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Sonntag, 1. August 2021

Eingelegte Knoblauchgurken

Im Garten wurden einige Gurken reif, die ich natürlich irgendwie verarbeiten musste. Nach einem Post auf Facebook wurde die Idee der Knoblauchgurken geboren. Hier also nun das Rezept, wie ich sie eingelegt habe.



 



Zutaten:

Es kommen 2,2kg Gurken zum Einsatz.
Dazu ca. 100g frischer Knoblauch
Frischer Dill oder Dillspitzen getrocknet
optional etwas Gurkenfest
Weinessig für den Sud
Zucker und Salz






Zubereitung:



Zunächst habe ich die Gurken natürlich gewaschen und abgerubbelt. Dann in Streifen bzw. Sticks schneiden, in eine Schale geben und ordentlich salzen. So bleiben sie erstmal ein paar Stunden stehen, um Wasser zu ziehen. Anschließend abwaschen und beiseite stellen.








Der Knoblauch wird geschält und für eine Minute im Wasserbad blanchiert. Dann läuft er später im Essig nicht unansehnlich blau an. Das Wasser wird gleich für den Sud weiterverwendet, nicht entsorgen! Hier befindet sich ja auch etwas Aroma drin.





Die Einmachgläser natürlich sterilisieren und dann mit einem Teelöffel Einmachgewürz befüllen. Dazu kommen noch ein paar Silberzwiebeln und ein Teelöffel Dillspitzen. Leider konnte ich keinen frischen Dill auftreiben und angepflanzt habe ich selber keinen. Anschließend die Gurkensticks in das Glas schichten und immer wieder ein paar Knoblauchzehen dazu geben.



Nun folgt der Sud. Ich rechne hier pro großem Gurkenglas mit ca. 250ml Flüssigkeit. 

Für die 5 Gläser braucht man  also etwa 1250ml. Hier hat man relativ freie Wahl und kann sich austoben. Welcher Essig nun genau genommen wird, ist jedem selbst überlassen. Es gibt im Handel auch bereits fertigen Gurkenaufguss.

Ansonsten ist die Faustregel 1:1 - Wasser:Essig (bei 5% Säure). Ich nehme dazu noch 45g Salz auf zwei Liter Sud sowie etwa 6 Teelöffel braunen Zucker. Außerdem wird ein Teelöffel Einmachgewürz mit aufgekocht. Beim Wasser, wie vorher erwähnt, ruhig das vom Knoblauch nehmen.



Hier kann man natürlich Salz und Zucker nach Geschmack variieren. Essig- und Gewürzgurken sind meist etwas salziger, Senfgurken etwas süßer eingelegt.

Den Sud also einmal aufkochen und vom Herd nehmen. Dann optional noch etwas Gurkendoktor einrühren, damit die Sticks bissfest bleiben. Die Gläser mit dem Sud befüllen und direkt verschließen. Es bildet sich ein Vakuum und die Sache sollte mehrere Jahre haltbar sein. 

Genießen sollte man sie frühestens nach 4 Wochen, damit alles schön durchziehen kann.

PS: Natürlich kann man als Chilifan auch noch ein paar Chilis hinzufügen ;)

 




Vielen Dank an Isolde Baden für die Inspiration!

Sonntag, 12. November 2017

Reste der Saison und Sortenplanung 2018

Nachdem nun Schnee angesagt wurde und die Temperaturen sich dem Bodenfrost nähern, habe ich die letzten Pflanzen entsorgt. Die Rocotos haben noch keine Schäden gezeigt, leider aber auch keine Frucht mehr reif bekommen. Der bereits abgeerntete Rest lag nun ca. 1 Woche zum Nachreifen in der Wärme. Hier hat sich auch noch einiges getan.

Vorher:


Nachher:


Draußen standen nun nur noch eine Superchinense, die Aji Ecuadorian Orange, eine Rocoto Manzano und die angebliche P360, die gar keine ist. 

Erfreulich viel hing an der orangenen Aji, auch der Stamm wurde innerhalb eines Jahres extrem dick. Die Sorte hat mir sehr gut gefallen. Hoffentlich reift da auch noch was nach.



Die grünen Rocotos bekommen auch noch ca. 1 Woche Zeit, vielleicht tut sich da ja auch noch was.



