur 2 gewurzelt und daß auch erst nach ca. 4 Monaten.

Mal sehen wie es diesmal klappt, wichtig ist jedenfalls das blickdichte Gefäß und frisches Leitungswasser.



Eine Anregung eines anderen Chilibauern probiere ich aber auch noch aus. Hubert meinte, ein paar zarte Triebe direkt in die Erde stecken sollte auch funktionieren. Also 3 Anzuchttöpfchen mit Compo Anzuchterde gefüllt, gewässert und rein mit den Triebspitzen.



Wir werden ja sehen, was besser funktioniert.