Posts mit dem Label Chinense werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Chinense werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 27. Oktober 2015
Abenteuer Chili - Fruchtaufstrich Caribbean Sun
Inhalt: 200g
Hersteller: Abenteuer Chili GbR
Zutaten: Mango, Ananas, Chili, Kokosnuss, Gelierzucker (Zucker, Pektin, Zitronensäure, Sorbinsäure). Keine zusätzlichen Farb-, Aroma- oder Konservierungsstoffe.
Geruch: fruchtig, Capsicum Chinense, süß.
Geschmack: süß, Ananas, Kokos, Mango, Capsicum Chinense
Konsistenz: etwas dünner als Marmelade, streichfest, Stückchen
Meine Schärfe: 8-9/10
Händlerangaben pauschal: 9/10
Fazit: Sehr schmackhafte Komposition aus Süße, Frucht und Chili. Die tropische Note der Capsicum Chinense passt hier sehr gut hinein und sticht auch nicht unangenehm heraus. Etwas mehr Kokos wäre vielleicht noch wünschenswert. Insgesamt ein hervorragendes Produkt, welches in Handarbeit mit viel Liebe und ohne seltsame Zusatzstoffe hergestellt wird. Top! Die Schärfe baut sich langsam auf, brennt vornehmlich auf den Lippen und ist noch nicht unangenehm. Kann ich mir auch sehr gut als Glasur beim Grillen vorstellen.
Kaufempfehlung: Ja! Wer einen süßen und höllisch scharfen Brotaufstrich sucht, sollte hier zugreifen!
Preis: 5,10€
Bezugsquelle: http://www.abenteuer-chili.de/Fruchtaufstriche/Caribbean-Sun.html
Vielen Dank an Abenteuer Chili für die Testmöglichkeit!
Sonntag, 11. Oktober 2015
Fruit Frenzy - Hot Sauce
Beim Chilifest in Neusorg hat mir Pepper Peer vom Pepperworld Hot Shop eine kleine Kostprobe in die Hand gedrückt. Ein Improvisationschutney mit Chili und Apfel.
Sehr leckere Geschichte, die nun auch als Rezept auf der Website abgerufen werden kann:
http://pepperworld.com/rezepte/hausgemachte-apfel-chili-sauce-mittelscharf/
Meine Version ist jetzt etwas schärfer geworden, da mir die benötigten Zutaten nicht direkt vorlagen.
Dafür habe ich Äpfel und Birnen aus dem Garten verwendet.
Zutaten:
ca. 500g Steinobst (2 Äpfel, 1 Birne)
150g Rocoto Manzano
250g Comet's Tail Space Chili
200g diverse Capsicum Chinense
2 Zwiebeln
1 EL Agavendicksaft
1/2 EL Salz
500ml Essig (angemischt mit Essig Essenz)
Olivenöl zum Anbraten
Verarbeitung:
Zunächst die Zwiebeln würfeln, Chilis und Obst zerkleinern und in einer Schüssel bereitstellen.
Ich habe hier nur aus den Rocotos die Samen entfernt, da diese doch recht groß und hart sind. Machen sich nicht besonders gut in der Soße. Wer möchte, kann die ganze Masse natürlich am Ende durch die Flotte Lotte passieren.
Zunächst werden nun die Zwiebelwürfel angeschwitzt:
Nach einiger Zeit dann Obst und Chili hinzufügen und etwas anbraten.
Mit dem Essig aufgießen und das Ganze eine halbe Stunde köcheln lassen, bis alles schön weich ist.
Zwischendurch immer wieder mal umrühren.
Anschließend pürieren und noch heiß in sterile Gläser füllen.
Ich hoffe, meine Version kann mit dem Originalrezept mithalten.
Sehr leckere Geschichte, die nun auch als Rezept auf der Website abgerufen werden kann:
http://pepperworld.com/rezepte/hausgemachte-apfel-chili-sauce-mittelscharf/
Meine Version ist jetzt etwas schärfer geworden, da mir die benötigten Zutaten nicht direkt vorlagen.
Dafür habe ich Äpfel und Birnen aus dem Garten verwendet.