Die bereits nachgereiften Früchte habe ich nach meinem Standard-Rezept in Essig eingelegt.


Außerdem ist natürlich die Sortenplanung für 2018 schon in vollem Gang. Bisher sieht die Liste etwa so aus:

  1. Peperone Cancun
  2. Peperone Yucatan
  3. Peperone Saltillo
  4. Limón
  5. Aribibi Gusano
  6. Bleeding Heart SLP
  7. Comapeño
  8. Trepadeira do Werner
  9. Costa Rican Red
  10. Peter Pepper
  11. Aji Melocoton
  12. Thsololo
  13. Moruga Scorpion
  14. Bird's Eye Baby

Hierzu habe ich bereits bei Fatalii.net, der Hippy Seed Company und Semillas bestellt. Außerdem stammen ein paar Sorten noch von Harald Zoschke, die muss ich natürlich auch ausprobieren.


Samstag, 17. Oktober 2015

Nachreife und Einmachen

Ein wenig Wärme und schon ist die ehemals grüne Schüssel bunt geworden.


Doch nochmal erstaunlich viele Superchinensen runtergeholt. Die sind einfach unschlagbar in der Produktion.

Also erstmal Handschuhe anziehen, selbst Rossmann kennt den genauen Verwendungszweck:


Nitril hält die Schärfe etwas besser aus, durch Latex geht es nach kurzer Zeit durch.

Chilis waschen und dann wieder zusammen mit Silberzwiebeln und den allerletzten Minigurken einlegen:



Das sollte dann auch wieder locker bis zur nächsten Ernte reichen.

Sonntag, 13. September 2015

Ernte 13.09.2015

Endlich geht es richtig los, die Chilis reifen langsam ab. Heute gab es endlich mal 487g zu ergattern.


Ging dann auch gleich an die Verarbeitung. Da ich ja sehr auf Eingelegtes stehe, wurden ein paar Gläser befüllt. Diesmal mit Silberzwiebeln, frischem Dill und ein paar Minigurken, die mir mein Sohnemann noch übrig gelassen hat.


Als Sud der Einfachheit halber diesmal eine fertige Gurkenmischung. Muss man ja alles mal ausprobiert haben. Auch die Flüssigkeit der Silberzwiebeln kam mit dazu, insgesamt ca. 1,4 Liter.



Als Abschluss noch ein paar Impressionen aus dem Garten:







Sonntag, 19. Januar 2014

LIDL - Hatherwood Hot Peanuts Vinegar flavoured



Inhalt: 200g

Hersteller: Lidl (Keine Angaben)

Zutaten: Erdnusskerne, pflanzliches Öl, Weizenmehl, Salz, Hefeextrakt, Zucker, Zwiebelpulver, 0,4% Essigsäure, 0,1% Chili, Gewürze, Knoblauchpulver, Säureregulator: Citronensäure, Aroma.

Geruch: Erdnuss, Paprika

Geschmack: säuerlich salzig, Essig, Erdnuss im Abgang

Konsistenz: bissfeste Erdnüsse

Meine Schärfe:  0/10

Händlerangaben pauschal: Keine Angabe

Fazit: Seltsames Kunstprodukt. Man schmeckt eigentlich nur noch den Essig, sonst nichts mehr. Von Chili oder dem Hauch einer Schärfe leider gar keine Spur.

Kaufempfehlung: Nein, dann lieber normale Erdnüsse, die wenigstens noch nach Erdnuss schmecken.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Hengstenberg - KNAX scharf-würzig


Gewürzgurken, scharf

Inhalt: 670g (360g Abtropfgewicht)

Hersteller: Hengstenberg

Zutaten: Gurken, Branntweinessig, Zucker, Salz, Paprika, Senfkörner, natürliches Chili-Aroma, natürliche Kräuter-Gewürze-Aromen, natürliches Aroma.

Geruch: typisch Essiggurke

Geschmack: Essiggurke, sauer, Chili

Konsistenz: sehr knackig

Schärfeangabe Hersteller:  scharf

Meine Schärfe: 2/10

Fazit: Schön eingelegte Essiggurken, nur leichte Schärfe. Sehr knackig und lecker. Nach einigen Exemplaren merkt man eine leichte Schärfe und auch etwas Chiligeschmack.

Kaufempfehlung: Ja, bissfeste, leicht angeschärfte Gurken.

Link zum Hersteller: http://www.hengstenberg.de/de/rh.php/produkte/gurken/knax/knax_gewuerzgurken_scharf_wuer

Sonntag, 20. Oktober 2013

Ernte 20.10.2013

Das schöne Wetter am Wochenende hat nochmal ein paar Früchte abreifen lassen. 280g Frischware, die teilweise noch etwas nachreifen muss.


Farblich einfach schön, macht direkt Lust reinzubeißen.

Sehr freue ich mich über 2 reife Sorten, deren Samen ich aus Australien bekommen habe.

Bonda ma Jacques:


und die Bido Tacana:


Zwar keine große Ernte, aber immerhin ein paar Samenlieferanten.

Drinnen habe ich noch Rocozilla etwas erleichtert, 917g hat sie gespendet.


Daraus gibts nun natürlich wieder Rocoto-Senf-Soße. Hierfür müssen die Früchte kleingeschnitten in einem Essig-Gwürzsud 24 Stunden ziehen.

Also erstmal die bei der Pubescensart recht harten, großen, schwarzen Kerne herausnehmen. Die Frucht am besten im unteren Dritten durchschneiden und umdrehen. Die Samen können dann einfach mit dem Messer von der Plazenta gelöst werden und fallen in die Frucht. Sind alle ab, wird die Frucht einfach ausgeklopft und kann kleingeschnitten werden. Bei großen Mengen kann man natürlich auch das komplette Innenleben entfernen. Das geht schneller, nimmt aber viel Schärfe raus, da die ja in der Plazenta sitzt, die ich mit meiner Methode komplett erhalte.


Dabei natürlich, wie immer, Handschuhe tragen! Sonst zieht die Schärfe in die Haut ein und die Hände brennen tagelang!


Wie schon gesagt, ziehen die Stücke nun im Essig-Gewürzsud für mindestens 24 Stunden.


Morgen oder übermorgen gehts dann ans Soße kochen.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Das Hobbythek-Buch 7 - Jean Pütz



Titel: Das Hobbythek-Buch 7

Autor: Jean Pütz

Verlag: Verlagsgesellschaft Schulfernsehen - vgs

ISBN: 3-8025-6106-6

Seiten: 156

Preis: unbekannt, teilweise gebraucht für ca. 1-2 €

Inhalt:

Bier, selbstgebraut: Das Reinheitsgebot. Das Brauwasser. Der Brauvorgang. Tips für Gerätschaften. Der Gesundheitstrank der Hobbythek.

Lampen und Möbel aus Acrylglas: Tips zur Verarbeitung von Acrylglas. Schöne Schalen und Lamepnschirme aus Acrylglas. Ein Fernsehtisch. Ein Couchtisch. Ein besonders attraktiver HiFi-Turm. Eine Stehlampe, die nicht jeder hat.

Spiele mit Sand - Kunstwerke aus Sand: Bewegliche Bilder aus Sand. Wie wird Sand gefärbt?

Patchwork - Wiederentdeckung einer alten Kunst: Patchwork und Quilt. Patchwork mit Mini-Kissen.

Scharf, pikant und sauer: Machen Sie Ihren Senf doch selber. Essig selbstgemacht. Ketchup - einmal anders. Salatsaucen und Dressings. Sauer macht lustig. Wir machen unser Sauerkraut selbst.



Eigene Meinung:
Für uns interessant und relevant sind natürlich nur die Themen Bier brauen (zumindest für die experimentierfreudigen Männer), Senf, Ketchup und Essig selbstgemacht, Salatsoßen und Dressings, sowie die Tips zum Einlegen.

Es finden sich tolle Rezepte für selbstgemachten Senf im Buch (z.b. Süßer Senf mit Zimt und Honig oder Kapernsenf) und die Essigherstellung ist sehr interessant beschrieben. Auch hier gibt es einige Rezepte zu z.b. Estragon-Kräuter-Essig oder auch Walnuss und Himbeeressig.
Bei Ketchup und den Dressings gibts natürlich auch ähnliches zu lesen.

Hervorheben möchte ich hier nochmal die Tips zum Sauer einlegen. Hier erfährt man wissenswertes zur Milchsäuregärung und deren Anwendung, sowie viele Anregungen um z.b. Möhren, Zwiebeln, Chilis oder auch Sojasprossen einzulegen.