Zutaten:
ca. 500g Steinobst (2 Äpfel, 1 Birne)
150g Rocoto Manzano
250g Comet's Tail Space Chili
200g diverse Capsicum Chinense
2 Zwiebeln
1 EL Agavendicksaft
1/2 EL Salz
500ml Essig (angemischt mit Essig Essenz)
Olivenöl zum Anbraten
Verarbeitung:
Zunächst die Zwiebeln würfeln, Chilis und Obst zerkleinern und in einer Schüssel bereitstellen.
Ich habe hier nur aus den Rocotos die Samen entfernt, da diese doch recht groß und hart sind. Machen sich nicht besonders gut in der Soße. Wer möchte, kann die ganze Masse natürlich am Ende durch die Flotte Lotte passieren.
Zunächst werden nun die Zwiebelwürfel angeschwitzt:
Nach einiger Zeit dann Obst und Chili hinzufügen und etwas anbraten.
Mit dem Essig aufgießen und das Ganze eine halbe Stunde köcheln lassen, bis alles schön weich ist.
Zwischendurch immer wieder mal umrühren.
Anschließend pürieren und noch heiß in sterile Gläser füllen.
Ich hoffe, meine Version kann mit dem Originalrezept mithalten.
Donnerstag, 1. Oktober 2015
Teufl-Fleisch - Cheesy Scorpion
Inhalt: 500g
Hersteller: Josef & Isabella Teufl GmbH
Zutaten: Zur Herstellung von 100g Chesy Scorpion wurden 81g Rind- & Schweinefleisch und 21g Käse verwendet. Rind- und Schweinefleisch, Emmentaler 45% FiT, Nitritpökelsalz (Speisesalz, Konservierungsstoff E250), Chili, Gewürze, Gewürzextrakte, Dextrose, Geschmacksverstärker E621, Antioxidationsmittel E300, E301, Stabilisatoren E450, E451, E452, Farbstoff E120, Aroma.
Geruch: Leichtes Raucharoma, Dauerwurst, Capsicum Chinense
Geschmack: würzige Fleischwurst mit wahnsinnig starkem Chinensearoma, Emmentaler
Konsistenz: feste Dauerwurst mit großen Käsestücken
Meine Schärfe: 6-7/10
Händlerangaben pauschal: 8/12
Fazit: Selten so eine leckere Wurst mit solch unglaublichem Aroma gegessen. Die volle Ladung karibischer Chilis der Sorte Trinidad Scorpion ist hier enthalten. Riecht und schmeckt man sofort, sehr lecker und sehr scharf. Sogar der Käse kann geschmacklich noch als Emmentaler erkannt werden. Ein absoluter Hochgenuss! Die Geschmacksverstärker hätte man sich aber getrost sparen können. Die reine Handwerkskunst ist hier vollkommen ausreichend. Diese Metzgerei arbeitet übrigens mit Fireland Foods zusammen, die ja bekanntlich auch für Qualität stehen.
Kaufempfehlung: Ja, absolut!
Preis: 8,90€ pro Stange
Bezugsquelle: http://www.schlachthof-teufl.at/portfolio/chesy-scorpion/
Freitag, 21. August 2015
How To: Capsicum Chinense anbinden
Kleines Tutorial, wie ich meine Chilis (zumindest die Art Capsicum Chinense) anbinde.
Da die Pflanzen im Idealfall irgendwann voller Früchte hängen und Wind und Wetter ausgesetzt sind, sollte man die Äste fixieren, bzw. stabilisieren.
Gerade Capsicum Chinense braucht da Unterstützung. Die meisten Sorten dieser Art wachsen eher buschig, breit, niedrig, mit großen Blättern und viel Angriffsfläche für Wind. Außerdem sind die Äste zwar oft recht dick, brechen aber auch sehr leicht am Stamm ab.
Da Capsicum Chinense an den Verzweigungen nicht nur eine, sondern gleich mehrere Blüten entwickelt, hängen auch entsprechend viele Früchte dran und belasten zusätzlich.
Durch die Hebelwirkung wird das natürlich im Laufe des Sommers immer schlimmer und gerade kurz vor der Ernte im Herbst stürmt es doch recht häufig.
Hier nun also meine Variante:
Man steckt einen Stab direkt in die Mitte, falls der nicht sowieso schon von Anfang an drin war.