Insgesamt ein Füllhorn der Rezepte, die für uns alle natürlich mit Chilis einsetzbar sind.

Leider gibt es dieses Buch wohl nur noch gebraucht, es ist von 1982. Ich selbst habe es in der Bucht für einen schlappen Euro erstanden.

Kann es aber nur jedem empfehlen, der auf Eingelegtes und Selbstgemachtes steht.

Samstag, 27. Oktober 2012

Chinensenpüree à la Sambal Oelek

Für die Hardcore Chiliheads vielleicht ein interessantes Rezept.

Man nehme:

1 kg diverse Chinensen.(Kann natürlich auch jede andere Chiliart sein)
6 Knoblauchzehen
35g Salz
200ml Wasser
100ml Balsamico Bianco
60ml Essig aus Essigessenz
Schuß Zitrone
Schuß Olivenöl



Die Chilis werden entstielt, geputzt und kleingeschnitten. Dann mit den 200 ml Wasser zusammen weichkochen.



Den Knoblauch dabei erst etwas später zugeben.

Ist alles schön weich gekocht und das Wasser fast verdampft,


wird püriert:


Salz, Zitrone, Öl und Essig dazu, gut verrühren und in sterile Gläser abfüllen.



Die kann man dann noch für 10 Minuten ins Wasserbad geben, dann ist die ganze Sache sicher 1-2 Jahre haltbar.




Frische Habaneros bekommt man übrigens entweder bei Pepperworld oder bei Chilifood:

http://www.chili-shop24.de/?sPartner=he72gskjs8

Pepperworld Hot Shop

Dienstag, 2. Oktober 2012

Eingelegte Chilis mit Silberzwiebeln

Zutaten:

Diverse Chilis
Silberzwiebeln
Knoblauch
Pfeffer
Salz
Cumin
Einmachgewürz
Essig
Wasser
Brauner Zucker



Man nehme einen Haufen diverse Chilis, möglichst keine 10+ Schärfe. Der Essig mildert zwar ab, man möchte das Ganze aber dann doch genießen. Die legt man am Besten erstmal über Nacht in eine gut gesättigte Salzlake ein, damit den Früchten etwas Wasser entzogen wird. (Mit Deckel beschweren, damit alle unter Wasser gedrückt sind.)
Dies ist aber nicht unbedingt von Nöten, es geht auch ohne.

Am nächsten Tag dann gründlich zusammen mit den Silberzwiebeln (1-2 Gläser) abwaschen. (Gibts günstig z.b. bei Lidl)


Dann alles schön in sterilisierte Gläser füllen. Große Chilis in Scheiben schneiden oder zumindest anstechen, damit Flüssigkeit eindringen kann.


In jedes Glas füllt man eine halbe, kleingeschnittene Knoblauchzehe und einen halben Teelöffel Einmachgewürz.


Wer kein Einmachgewürz hat, der kann es sich auch selbst zusammenstellen. Der Inhalt besteht meist aus: Nelken, Piment, Senfkörnern, Koriandersamen, Dillsamen, Wacholderbeeren, Lorbeerblättern und Pfefferkörnern.
 

In der Zwischenzeit wird der Sud angesetzt und aufgekocht.
Man nehme das Standard-Pepperworld-Rezept: 1 Liter Wasser + 1 Liter Essig mit 45g Salz.
Als Essig habe ich diesmal BalsamiNo Bianco von Hengstenberg verwendet. Es gab nirgendwo mehr Balsamico Bianco. Geht aber natürlich auch mit Essig Essenz in der 5% Mischung. Essig Essenz ist geschmacksneutraler und so kommt der Chiligeschmack auch sehr gut zur Geltung. Wie es einem also besser schmeckt.

Dazu kommen:

1 TL Cumin
3 TL Pfeffer
6 TL Brauner Zucker


 

Dann die Gläser mit dem kochenden Essig befüllen und fest verschließen.
 

Am sichersten ist dann, die Gläser nochmal für 10 Minuten im kochenden Wasserbad stehen zu lassen.


Danach mit einer Zange rausholen und abkühlen lassen.
 

Mindestens 4 Wochen durchziehen lassen und dann genießen.