Dann bindet man den Blumenbast am Stock fest und legt eine Schlaufe um den ersten Ast.
Der Ast kann durch die Schlaufe gut weiterwachsen und sich verdicken, er kann ja zur offenen Seite noch ausweichen. Man zieht ein bisschen am Bast, damit der Ast auch gut gestützt wird und legt den Bast nun wieder einmal (auf Zug) um den Stock herum zum Fixieren.
Nun weiter zum nächsten Ast und selbes Spiel von vorne, bis man alle Äste auf diese Weise verbunden hat. Am Schluß dann den Bast wieder am Stock festbinden und abschneiden.
Da die Art recht symmetrisch wächst, verteilt sich die Kraft auch richtig, die Zugwirkung hebt sich auf und auf dem Stock lastet eigentlich kaum noch Druck.
Hier nochmal im Ganzen als Überblick:
und im Original:
Sicher gibt es auch noch andere Methoden, die gerne in die Kommentare gepostet werden können.
Da die Pflanzen im Idealfall irgendwann voller Früchte hängen und Wind und Wetter ausgesetzt sind, sollte man die Äste fixieren, bzw. stabilisieren.
Gerade Capsicum Chinense braucht da Unterstützung. Die meisten Sorten dieser Art wachsen eher buschig, breit, niedrig, mit großen Blättern und viel Angriffsfläche für Wind. Außerdem sind die Äste zwar oft recht dick, brechen aber auch sehr leicht am Stamm ab.
Da Capsicum Chinense an den Verzweigungen nicht nur eine, sondern gleich mehrere Blüten entwickelt, hängen auch entsprechend viele Früchte dran und belasten zusätzlich.
Durch die Hebelwirkung wird das natürlich im Laufe des Sommers immer schlimmer und gerade kurz vor der Ernte im Herbst stürmt es doch recht häufig.
Hier nun also meine Variante:
Man steckt einen Stab direkt in die Mitte, falls der nicht sowieso schon von Anfang an drin war.
Dann bindet man den Blumenbast am Stock fest und legt eine Schlaufe um den ersten Ast.
Der Ast kann durch die Schlaufe gut weiterwachsen und sich verdicken, er kann ja zur offenen Seite noch ausweichen. Man zieht ein bisschen am Bast, damit der Ast auch gut gestützt wird und legt den Bast nun wieder einmal (auf Zug) um den Stock herum zum Fixieren.
Nun weiter zum nächsten Ast und selbes Spiel von vorne, bis man alle Äste auf diese Weise verbunden hat. Am Schluß dann den Bast wieder am Stock festbinden und abschneiden.
Da die Art recht symmetrisch wächst, verteilt sich die Kraft auch richtig, die Zugwirkung hebt sich auf und auf dem Stock lastet eigentlich kaum noch Druck.
Hier nochmal im Ganzen als Überblick:
und im Original:
Sicher gibt es auch noch andere Methoden, die gerne in die Kommentare gepostet werden können.
Dienstag, 1. Januar 2013
Chinensen baden
Happy New Year everyone!
Ich starte gleich voll durch im neuen Jahr, der Mond steht grade günstig. Ich nutze jetzt einen Mondkalender der Seite Mein schöner Garten, den es dort als praktischen PDF-Download gibt.
Somit kommen nun die geplanten Chinensen für ca. 24 Stunden ins Salpeterbad.
Mir ist dabei aufgefallen, daß ich eine Sorte total vergessen habe. Also kommt nun noch die "Bonda ma Jaques" auf die Liste, angeblich sind die Früchte sehr aromatisch und sehr scharf.
Zitat von Ethno-Botanik.org:
Vielen Dank nochmal an Andrew "Chilli" Ayoub, der so freundlich war, mir die Sorte aus Australien zu schicken.
Es baden jetzt jeweils vier Samen der folgenden Sorten:
Die Rocotos kommen dann morgen aus dem Terrarium raus in die zweite Anzuchtstation. Dort können sie dann weiter wachsen.
Ich starte gleich voll durch im neuen Jahr, der Mond steht grade günstig. Ich nutze jetzt einen Mondkalender der Seite Mein schöner Garten, den es dort als praktischen PDF-Download gibt.
Somit kommen nun die geplanten Chinensen für ca. 24 Stunden ins Salpeterbad.
Mir ist dabei aufgefallen, daß ich eine Sorte total vergessen habe. Also kommt nun noch die "Bonda ma Jaques" auf die Liste, angeblich sind die Früchte sehr aromatisch und sehr scharf.
Zitat von Ethno-Botanik.org:
"Habanero Bonda Ma Jacques ist eine sehr seltene Sorte von der Karibikinsel St. Lucia von den kleinen Antillen. "
Vielen Dank nochmal an Andrew "Chilli" Ayoub, der so freundlich war, mir die Sorte aus Australien zu schicken.
Es baden jetzt jeweils vier Samen der folgenden Sorten:
- Bido Tacana Habanero
- Trinidad Scorpion Orange
- Moruga Scorpion
- 7pot Yellow
- Tiger Teeth
- Butch T Trinidad Scorpion
- Bonda Ma Jacques
Die Rocotos kommen dann morgen aus dem Terrarium raus in die zweite Anzuchtstation. Dort können sie dann weiter wachsen.
Samstag, 27. Oktober 2012
Chinensenpüree à la Sambal Oelek
Für die Hardcore Chiliheads vielleicht ein interessantes Rezept.
Man nehme:
1 kg diverse Chinensen.(Kann natürlich auch jede andere Chiliart sein)
6 Knoblauchzehen
35g Salz
200ml Wasser
100ml Balsamico Bianco
60ml Essig aus Essigessenz
Schuß Zitrone
Schuß Olivenöl
Die Chilis werden entstielt, geputzt und kleingeschnitten. Dann mit den 200 ml Wasser zusammen weichkochen.
Den Knoblauch dabei erst etwas später zugeben.
Ist alles schön weich gekocht und das Wasser fast verdampft,
wird püriert:
Salz, Zitrone, Öl und Essig dazu, gut verrühren und in sterile Gläser abfüllen.
Die kann man dann noch für 10 Minuten ins Wasserbad geben, dann ist die ganze Sache sicher 1-2 Jahre haltbar.
Frische Habaneros bekommt man übrigens entweder bei Pepperworld oder bei Chilifood:
Man nehme:
1 kg diverse Chinensen.(Kann natürlich auch jede andere Chiliart sein)
6 Knoblauchzehen
35g Salz
200ml Wasser
100ml Balsamico Bianco
60ml Essig aus Essigessenz
Schuß Zitrone
Schuß Olivenöl
Die Chilis werden entstielt, geputzt und kleingeschnitten. Dann mit den 200 ml Wasser zusammen weichkochen.
Den Knoblauch dabei erst etwas später zugeben.
Ist alles schön weich gekocht und das Wasser fast verdampft,
wird püriert:
Salz, Zitrone, Öl und Essig dazu, gut verrühren und in sterile Gläser abfüllen.
Die kann man dann noch für 10 Minuten ins Wasserbad geben, dann ist die ganze Sache sicher 1-2 Jahre haltbar.
Frische Habaneros bekommt man übrigens entweder bei Pepperworld oder bei Chilifood:
Dienstag, 9. Oktober 2012
Vielfältige Verarbeitung
Der Vorratschrank muß für den Winter gut gefüllt werden. Hierfür gibt es ja viele Möglichkeiten, ein paar davon habe ich diese Woche vor, oder bereits erledigt.
Fangen wir mal mit dem Joe's Long Pulver an. Es sind noch ein paar Früchte da, die kommen natürlich dann auch noch ins Glas dazu.
Ich habe mich diesmal für ein braunes Glas entschieden, da mir schon Pulver vom letzten Jahr kaputtgegangen ist. Vermutlich durch Lichteinstrahlung. Das Pulver, welches dunkel im Schrank steht, ist auch nach 2 Jahren noch einwandfrei.
Das Pulver im durchsichtigen Glas, das im Licht stand, hat seine rote Farbe verloren, ist total weißlich ausgeblichen und hat kein Aroma mehr. Es ist eigentlich nur noch scharf und schmeckt seltsam bzw. kaum noch.
Aus Erfahrung lernt man: Pulver dunkel, am besten lichtdicht lagern.
----------------------------------------------------------------------------------------------------
Weiter geht die Fahrt mit Rocoto Senf Soße. 900g Rocotos habe ich geputzt:
Und dann in den Essig/Wassersud mit den Gewürzen eingelegt.
So soll das Ganze mindestens einen Tag ziehen. Dabei ist zu beobachten, wie die Früchte langdam aufweichen und in sich zusammen sacken. Ist der Topf anfangs noch voll, wird er nach 1 Tag schon etwas kompakter:
Die endgültige Soße werde ich dann übermorgen machen.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------
Heute hab ich mich dann noch mit den Chinensen beschäftigt. Die extrem scharfen Capsicum Chinense Früchte werden zu Püree, eine Art Sambal.
Dieses Rezept meinerseits reiche ich später noch exakt nach.
Also ein Kilo gemischte Fiesheiten ausgesucht
Kleingeschnitten und entstielt:
Mit 200ml Wasser weichdünsten und dann Knoblauch dazu geben.
Das Ganze dann schön pürieren und mit Salz, Essig, etwas Öl, Zucker und einem Spritzer Zitrone verfeinern und würzen.
Ab in die Gläser und am besten dann nochmal im Wasserbad 10 Minuten köcheln.
Und fertig ist das tödliche Püree, eignet sich auch gut zum Weiterverarbeiten.
Da unser Junior ja im Gläschenalter ist, habe ich auch viele Babykost und Breigläser. Diese weisen eine Besonderheit auf, weshalb ich hier nochmal meine Erfahrungswerte preisgeben möchte.
Die Deckel sind zwar Twist-Off und mit Sicherheitsvakuumverschluß (also das Knackteil in der Deckelmitte), man kann sie aber kaum wieder richtig und vor allem gerade verschließen. Der Deckel wird nämlich nur ganz minimal mit Gewinde versorgt, es ist nur eine halbe Umdrehung.
Versucht also nicht, den Deckel wieder aufzuschrauben, dieser wird einfach nur aufgelegt und dann mit der flachen Hand heruntergedrückt. Dann sitzt er auch gerade und fest auf dem Glas, sodaß sich auch wieder ein Vakuum bildet und den Knacker (wie auch immer das Ding in der Mitte fachmännisch genannt wird) nach unten zieht.
Zweiter wichtiger Punkt: NIEMALS das Glas mit dieser Deckelung ins Wasserbad stellen! Der Deckel wölbt sich durch die starke Hitze ja nach außen. Durch das kaum vorhanden Gewinde löst sich der Deckel dadurch konstruktionsbedingt wieder vom Glas und poppt auf. Dann war die Ganze Arbeit für die Katz und man muß alles nochmal luftdicht verschließen.
Wenn alles erledigt ist, sollte mein Wintervorrat eigentlich eine Zeitlang halten:
Wunderschön sind auch wieder die Superchinensen gewesen. Riesenfrüchte, Pflanze hängt voll, tolles Aroma. Ich hoffe ich kann wieder ein paar Stecklinge zum Wurzeln überreden.
Fangen wir mal mit dem Joe's Long Pulver an. Es sind noch ein paar Früchte da, die kommen natürlich dann auch noch ins Glas dazu.
Ich habe mich diesmal für ein braunes Glas entschieden, da mir schon Pulver vom letzten Jahr kaputtgegangen ist. Vermutlich durch Lichteinstrahlung. Das Pulver, welches dunkel im Schrank steht, ist auch nach 2 Jahren noch einwandfrei.
Das Pulver im durchsichtigen Glas, das im Licht stand, hat seine rote Farbe verloren, ist total weißlich ausgeblichen und hat kein Aroma mehr. Es ist eigentlich nur noch scharf und schmeckt seltsam bzw. kaum noch.
Aus Erfahrung lernt man: Pulver dunkel, am besten lichtdicht lagern.
----------------------------------------------------------------------------------------------------
Weiter geht die Fahrt mit Rocoto Senf Soße. 900g Rocotos habe ich geputzt:
Und dann in den Essig/Wassersud mit den Gewürzen eingelegt.
So soll das Ganze mindestens einen Tag ziehen. Dabei ist zu beobachten, wie die Früchte langdam aufweichen und in sich zusammen sacken. Ist der Topf anfangs noch voll, wird er nach 1 Tag schon etwas kompakter:
Die endgültige Soße werde ich dann übermorgen machen.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------
Heute hab ich mich dann noch mit den Chinensen beschäftigt. Die extrem scharfen Capsicum Chinense Früchte werden zu Püree, eine Art Sambal.
Dieses Rezept meinerseits reiche ich später noch exakt nach.
Also ein Kilo gemischte Fiesheiten ausgesucht
Kleingeschnitten und entstielt:
Mit 200ml Wasser weichdünsten und dann Knoblauch dazu geben.
Das Ganze dann schön pürieren und mit Salz, Essig, etwas Öl, Zucker und einem Spritzer Zitrone verfeinern und würzen.
Ab in die Gläser und am besten dann nochmal im Wasserbad 10 Minuten köcheln.
Und fertig ist das tödliche Püree, eignet sich auch gut zum Weiterverarbeiten.
Da unser Junior ja im Gläschenalter ist, habe ich auch viele Babykost und Breigläser. Diese weisen eine Besonderheit auf, weshalb ich hier nochmal meine Erfahrungswerte preisgeben möchte.
Die Deckel sind zwar Twist-Off und mit Sicherheitsvakuumverschluß (also das Knackteil in der Deckelmitte), man kann sie aber kaum wieder richtig und vor allem gerade verschließen. Der Deckel wird nämlich nur ganz minimal mit Gewinde versorgt, es ist nur eine halbe Umdrehung.
Versucht also nicht, den Deckel wieder aufzuschrauben, dieser wird einfach nur aufgelegt und dann mit der flachen Hand heruntergedrückt. Dann sitzt er auch gerade und fest auf dem Glas, sodaß sich auch wieder ein Vakuum bildet und den Knacker (wie auch immer das Ding in der Mitte fachmännisch genannt wird) nach unten zieht.
Zweiter wichtiger Punkt: NIEMALS das Glas mit dieser Deckelung ins Wasserbad stellen! Der Deckel wölbt sich durch die starke Hitze ja nach außen. Durch das kaum vorhanden Gewinde löst sich der Deckel dadurch konstruktionsbedingt wieder vom Glas und poppt auf. Dann war die Ganze Arbeit für die Katz und man muß alles nochmal luftdicht verschließen.
Wenn alles erledigt ist, sollte mein Wintervorrat eigentlich eine Zeitlang halten:
Wunderschön sind auch wieder die Superchinensen gewesen. Riesenfrüchte, Pflanze hängt voll, tolles Aroma. Ich hoffe ich kann wieder ein paar Stecklinge zum Wurzeln überreden.
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Zweiter Schwung
Es tut sich was!
Am 13.12. konnte ich alle drei Costa Rican Yellow gleichzeitig begrüßen. Stehen schön in Reih und Glied wie die Soldaten:
Werde wohl von den Brown Rocotos nochmal welche säen müssen. Es sind zwar heute 2 gekommen, machen aber keinen guten Eindruck. Die Erste hat zwar Keimblätter, die kleben aber ziemlich aneinander und auch vorsichtiges Pfriemeln brachte sie noch nicht auseinander. Die Zweite scheint überhaupt keine zu haben und wird wohl eingehen, von der dritten noch keine Spur.
Heute hab ich die Chinensen gewässert. Kommen dann morgen unter die Erde:
Am 13.12. konnte ich alle drei Costa Rican Yellow gleichzeitig begrüßen. Stehen schön in Reih und Glied wie die Soldaten:
Werde wohl von den Brown Rocotos nochmal welche säen müssen. Es sind zwar heute 2 gekommen, machen aber keinen guten Eindruck. Die Erste hat zwar Keimblätter, die kleben aber ziemlich aneinander und auch vorsichtiges Pfriemeln brachte sie noch nicht auseinander. Die Zweite scheint überhaupt keine zu haben und wird wohl eingehen, von der dritten noch keine Spur.
Heute hab ich die Chinensen gewässert. Kommen dann morgen unter die Erde:
Montag, 1. November 2010
Chinensenpüree à la Sambal Oelek
Die Frage war:
Was mache ich mit meinen 1,6kg Rest-Chinensen?
Platzsparend konservieren. Eingefroren hab ich schon so einiges, also mußte es irgendwie kleiner gehen. Ich hab mir also eine Art Sambal Oelek gemacht. Chilis kochen, pürieren und mit Salz, Essig und Öl heiß einkochen:
So kann man es schön dosieren, auch noch Soße damit kochen, oder einfach nur aufs Brot schmieren.
Außerdem gabs noch ein gutes Kg Rocotos, die mal wieder zu Rocoto Senf Sauce wurden. Langsam füllt sich der Vorratsschrank für die harten Wintermonate ;)
Was mache ich mit meinen 1,6kg Rest-Chinensen?
Platzsparend konservieren. Eingefroren hab ich schon so einiges, also mußte es irgendwie kleiner gehen. Ich hab mir also eine Art Sambal Oelek gemacht. Chilis kochen, pürieren und mit Salz, Essig und Öl heiß einkochen:
So kann man es schön dosieren, auch noch Soße damit kochen, oder einfach nur aufs Brot schmieren.
Außerdem gabs noch ein gutes Kg Rocotos, die mal wieder zu Rocoto Senf Sauce wurden. Langsam füllt sich der Vorratsschrank für die harten Wintermonate ;)
Dienstag, 19. Oktober 2010
Soßen
Weiter gehts mit dem Einkochen.
Neu im Programm: Fruity Ghost nach einem Rezept von "Col Pain".
Leider hatte ich keine White Bullets, deshalb hab ich einfach einen Mix aus diversen Chinensen genommen. Dabei hab ich wohl etwas übertrieben, die Soße hat ordentlich Bumms. Leider ist der Geist jetzt nicht mehr weiß sondern gelb, aber geschmacklich ist die Soße sehr gut.
Natürlich darf auch mein Liebling, die Rocoto-Senf-Sauce nach Rezept vom "scharfen Alex"nicht fehlen:
Neu im Programm: Fruity Ghost nach einem Rezept von "Col Pain".
Leider hatte ich keine White Bullets, deshalb hab ich einfach einen Mix aus diversen Chinensen genommen. Dabei hab ich wohl etwas übertrieben, die Soße hat ordentlich Bumms. Leider ist der Geist jetzt nicht mehr weiß sondern gelb, aber geschmacklich ist die Soße sehr gut.
Natürlich darf auch mein Liebling, die Rocoto-Senf-Sauce nach Rezept vom "scharfen Alex"nicht fehlen:
Montag, 14. Juni 2010
Rocoto
Die letzte Woche hat den Pflanzen sehr gut getan. Man kann jetzt richtig beim Wachsen zusehen. Vor Allem treiben alle wahnsinnig von unten her aus. Es geht also jetzt langsam in die Breite. Besonders auffällig zu sehen beim Fish Pepper:
Aus jeder Blattachsel ensteht jetzt ein neuer Ast. Will wohl ziemlich buschig werden.
Die Gorria hat auch mindestens 10 cm zugelegt und fruchtet bereits eifrig:
Bei der Goats Weed kann ich auch bald ernten.
Die Chinensen geben auch langsam richtig Gas:
Die Joe's Long werden immer länger - bis auf die ganz rechts, die kommt eher nach Peter Pepper ;)
Und zu guter letzt werde ich wohl noch eine Selbsthilfegruppe gründen. "Hilfe - meine Rocoto ist 1,5 Meter hoch!"
Sie blüht auch bereits grandios. Wenn das alles hängen bleibt, dann sind die nächsten 5 kg Rocotos gesichert ;)
Aus jeder Blattachsel ensteht jetzt ein neuer Ast. Will wohl ziemlich buschig werden.
Die Gorria hat auch mindestens 10 cm zugelegt und fruchtet bereits eifrig:
Bei der Goats Weed kann ich auch bald ernten.
Die Chinensen geben auch langsam richtig Gas:
Die Joe's Long werden immer länger - bis auf die ganz rechts, die kommt eher nach Peter Pepper ;)
Und zu guter letzt werde ich wohl noch eine Selbsthilfegruppe gründen. "Hilfe - meine Rocoto ist 1,5 Meter hoch!"
Sie blüht auch bereits grandios. Wenn das alles hängen bleibt, dann sind die nächsten 5 kg Rocotos gesichert ;)
Abonnieren
Posts (Atom)